Gefälschte E-Mails aus dem Rathaus im Umlauf


Ein Beispiel einer gefälschten Nachricht.
Ein Beispiel einer gefälschten Nachricht.

Rietberg. Die Stadtverwaltung Rietberg warnt vor E-Mails, die vermeintlich aus dem Rathaus stammen. Auf den ersten Blick denkt der Empfänger, er habe eine Nachricht von einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung erhalten, doch der Absender kann gefälscht sein. So, wie jeder Briefe verschicken und einen anderen Namen als Absender darauf schreiben kann.

Wie die Mitarbeiternamen und E-Mail-Adressen gekapert wurden, ist schwer nachzuvollziehen. Sie könnten direkt dem Internet entnommen sein, oder aus dem Adressbuch eines Externen stammen, der städtische Kontakte gespeichert hat. Zumindest belegt der Senderverlauf, dass alle bisher bekannten gefälschten Nachrichten – oft mit Verweis auf eine Rechnung – nicht aus dem städtischen Netzwerk gesendet wurden.

Die Absender der Mails sind in der Regel nach folgenden Muster aufgebaut: Vorname.Name@stadt-rietberg.de<kate@slingers1858.co.uk> oder Vorname.Name@stadt-rietberg.de [mailto:kate@slingers1858.co.uk]. Der tatsächliche Absender ist in dem hinteren Teil sichtbar. Die Empfehlung der Stadtverwaltung lautet: E-Mails genau prüfen und nicht voreilig jeden Link oder jeden Anhang einer E-Mail anklicken. Die E-Mails sollten umgehend gelöscht werden.

Es ist nicht allein die Stadt Rietberg betroffen. Es sind auch Betrugsmails im Umlauf, die den Anschein erwecken, von Mitarbeitern anderer Arbeitgeber zu stammen.