Bürgerradweg in Westerwiehe wird fortgeführt



Unser Archivbild zeigt Bürgermeister Andreas Sunder (Mitte, links) und Westerwiehes Ortsvorsteher Detlev Hanemann (Mitte, rechts) bei der offiziellen Freigabe des ersten Abschnitts des Bürgerradweges im Juni 2016. Archivbild: Stadt Rietberg

Weitere 800 Meter werden 2020 gebaut

Rietberg-Westerwiehe. Im kommenden Jahr soll der Bürgerradweg entlang der Westerwieher Straße in Richtung Osten fortgeführt werden. Schon vor vier Jahren war ein erster, etwa 800 Meter langer Radweg bis zur Straße Binnerfeld gebaut worden. Nun, da die nötigen Grundstücksfragen geklärt sind, sollen weitere knapp 800 Meter bis Zum Sporkfeld folgen. Und sogar bis hinter die Kreuzung mit der Kaunitzer Straße.

Ziel ist mittelfristig die Anknüpfung an einen auf Delbrücker Gebiet geplanten Radweg und damit die weitere Vernetzung der innerörtlichen, regionalen und der Wege des Radverkehrsnetzes NRW. Auch für Schulkinder aus dem Außenbereich soll der verlängerte Bürgerradweg mehr Sicherheit bringen. Der kombinierte Geh- und Radweg soll in 2,25 Metern Breite gebaut werden. Je 50 Quadratmeter Radweg bekommt die Stadt Rietberg 50 Euro Zuschuss vom Land NRW.

Der Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss des Stadtrates hat jetzt einstimmig die Ausschreibung der Baumaßnahme beschlossen. Sie soll im kommenden Jahr, möglichst parallel zum Bau eines Radweges entlang der Berkenheide ausgeführt werden.

Hintergrund:
Mit dem Modellprojekt Bürgerradwege ermöglicht es das Land, Radwege an Landesstraßen unbürokratisch auch dann zu realisieren, wenn im normalen Bauprogramm dafür keine Mittel zur Verfügung stehen. Notwendig ist dafür das bürgerschaftliche Engagement vor Ort: Dann kann mit Beteiligung lokaler Bauunternehmen und in Kooperation mit Stadt, Kreis und Landesbehörde eine Fahrradverbindung mit reduziertem Standard gebaut werden. Dennoch entsprechen auch Bürgerradwege immer den notwendigen Sicherheitsanforderungen.