Partnerschaften

Die Stadt Rietberg und ihre Bürger haben viele Freunde in allen Teilen der Welt. Das drückt sich in mehreren Partnerschaften aus.

Städtepartnerschaft-kl

 

Riberac Städtepartnscherschaft RietbergEine offizielle Partnerschaft besteht seit mehr als 30 Jahren mit Ribérac in Frankreich. Seit 1983 besteht eine Beziehung zu der Gemeinde im Département Dordogne. Initiator und Motor vieler Begegnungen ist das Komitee zur Pflege der Städtepartnerschaft Rietberg-Ribérac. Vorsitzender ist Bernhard Altehülshorst.

1152 Kilometer liegen zwischen den beiden Rathäusern. Und doch ist diese Distanz keine unüberwindbare Strecke zwischen den beiden Partnerstädten Rietberg in Nordrhein-Westfalen und Ribérac im Périgord. Regelmäßig und mehrmals im Jahr finden Begegnungen in beiden Städten statt. Sei es auf Verwaltungsebene, als Austausch zwischen weiterführenden Schulen, oder fest verwurzelt in tiefen Freundschaften zwischen beiden Nationen.

Ribérac – etwa 80 Kilometer vor Bordeaux gelegen – ist mit gut 4.000 Einwohnern ungleich kleiner als Rietberg, hat jedoch eine zentralörtliche Funktion für bis zu 20.000 Einwohner.


GlogowekDie Städte Rietberg und Glogówek (Oberglogau) verbindet seit 1999 eine enge Freundschaft. 1998 durch die Unterschriften der damaligen Bürgermeister André Kuper und Karol Kopacz in Glogówek offiziell besiegelt, präsentiert sich die deutsch-polnische Städteverbindung heute vielfältiger denn je: Ein lebendiger Austausch auf allen Ebenen garantiert die dauerhafte Festigung der Beziehungen – auch wenn zwischen Ostwestfalen und der schlesischen Kleinstadt fast 1000 Kilometer liegen.
Das Ziel, Grenzen zu überwinden und eventuell bestehende Schranken in den Köpfen der Menschen abzubauen, verfolgt das Komitee zur Pflege der Städtepartnerschaft Rietberg/Glogówek (Oberglogau) seit seiner Gründung. Der gemeinnützige Verein, der von Monika Kuper als Vorsitzender geleitet wird, hat bei sämtlichen Aktivitäten konsequent den Gedanken eines freien und geeinten Europas vor Augen.
Regelmäßige Besuchsfahrten mit abwechslungsreichem Kultur- und Besichtigungsprogrammen tragen auf beiden Seiten zur Pflege und Intensivierung der Kontakte bei. In Glogówek, das seit 2009 offiziell zweisprachig ist, gibt es neben der polnischen Mehrheit, die 69,1 Prozent der Bevölkerung ausmacht, auch eine deutsche und schlesische Minderheit (24,8 beziehungsweise 1,4 Prozent).


ArminiaSeit 2015 ist Rietberg offizielle Partnerstadt und Botschafter des Fußballvereins DSC Arminia Bielefeld. Beide Partner wollen sich gegenseitig bei Veranstaltungen zu unterstützen.

Arminia-Fans aus Rietberg haben die Möglichkeit, als Gruppe vergünstigte Eintrittskarten zu den Heimspielen in der Schüco-Arena zu erwerben. Mit dem Partnerstadt-Gruppenbestellschein erhalten Gruppen von zehn bis 50 Personen einen exklusiven Rabatt.

Zum Saisonende 2016/17 gibt es noch eine besondere Trikot-Aktion:

Je nach Bestellmenge wird ein Rabatt auf alle Trikotkäufe gewährt. Dazu einfach das Bestellformular ausfüllen und per E-Mail oder Fax an den angegebenen Kontakt verschicken. Nach Eingang des Bestellformulars werden Sie dann von DSC Arminia kontaktiert.


Sanitätsregiment22Für die goldene Hochzeit hat es nicht ganz gereicht, aber es war eine lange und schöne Partnerschaft: 42 Jahre waren die Stadt Rietberg und das Sanitätsregiment 22 „Westfalen“ der Bundeswehr eng miteinander verbunden. Im Mai 2016 ist das Regiment offiziell aufgelöst worden. Diesen Schritt hatten die Soldaten lange vorher angekündigt.

Auch die Patenschaft mit Rietberg ist damit Geschichte. Einer der beliebtesten Termine war der gesellige Nachmittag mit den DRK-Senioren und dem Sanitätsregiment, der jedes Jahr um die Weihnachtszeit stattgefunden hat – mal in Ahlen, mal in Rietberg. Ehemals auch in Hamm, denn dort war das Regiment vor dem Wechsel nach Ahlen stationiert.

Dass die Truppenfahne der Einheit nach 57 Jahren für immer eingerollt worden ist, hat organisatorische Gründe. Die Bundeswehr hat ihren Sanitätsdienst neu strukturiert. Die Mitglieder des bisherigen Sanitätsregiments 22 bilden ab sofort den Führungsbereich des neuen Sanitätsregiments 2, das über Standorte in Rennerod und Koblenz verfügt. Eine Fortführung der Patenschaft mit dem Regiment kam allein aufgrund der Entfernung nicht in Frage.