Erster Spatenstich für Rasenplatz in Varensell – Konjunkturpaket II greift



Rietberg-Varensell. Das erste Projekt aus dem Konjunkturpaket II im Rietberger Stadtgebiet ist gestartet. Bürgermeister André Kuper, Varensells Ortsvorsteherin Anneliese Schulte-Döinghaus, Vertreter des SV Grün-Weiß Varensell und der Stadtverwaltung setzten den symbolischen ersten Spatenstich auf dem künftigen Rasenplatz an der Schulstraße. Damit endet die Zeit der Diskussionen um die Verletzungsgefahr auf dem alten Ascheplatz. "Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit dem Sportverein hier eine äußerst praktikable Lösung gefunden haben", betonte Kuper in einer kurzen Ansprache vor Ort. Die Mittel des Konjunkturpaketes ermöglichen eine Finanzierung, mit der ein allen Seiten gemäßer Ausbau angelegt werden könne. "In unserem vom Stadtrat einstimmig beschlossenem Maßnahmenkatalog, den wir zur den Bundesfördermitteln erarbeitet haben, hat die Umwandlung des Asche- in einen Rasensportplatz in Varensell Priorität", so Kuper, der den Vorstandsmitgliedern dankte für die Bereitschaft zur ergänzenden Eigenleistung während der Baumaßnahme.
Die Aktiven von Grün-Weiß Varensell übernehmen einen Teil der Umfeldarbeiten selbst. Die Kommune beauftragte die Ahlener Firma Lodenkemper mit der Ausführung ihres Arbeitsanteils. Dazu gehört die Aufnahme der Tennenfläche, der Deck- und dynamischen Schicht und sowie der Einbau einer neuen Speicherschicht, gleiches gilt für die Rasentragschicht. Rund 6500 Quadratmeter auf der eigentlichen Sportfläche werden im Auftrag der Kommune fertiggestellt. Der Verein übernimmt die grundsätzlichen Arbeiten für die den Sportplatz umlaufenden Flächen, verlegt dort auch den Rollrasen und erstellt mit Hilfe des städtischen Baubetriebshofes die Laufbahn für die Weitsprunganlage. Zudem werden in der Zuwegung 220 Quadratmeter Pflaster verlegt. Auch soll die vorhandene Garage umgesetzt werden werden.
"Der alte Ascheplatz war mittlerweile nicht mehr bespielbar, es gab ständig Verletzungen ", so Kuper, "aber wir mussten auch die Finanzierung in trockenen Tüchern haben. Die Stadt trägt ihren Finanzierungsanteil von rund 20 Prozent aus dem Konjunkturpaket II. Man darf aber nicht vergessen, dass die Fördergelder kein warmer Geldregen sind, sondern dass wir in weiterer Zukunft die Summe auch anteilig erstatten müssen."
Der Zeitplan für die erste Maßnahme im Stadtgebiet mit Geldern aus dem Paket ist eng gesteckt. Fertig sein soll der Platz bereits Ende September/Anfang Oktober. "Es hat sich sportlich viel getan bei uns", so Vorsitzender Hubert Schulte-Tickmann. "Wir haben einen neuen Trainer für die erste Mannschaft, haben neue Spieler und peilen den Aufstieg an. Zudem haben wir eine zweite Herrenmannschaft und vier Damen- und Mädchenteams gemeldet. Und dazu haben wir nahezu alle Jugendklassen besetzt, haben die Mini-Kicker und eine U 4. Da sind wir zwingend auf den Platz angewiesen." Vorteile biete die Neuanlegung auch mit Blick auf die kürzere Jahreszeit. Auf dem neuen Rasenplatz, der über eine Flutlichtanlage verfügt, können künftig auch Meisterschaftspartien ausgetragen werden.
Foto: Die erste Baumaßnahme aus dem Konjunkturpaket II ist mit der Sanierung des Varenseller Ascheplatzes gestartet. Den symbolischen ersten Spatenstich setzten Bürgermeister André Kuper, GW-Varensell-Boss Hubert Schulte-Tickmann, Ortsvorsteherin Anneliese Schulte-Döinghaus, Bernhard Merschbrock (GW Varensell), Hermann Lütkebohle (Stadtverwaltung), Martin Peitz (GW Varensell), Matthias Setter und Hubertus Schmidt (beide Stadtverwaltung).