Jugendtreff-Ferienspiele auch integrativ



Mitarbeiter Patrick Walkenfort erklärt den Jungs und Mädchen die anstehende Schatzsuche mithilfe von GPS-Geräten. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg. Für mehr als 100 Mädchen und Jungen sind die Ferienspiele der städtischen Jugendfreizeitstätten genau das richtige Rezept gegen Langeweile in den Sommerferien. Im Parkteil Nord des Gartenschauparks Rietberg haben die Teams des Jugendhaus Südtorschule in Rietberg und des Jugendtreffs Neuenkirchen ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Kreativ- und Bastelangebote wechseln sich täglich mit sportlichem und Abenteuerlichem ab. Spiele für Kleingruppen und für die gesamte Gruppe gehören ebenso zum Angebot wie eine Schatzsuche im Park. Und überhaupt der Park: Der Gartenschaupark allein sorgt schon mit seinen vielfältigen Kletter-, Rutsch- und Spielangeboten für reichlich Aktivitäten. „Wer keine Lust auf unser Programmangebot hat, geht eben zum Wasserspielplatz oder zu den großen Lego-Steinen“, erklärt Patrick Walkenfort. Er und weitere neun Betreuer beaufsichtigen diese Spielflächen, bieten die Programmpunkte an und haben diese natürlich im Vorfeld auch vorbereitet. Täglich von 9 bis 16 Uhr werden die Kids an den Wochentagen im Ferienspiel-Gartenschau betreut – gemeinsames Mittagessen inklusive.

Zweimal 60 Kinder im Alter von sechs bis etwa zwölf Jahren sind in den zwei Ferienspielwochen dabei. In der ersten Woche kamen noch zehn Kinder und Jugendliche dazu, die sonst bei der Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh begleitet werden und auch jetzt ihre Betreuer mitbrachten. Etwa ein Drittel der Ferienspielkinder, die täglich zum Gartenschaupark kommen, kennen die Arbeit der städtischen Jugendfreizeitstätten und sind auch sonst im Jugendhaus Südtorschule, im Haus Reilmann in Mastholte oder im Jugendtreff Neuenkirchen zu Gast. Mit dem größeren Teil der Kinder haben die Jugendpädagogen indes eine neue Zielgruppe erreicht.