Konstituierende Sitzung des Stadtrates



Neuer Rat der Stadt Rietberg
Rietberg. Die konstituierende Sitzung des neuen Rates fand am heutigen Donnerstagabend statt. Gleich elf neue Bürgervertreter konnte Bürgermeister André Kuper aufnehmen. Zuvor war zu Beginn der Sitzung er selbst von Alterspräsident Professor Dr. Manfred Niewiarra (71. FDP) in das Bürgermeisteramt für die neue Legislaturperiode eingesetzt worden. Neue erste Stellvertreterin ist Birgit Höppner (CDU), zweiter Stellvertreter bleibt Werner Bohnenkamp (FWG). Der Dank Kupers galt insbesondere den scheidenden Ratsmitgliedern für ihre teils jahrezehntelange ehrenamtliche Arbeit zum Einsatz der gesamten Bürgerschaft in der Emsstadt.
Nicht mehr im Rat vertreten sind: Konrad Löher (FWG, seit 1961 in der Kommunalpolitik aktiv), Friedel Himmeldirk (CDU, 10 Jahre im Rat, 10 Jahre Ortsvorsteher in Druffel), Marita Kriener (CDU, 2 Jahre im Rat), Rudolf Kühlmann (CDU, 15 Jahre im Rat, 15 Jahre Ortsvorsteher in Westerwiehe), Frank Ostermann (CDU, 10 Jahre im Rat), Stefan Petermeier (CDU, 25 Jahre im Rat), Marita Sieben (SPD, 20 Jahre im Rat), Georg Tölle (CDU. 25 Jahre im Rat), Meinolf Venker (FWG, 5 Jahre im Rat), Gerhard Verhoff (CDU, 5 Jahre im Rat) und Ursula Wollbrink (FDP, 7 Jahre im Rat).
In seiner Ansprache wünschte sich Kuper ein konstruktives Miteinander aller im neuen Stadtrat vertretenen Fraktionen (CDU, FWG; SPD; Bündnis90/Grüne und FDP): "Ich selbst werde mich auch in der neuen Legislaturperiode mit aller Kraft für meine Aufgaben einsetzen, als Leiter der Verwaltung ebenso wie als kommunaler Repräsentant und in den vielen zusätzlichen, teils überregionalen und ehrenamtlichen zusätzlichen Bereichen. Trotz der äußerst angespannten Haushaltslage soll es keine Lähmungen geben. Ich appelliere an alle Ratsmitglieder – wir können keine Luftschlösser bauen, aber gemeinsam unsere Kreativität bündeln. Es ist so viel erreicht worden in den vergangenen Jahren, wir sollten diesen Bonus nicht leichtfertig verspielen, sondern fair und ehrlich miteinander umgehen. Und direkt nachfragen, ehe vielleicht Ungereimtheiten auftauchen. Wir alle besitzen das Vertrauen unserer Bürgerinnen und Bürger, wir sollten es nicht enttäuschen. Ich biete einen konstruktiven Austausch an."