Mastholte: Halbzeit für das neue Gerätehaus



Stadtbrandmeister Matthias Setter, stellvertretenden Löschzugführer Christian Niermann, Bürgermeister Andreas Sunder, Zimmermann Jan Hennemeier, Unternehmer Jan Holub, Löschzugführer Günter Poll sowie der stellvertretende Löschzugführer Markus Hökenschnieder (von links) beim Richtfest im Rohbau der neuen Fahrzeughalle des Feuerwehr-Löschzuges Mastholte. Fotos: Stadt Rietberg

Rietberg-Mastholte. Wenn die Arbeiten weiter so gut vorangehen, dann steht einer Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrgerätehauses in Mastholte im kommenden August nichts mehr im Wege. Jetzt haben die Planer, Handwerker und Feuerwehrleute gemeinsam das Richtfest gefeiert.

Fünf Monate nach Baubeginn befindet sich die neue Halle mit Platz für sieben Fahrzeuge weiterhin im Zeitplan. Außerdem sind in dem Neubau an der Lippstädter Straße Werkräume, Lagerflächen, Sanitär- und Umkleidebereich geplant. Rund 2,6 Millionen Euro lässt sich die Stadt Rietberg das neue Feuerwehrgerätehaus kosten. Die jetzige Fahrzeughalle ist veraltet und zudem viel zu klein. Eine Erweiterung an dem Standort Brandstraße ist nicht möglich.

Die Nachbarn Roland Herbort und Frank Hüttemeier brachten den Richtkranz, während Jan Holub, Jan Hennemeier und Andreas Sunder oben auf der Hebebühne warten.

„Ich bedanke mich herzlich bei allen beteiligten Planern und Firmen“, sagte Bürgermeister Andreas Sunder als oberster Bauherr und zugleich Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr. „Aber auch bei allen Feuerwehrfrauen und -männern, die sich immer wieder in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Herzlichen Dank, dass Ihr immer wieder zur Stelle seid, wenn Hilfe benötigt wird.“

Zur Halbzeit der Bauarbeiten hatten die Nachbarn einen Richtkranz mitgebracht. Weil bei diesem Funktionsgebäude in Stahlbetonfertigbauweise kaum Holz verbaut wird und auch kein Dachstuhl entsteht, wurde der Richtkranz kurzerhand inmitten der Halle unter das Dach gehievt. Darum kümmerte sich Bürgermeister Andreas Sunder zusammen mit Firmenchef Jan Holub, zuständig für die Trapezbleche und Sandwichelemente, und Zimmermann Jörg Hennemeier. Der sprach den obligatorischen Richtspruch, nicht ohne dabei Gottes Segen zu erbitten. Für das neue Gebäude, aber auch für die Feuerwehrkameraden in ihren oftmals gefährlichen Einsätzen.