André Kuper bleibt mit großer Mehrheit Bürgermeister



Rietberg. Bürgermeister André Kuper hat für seine Arbeit in der fast vergangenen Legislaturperiode höchste Anerkennung erfahren. Trotz der beiden Gegenkandidaten Henry Otto (SPD) und Werner Bohnenkamp (FWG) erreichte der CDU-Politiker nach dem voläufigen Endergebnis aus den 19 Stimmbezirken 73,39 Prozent. Damit verlor Kuper, der vor fünf Jahren nur einen Gegenkandidaten in Person von Werner Bohnenkamp gehabt hatte, nur gut 3 Prozent gegenüber dem Ergebnis von 2004. Bohnenkamp baute mit jetzt 17,91 Prozent gut 5 Prozent der Stimmen ab. Neuling Henry Otto durfte sich über 8,69 Prozent freuen. Die CDU behielt mit nunmehr 20 Sitzen (minus 1) die absolut Mehrheit im Rat, die FWG verfügt nach dem vorläufigen Ergebnis nun über 11 Sitze (plus 1), die SPD noch über 3 (Minus 1), die FDP erreicht mit zwei Sitzen Fraktionsstatus (plus 1) und die Bündnisgrünen verweilen bei wie bisher zwei Sitzen.
"Das ist ein äußerst deutlicher Vertrauensbeweis in meine Arbeit, der mir den Rücken stärkt. Ich biete allen Vertretern im künftigen neuen Rat eine konstruktive Zusammenarbeit an", betonte Kuper in einer ersten Stellungnahme in der Wahllobby unter dem Beifall zahlreicher Gäste, Kandidaten und Parteienvertretern und dankte explizit seiner Ehefrau Monika, die ihn unermüdlich in seiner Arbeit zum Wohl für die Bürger der Stadt ehrenamtlich unterstützt. Am kommenden Dienstag tagt der Wahlausschuss, um das endgültige Ergebnis zu bestätigen.