Für mehr Schulsozialarbeit an den Grundschulen


Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de
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Rietberg. Schulsozialarbeit bekommt einen immer höheren Stellenwert. Auch und insbesondere an den Grundschulen. Dort soll der Anteil der Schulsozialarbeit jetzt von 0,77 auf 1,27 Stellen erhöht werden. Diese Anpassung hat der Schul- und Sozialausschuss jetzt einstimmig dem Stadtrat vorgeschlagen.
Bisher waren zwei Fachkräfte mit zusammen 30 Wochenstunden an den sechs Grundschulstandorten tätig. – Zu wenig, meinen die Schulleitungen übereinstimmend und forderten eine Erhöhung. Die zunehmenden Problemstellungen an sechs Schulen zu bewältigen, mache mit einem so geringen Stellenanteil kaum Sinn. Hier haben die Verwaltung und die Kommunalpolitiker schnell Handlungsbedarf erkannt. Zumal die Schulsozialarbeit ein unverzichtbarer Bestandteil eines qualitätsvollen Schulstandortes und somit ein wichtiger Standortfaktor in der Bildungslandschaft geworden ist. Die Aufstockung des Stundenkontingents soll möglichst schon zum Jahresbeginn greifen. Der Caritasverband des Kreises Gütersloh kümmert sich als Partner der Stadt Rietberg um die Besetzung der Stellen.

Schulsozialarbeiter unterstützen in Absprache mit der Schulleitung und den Lehrerinnen und Lehrern die Schülerinnen und Schüler bei der Integration in Schule und in das soziale Umfeld. Ihre Hauptaufgabe ist vor allem, die Ausgrenzung von sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern zu verhindern.