Länger Grün an der Ampel an der Mastholte Straße


Lange Warteschlangen bilden sich aus Richtung Mastholte zum Beispiel morgens an der Kreuzung mit der B64. Foto: Stadt Rietberg
Lange Warteschlangen bilden sich aus Richtung Mastholte zum Beispiel morgens an der Kreuzung mit der B64. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg. Besonders morgens früh, auf dem Weg zur Arbeit, aber auch nachmittags im Berufsverkehr ist die Belastung besonders groß: An der Kreuzung B64/Mastholter Straße stauen sich Autos und Lkw an den roten Ampeln. Autofahrer brauchen viel Geduld und oft mehrere Grünphasen, bis sie die Kreuzung überqueren können. Nun sollen sich in Kürze die Wartezeiten verringern. Dafür hat die Stadt Rietberg beim Landesstraßenbauamt gesorgt.

Das Problem ist nicht neu. Und die Zahl der Fahrzeuge auf den Straßen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Warteschlangen, besonders für die aus Mastholte kommenden Fahrzeuge, bilden sich an diesem Knotenpunkt schon lange. Ziel ist jetzt, die Grünphase für die Fahrzeuge aus südlicher Richtung zu verlängern. Aktuell liegt das Vorhaben mit den signaltechnischen Unterlagen zur Prüfung vor. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wird noch einige Zeit benötigen, bis die Signalzeiten dort verändert werden können. Martina Venne, Leiterin der städtischen Abteilung Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr, rechnet mit der Umsetzung voraussichtlich Anfang November.

Sie gibt aber auch zu bedenken: „Die Veränderung wird wohl nur eine leichte Verbesserung bringen, weil eine Verlängerung der Grünphase auf der einen Seite den gesamten Umlauf zugleich in die anderen Fahrtrichtungen verlängern wird. Und auch dort sind in der Hauptverkehrszeit schon Rückstaus zu beobachten.“

Vennes eigentliches Ziel ist ein anderes: Bereits vor zwei Jahren hatte sie bei Straßen.NRW vorgesprochen mit dem Ziel einer baulichen Veränderung der Kreuzung. Eine Aufweitung der Fahrbahn würde es auch zwei Lkw ermöglichen, problemlos nebeneinander zu warten. Diesen Wunsch hatte Straßen.NRW auf „mittelfristig“ verschoben. Ganz abgeschrieben ist die Idee noch nicht: Auf eine erneute Anfrage der Stadt Rietberg in diesem Sommer reagierte der Landesbetrieb Straßenbau mit der Aussage, die Angelegenheit noch näher untersuchen zu wollen.