Erste Pläne für neues Feuerwehrhaus präsentiert


Der Löschzug Mastholte erhält ein neues Domizil. Derzeit laufen die Planungen für das neue Gebäude. Foto: Stadt Rietberg
Der Löschzug Mastholte erhält ein neues Domizil. Derzeit laufen die Planungen für das neue Gebäude. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg-Mastholte.  Der Löschzug Mastholte der Freiwilligen Feuerwehr bekommt ein neues Domizil. Das aktuelle Feuerwehrgerätehaus an der Brandstraße entspricht auf Dauer nicht mehr den Anforderungen einer modernen Wehr – unter anderem ist es zu klein. Baubeginn für das neue Haus könnte im ersten Halbjahr, spätestens Mitte 2018 sein. Einen ersten Überblick zu den Planungen hat Arnd Baumann (Leiter Abteilung Hochbau Stadt Rietberg) jetzt im Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss präsentiert.

Im Vorfeld hatte es diverse Abstimmungsgespräche mit Vertretern der Feuerwehr und der Abteilung Sicherheit, Ordnung und Verkehr der Stadt Rietberg gegeben. Denn es müssen bestimmte gesetzliche Vorgaben für den Bau eines Feuerwehrgerätehauses eingehalten werden.

Die ersten groben Planungen sehen am neuen Standort einen funktionalen eingeschossigen Bau mit einer Bruttogeschossfläche von 1550 Quadratmetern vor. Entstehen könnte er in einfacher Industriebauweise, aufgeteilt in einen Verwaltungs- und einen Hallenteil für die Fahrzeuge. Dort wären zunächst sieben Stellplätze vorgesehen, unter anderem auch für einen Materialanhänger der Jugendfeuerwehr. Diese Stellplätze könnten jederzeit erweitert werden. Darüber hinaus brauchen die Feuerwehrleute eine Werkstatt, einen Technikraum,  Lagerflächen, Umkleiden sowie einen Verwaltungs- und Seminarbereich. Auch ein kleiner Raum für Einsatznachbesprechungen wird realisiert. Dort sollen die Kameraden die Möglichkeit erhalten, in einem geschützten Rahmen und im kleineren Kreis schwierige und belastende Einsätze aufzuarbeiten und zu reflektieren.

Damit sich das Feuerwehrgerätehaus an so zentraler Stelle im Ortsteil Mastholte optisch verträglich einpasst, schlägt die Stadtverwaltung vor, Materialien wie Schiefer, Holz oder Ziegel zu verwenden.  Das ist allerdings nur eine erste Idee. Die Kosten für den Neubau werden aktuell auf 2,6 Millionen Euro geschätzt. Die Mitglieder des Bau- Planungs- und Verkehrsausschusses haben sich in ihrer Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, die Planungen weiter voranzutreiben und in einem nächsten Schritt zu konkretisieren. Frühester Einzugstermin für die Feuerwehr wäre im Sommer 2019.

Das Grundstück an der Lippstädter Straße in Mastholte hatte die Stadt Rietberg für den Bau des Feuerwehrhauses erworben. Aktuell wird das dort befindliche Gebäude, in dem bislang ein Getränkemarkt ansässig war, abgerissen.