Bürger entwickeln Plan zum Hochwasserschutz



Rietberg. Der Klimawandel verursacht immer wieder extreme Wetterereignisse. In und rund um Rietberg sind das zum Beispiel immer wieder unerwartete Starkregen, oft verbunden mit Überschwemmungen. Um für solche Fälle vorzusorgen, will die Stadtverwaltung mit Rietberger Bürgern gemeinsam einen Entwicklungs- und Schutzplan (ESP) entwickeln. Zur Auftaktveranstaltung »Stark im Regen – Rietberger sorgen vor« am kommenden Mittwoch, 30. November, um 18 Uhr im Ratssaal im Alten Progymnasium, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Das Projekt »Stark im Regen – Rietberger sorgen vor« ist auf mehrere Monate angelegt und setzt auf eine breite Beteiligung der Bürger. Gemeinsam soll ein nachhaltig wirksames Instrument entwickelt werden. Damit soll vorausschauend auf mögliche Folgen des Klimawandels reagiert werden, um die negativen Folgen des Klimawandels in der Stadtentwässerung zu begrenzen.

Die Auftaktveranstaltung am Mittwoch dient dazu, Akteuren aus Politik und Verwaltung sowie Wirtschaft und Gesellschaft das Projekt vorzustellen und als Multiplikatoren zur Unterstützung zu gewinnen.

Am Mittwoch wird Dr.-Ing. Ioannis Papadakis, Fachmann für Überflutungsrisiken aus Hattingen, eine regionale Klimaberechnung für Rietberg vorstellen. Anschließend beleuchtet Dr. Tim Peters von der Westfälischen Provinzialversicherung AG das Thema aus Sicht der Versicherungsbranche. Rüdiger Ropinski, Abteilungsleiter für Räumliche Planung und Klimaschutz im Rietberger Rathaus, wird die Notwendigkeit eines Entwicklungs- und Schutzplanes erläutern. Wie sich Bürger einbringen und den ESP mitgestalten können – das wird zum Abschluss Dr.-Ing. Stephan Wilforth von der tetraeder.com GmbH erklären. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.