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Stadt und Bürgerstiftung unterstützten TuS Westfalia - Verein feiert in 2013 das 100jährige Bestehen

Geschrieben am 02.08.12 um 11:11 Uhr.  

Rainer Steffenfauseweh, Meinolf Hillemeier (beide TuS Westfalia), Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans, Raimond Pröger (TuS Westfalia) und MdL André Kuper mit Heinrich Speith vor den neuen Fangzäunen. Stadt und Bürgerstiftung unterstützten den Traditionsverein vor seinem 100jährigen Bestehen in 2013 bei verschiedenen Maßnahmen.

Rietberg-Neuenkirchen. "Das ist typisch für unsere Stadt, gemeinsam lässt sich viel erreichen. Die Maßnahmen für und mit dem TuS Westfalia Neuenkirchen sind ein gutes Beispiel dafür." So lobte kürzlich MdL André Kuper im Rahmen einer kleinen Feierstunde gleich mehrere Aktivitäten, die im Vorfeld rund um das Sportgelände im Wapeldorf realisiert worden sind.

 

Dazu zählte vor allem die neue Einzäunung der Sportflächen, die zwischen Schulzentrum und Feuerwehrgerätehaus liegen und die mehrere Fußballplätze beinhalten. 80 Meter festen Zaun finanzierte die Stadt, ebenso wie zwei Ballfangzäune, je 2 mal 35 Meter lang und zwischen 5 und 6 Metern hoch. Insgesamt 30.000 Euro kostete die Absicherung, die Ballfangzäune wurden von einem heimischen Fachbetrieb errichtet, die Einzäunung setzten die Vereinsmitglieder in Eigenleistung.

 

Damit aber nicht genug, auf dem Sportgelände entstand neben dem bestehenden kleinen Gebäude erstmals eine Toilettenanlage, auch hier waren die Sportler handwerklich aktiv. Finanzielle Unterstützung erfuhr der TuS dabei von der Rietberger Bürgerstiftung. Heinrich Speith überreichte in der Feierstunde den entsprechenden Bewilligungsbescheid der Stiftung über 8000 Euro. Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans lobte in ihren Grußworten das ehrenamtliche Engagement der Fußballabteilung, die auch im großen Sportheim neben der Hauptschule eine Reihe von Schönheitsreparaturen vorgenommen hatte.

 

Meinolf Hillemeier dankte im Namen der Westfalia-Fußballabteilung Stadt und Stiftung für die Unterstützung und ebenso den vielen Helfern, allen voran Karl-Heinz Verhoff und Rainer Steffenfauseweh. Vor dem runden Geburtstag des mitgliederstarken Vereins im kommenden Jahr haben sich insbesondere die Kicker intensive Gedanken über ihre Sportstätten gemacht. "Wir wollen jung und attraktiv bleiben und in die Zukunft investieren", betonte Hillemeier bei der Präsentation des Konzeptes "Kunstrasenplatz". Ein solcher sei der vorrangige Wunsch aller.

 

Dabei setzen die Verantwortlichen aber keineswegs nur auf Unterstützung von außen, sondern möchten selbst einen großen Beitrag leisten, um den Traum zu verwirklichen. Über ein Dutzend Teams im Trainings- und Wettkampfbetrieb und strukturelle Veränderungen in der Trainingseinteilung aufgrund von längeren Schulzeiten der Jugendlichen erforderten ein neues Platzkonzept. Hillemeier: "Die vorhandenen Rasenplätze werden überstrapaziert und haben keine Zeit für die notwendige Regenerierung." Die Fußballer gehen von rund 1600 Nutzungsstunden aus und wollen bis zum Jahresende über verschiedene Aktionen Geld sammeln für die Anlegung der Kunstrasenfläche. Neben der Gewinnung weiterer Mitglieder und Sponsoren steht auch ein Parzellenverkauf zur Sprache.



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