23 Ideen für ein lebenswertes Mastholte


Mehr als 80 Gäste besuchen Projektmesse zum DIEK

Rietberg-Mastholte. Die Bürger in Mastholte waren in den vergangenen Wochen fleißig und haben sich Gedanken über die Zukunft ihres Ortsteiles gemacht. Unter der Fragestellung „Wie soll Mastholte 2030 aussehen?“ sind so 23 Ideen und Projekte entstanden, die jetzt in einem Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK) zusammengefasst werden. In einer Projektmesse wurden sämtliche Ideen jetzt vorgestellt. Mehr als 80 Besucher hörten aufmerksam zu.

Von den ganz großen Projekten – sämtliche Sportplätze an einer Stelle im Ort konzentrieren – bis hin zu ganz unkomplizierteren Anregungen: im Dorf freiwillig 30 fahren – die Ideen sind breit gefächert. „Wir wollen bewusst groß denken“, erklärte Milena Galle vom begleitenden Planungsbüro Planinvent in Münster. „Um die Finanzierung machen wir uns im nächsten Schritt Gedanken.“ Zumal die Chance auf eine 60-prozentige Förderung für jedes einzelne Projekt besteht. Deshalb wird das DIEK jetzt zur Prüfung an die Bezirksregierung Detmold übersandt.

Am 17. September gibt es zunächst noch ein Planungstreffen des Arbeitskreises, um die Projektideen zu verfeinern. Am 4. Dezember sollen die Ergebnisse im Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss des Stadtrates erläutert werden. Wenn alles klappt, könnten schon im kommenden Jahr die ersten Projekte umgesetzt werden.

„Ich finde es klasse, dass sich die Bürger hier in Mastholte einbringen“, sagte Bürgermeister Andreas Sunder zur Eröffnung der Projektmesse. „Man muss die Dinge erstmal anpacken“, so Sunder, „auch wenn vielleicht nicht jede Idee realisierbar ist. Manchmal scheitert es einfach an Faktoren wie der Grundstücksverfügbarkeit.“

Unter anderem das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche oder den Weg in den Beruf nahmen die Mastholte in den Blick. Großen Raum nimmt die verkehrliche Situation an vielen Punkten ein: von verbesserten Radwegen über zusätzliche Bushaltestellen bis hin zu einem Gesamtkonzept für den Mastholter See.

Milena Galle (Planinvent) und Bürgermeister Andreas Sunder eröffneten die Projektmesse zum DIEK.
Norbert Bartels war einer der Projektpaten, die nacheinander ihre Ideen vorstellten. Fotos: Stadt Rietberg