Tausende besichtigen das renovierte Rathaus


Andreas Göke (links) und Andreas Sunder durchschnitten die symbolische Schleife zur Eröffnung des renovierten Rathauses. Foto: Stadt Rietberg
Andreas Göke (links) und Andreas Sunder durchschnitten die symbolische Schleife zur Eröffnung des renovierten Rathauses. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg. Riesig groß war das Interesse an dem frisch sanierten Rathaus. Tausende kleine und große Gäste nahmen das historische Gebäude am Sonntagnachmittag unter die Lupe, schauten hinter jede Tür und genossen frisch gebrühten Kaffee. Bürgermeister Andreas Sunder hatte im Beisein des Beigeordneten Andreas Göke, den Pastoren Sven Hoffmann und Dietrich Fricke, sowie den jüngsten Mitarbeitern im Rathausteam das Rathaus eröffnet.

Binnen einen Jahres war der Verwaltungssitz neu gedämmt und frisch gestrichen worden, aber äußerlich sonst unverändert geblieben. Innen aber wurde das Haus komplett entkernt und die Büros neu aufgeteilt. Neben der energetischen Sanierung ist der Einbau eines Aufzugs der größte Pluspunkt, wie Andreas Sunder vor dem neuen Haupteingang und vor mehr als hundert Gästen erklärte. Bevor Sunder und Göke die symbolische rote Schleife durchschnitten, sprachen Sven Hoffmann und Dietrich Fricke ein Gebet und setzten so die Tradition fort, das Kommunale mit dem Kirchlichen zu verknüpfen. Innen weihte Hoffmann die einzelnen Räume. Draußen vor der Tür malten Kinder Figuren, dich sich fast rund um das Haus herum die Hand reichten.

Die EOS Kaffeerösterei servierte frischen Espresso und Cappuccino und eine Bilderausstellung zeigte die bauliche Entwicklung des Rathauses in den vergangenen mehr als 200 Jahren. Dicht drängten sich die Besucher in allen drei Etagen: Die einen bestaunten das neue Bürgerbüro, andere kauften reduzierte Sternschnuppen und fast jeder wollte sehen, in welchem Zimmer tagtäglich der Bürgermeister sitzt. Alle waren sich einig, dass das Haus kaum wiederzuerkennen, vor allem die Sanierung aber gelungen ist.

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