Bauen & Wohnen

Rietbergkarte_02Auf dieser Seite bieten wir die bei der Stadt Rietberg in den einzelnen Stadtteilen zu veräußernden Wohnbaugrundstücke an.

Fragen zu den angebotenen Grundstücken beantworten gerne die Mitarbeiterinnen der Stabstelle Wirtschaftsförderung & Grundstücksangelegenheiten bei der Stadtverwaltung Rietberg.

 

Ansprechpartner

Marion Lütkebohle

Rügenstraße 1
33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Wohnbaugrundstücke in Bokel

Derzeit stehen in Bokel keine Wohnbaugrundstücke zur Verfügung.

Wohnbaugrundstücke in Druffel

Derzeit stehen in Druffel keine Wohnbaugrundstücke zur Verfügung.

Wohnbaugrundstücke in Mastholte

HofNiggemeier03-kl

Allgemeines

 

Das Wohnbaugebiet »Niggemeier« entsteht im nordöstlichen Bereich des Stadtteils Mastholte und umschließt das erhaltenswerte und denkmalgeschützte Hofgebäude Rietberger Straße 51 mit dem alten Baumbestand. Das Baugebiet liegt im Bereich der Haselhorststraße und der Rietberger Straße.

Die Planung zielt auf ein familienbezogenes Wohngebiet ab. Aus diesem Grunde ist die Anzahl der Wohnungen auf max. 2 bzw. nördlich der Haselhorststraße auf max. 3 Wohnungen pro Gebäude begrenzt. Die Grundstücke werden an Interessenten zur Schaffung von selbstgenutztem Wohneigentum vergeben. Vorrangig werden Bewerber berücksichtigt, die bisher noch nicht über Eigentum verfügen.

Nach den allgemeinen Hinweisen folgen die konkreten Angaben

  • zur Mehrfamilienhausbebauung
  • zu Hofstelle Rietberger Straße 51

Die Frist für die Wohnbaugrundstücke im Baugebiet Niggemeier ist inzwischen abgelaufen.

 

Bebauungsfrist:

Die Grundstücke sind innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren nach Eintragung des Eigentums im Grundbuch zu bebauen. Für den Fall, dass diese Frist nicht eingehalten wird, behält sich die Stadt Rietberg eine Rückübertragung des Grundstückes zu den ursprünglichen Vertragsbedingungen vor.

 

Hinweise:

  • Der Bebauungsplan wurde am 29. September 2016 vom Rat der Stadt Rietberg beschlossen. Mit Bekanntmachung im Amtsblatt Anfang 2017 wird der Bebauungsplan Rechtskraft erlangen.
  • Auf zwei Grundstücken an der Haselhorststraße können jeweils Objekte mit maximal sechs Wohnungen je Wohngebäude bzw. drei Wohnungen je Doppelhaushälfte errichtet werden. Diese Grundstücke sollen durch Bekanntmachung in den örtlichen Tageszeitungen öffentlich ausgeschrieben werden.
  • Ebenfalls ausgeschrieben wird die vorhandene unter Denkmalschutz stehende Hofstelle. Auf den zu erhaltenden, prägenden Baumbestand wird besonders hingewiesen.
  • Die Grundstücke sind – je nach Straßen- und Geländeniveau – gegebenenfalls aufzufüllen.
  • Auf einem Grundstück am Voßkamp befindet sich ein Taubenhaus mit zirka 60 Tauben. Ferner wird auf die Gänsehaltung im Bereich der Haselhorststraße, nordöstlich des Baugebietes »Hof Niggemeier«, hingewiesen.

 

Erschließung:

Mit den Maßnahmen zur Erschließung der Grundstücke soll im Jahr 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung der Baustraße und somit die baureife Erschließung hängt von der Witterung in den Wintermonaten ab. Es wird damit gerechnet, dass die Grundstücke nach den Sommerferien 2017 bebaut werden können.

Die Pflege der im Straßenraum angelegten Grünflächen und Beete wird den Anliegern der unmittelbar angrenzenden Grundstücke übertragen.

 

Energieeinsparung:

Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung sind beim Bau zu beachten. Die hier gestellten Anforderungen an Wohngebäude erläutern die Energieberater der Verbraucher-Zentrale NRW. Sie geben außerdem wertvolle Tipps und sachkundige Antworten zu weitergehenden energiesparenden Maßnahmen, zu Fragen der Zuschussbewilligung, zu zinsgünstigen Darlehn sowie zur Antragstellung. Vereinbaren Sie einen Termin:

Dipl.-Ing. Helge Pfingst

Im Klimapark 7, 33397 Rietberg (Sonnenhaus)
Tel (05244) 905-619
Bereich: Energieberatung

Die Verbraucherzentrale in Rietberg ist erreichbar: mittwochs in der Zeit von 10 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr.

 

Die Mitarbeiterinnen der Abteilung Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten beantworten gern weitere Fragen:

Marion Lütkebohle

Rügenstraße 1
33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Astrid Karweger

Rügenstraße 1
33397 Rietberg
Tel (05244) 986-239
Fax (05244) 986-17239
Bereich: Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten


Mehrfamilienhausbebauung

 

Die Stadt Rietberg bietet im Baugebiet »Hof Niggemeier« 2 Grundstücke zur Errichtung von Mehrfamilienwohnhäusern an. Die Grundstücke sind im beigefügten Lageplan mit den Ziffern 1 (ca. 799 qm) und 2 (ca. 773 qm) gekennzeichnet. Die Grundstücke werden über die Haselhorststraße erschlossen.

Der Rat der Stadt Rietberg hat sich grundsätzlich dafür ausgesprochen, in allen neu geplanten Wohnbaugebieten Grundstücke für die Bebauung mit Mehrfamilienhausobjekten zur Verfügung zu stellen. Mit dieser Vorgehensweise soll in den kommenden Jahren das Defizit an fehlendem Wohnraum ausgeglichen werden. Von den beiden im Baugebiet »Hof Niggemeier« zur Verfügung stehenden Grundstücken werden ein Grundstück zur Schaffung von frei finanziertem Wohnraum und ein weiteres Grundstück zur Schaffung von preisgünstigem Wohnraum angeboten.

Der Bebauungsplan sieht für beide Grundstücke die Errichtung von Wohnhäusern mit max. 6 Wohnungen vor. Art und Maß der baulichen Nutzungen ergeben sich aus dem beigefügten Bebauungsplanentwurf mit den textlichen Festsetzungen. Die Plankarte des Bebauungsplanes ist auszugsweise im Maßstab 1:1000 beigefügt. Ferner liegt ein Auszug aus der Vermessungsskizze im Maßstab 1:1000 bei. Es handelt sich um ca. Maße. Hier können sich nach endgültiger Vermessung noch geringfügige Abweichungen ergeben.

 

Konditionen
Vergabe des Grundstückes zur Schaffung von preisgünstigem Wohnraum:

Kaufpreis inkl. Erschließung                                                                          115,00 Euro/qm

Der Käufer verpflichtet sich, auf dem Grundstück ein Gebäude mit 6 Wohneinheiten zu errichten. Die Stadt Rietberg erhält ein Belegungsrecht für die Dauer von 10 Jahren, gerechnet ab Bezugsfertigkeit.

Sollte der Käufer der Verpflichtung zur Einräumung des Belegungsrechts nicht nachkommen, ist die Stadt Rietberg berechtigt, eine Ausgleichszahlung in Höhe von 50,00 Euro je qm Grundstücksfläche geltend zu machen.

Die Kaltmiete wird für die ersten 5 Jahre auf 5,73 Euro/qm begrenzt. In den kommenden 5 Jahren sind jährliche Mietsteigerungen von 1,5 %, bezogen auf die Anfangsmiete, erlaubt. Danach ist eine Mietzinsanpassung im Rahmen des Mietrechts möglich.

Angepasst an die Wohnungsgrößen können Zu- bzw. Abschläge bei der Kaltmiete gemacht werden, jedoch dürfen durchschnittlich – bezogen auf die Gesamtwohnfläche – 5,73 Euro/qm nicht überschritten werden.

Sofern beabsichtigt ist, mit Mitteln des sozialen Wohnungsbaus zu finanzieren, sind die Kriterien der NRW.Bank Düsseldorf zu berücksichtigen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei der Kreisverwaltung Gütersloh, Abt. 4.2 – Wohnungsbauförderung – (Bauteil 5), Herzebrocker Straße 140, 33334 Gütersloh, Telefon: (05241)851925 oder eMail: abt42(at)gt-net.de.

 

Konditionen
Vergabe des Grundstückes zur Schaffung von frei finanziertem Wohnraum:

Mindestkaufpreis inkl. Erschließungskosten                                            148,50 Euro/qm

Der Käufer verpflichtet sich, auf dem Grundstück ein Gebäude mit mindestens 4, max. 6 Wohneinheiten zu errichten. Die entstehenden Wohnungen unterliegen weder dem Belegungsrecht noch einer Mietpreisbindung. Auch besteht die Möglichkeit, Eigentumswohnungen zu bilden und zu verkaufen.

 

Fälligkeiten/Nebenkosten:

Der Kaufpreis wird innerhalb von 14 Tagen nach Eintragung einer Erwerbsvormerkung zugunsten des Käufers im Grundbuch, frühestens jedoch zum 31.07.2017, zur Zahlung fällig. Der Käufer trägt die entstehenden Nebenkosten des Vertrages (u.a. Notargebühren, Kosten des Grundbuchamtes, Grunderwerbsteuer, Vermessungskosten).

 


Die Hofstelle Niggemeier

– Rietberger Straße 51 –

Die Stadt Rietberg bietet im Baugebiet »Hof Niggemeier« die ehemalige Hofstelle Rietberger Straße 51 an. Die Hofstelle besteht aus dem denkmalgeschützten Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert und einem zweigeschossigen Wohnhaus (Baujahr 1967). Die Gebäude sind durch eine Garage nebst Abstellraum miteinander verbunden. Das Fachwerkhaus der alten Hofstelle Niggemeier steht seit dem 25.02.2014 unter Denkmalschutz und ist kulturhistorisch von besonderem Wert.

Das Objekt mit einer Grundstücksgröße von ca. 2.976 qm wird durch den Bebauungsplan Nr. 288 »Hof Niggemeier« erfasst. Der Bebauungsplan weist die Fläche als allgemeines Wohngebiet aus. Das Baufenster mit der Größe von ca. 690 qm passt sich der Kubatur der vorhandenen Gebäude an. Die darüber hinausgehende Fläche ist dem Objekt als Garten-, Grün- und Freifläche zugeordnet. Prägender Baumbestand umgibt die Hofstelle. Insbesondere die dort vorhandenen hohen, alten Eichen westlich des Gebäudes sind als raumwirksam und wertvoll zu beurteilen und daher zu erhalten.

 

Hinweise:

  • Die dem Objekt zugeordnete Grundstücksfläche ist im beigefügten Lageplan gekennzeichnet. Das Grundstück wird über die von der Haselhorststraße südlich abzweigende neue Planstraße erschlossen. Die Straße erhält die Bezeichnung »Niggenkamp«.
  •  Art und Maß der baulichen Nutzung ergeben sich aus dem beigefügten Bebauungsplan mit den textlichen Festsetzungen. Das Objekt eignet sich zur Nutzung als großzügiges eigengenutztes Wohnhaus. Auch eröffnet der Bebauungsplan die Möglichkeit, das Gebäude in Miet- und/oder Eigentumswohnungen umzubauen.
  • Zwingend zu erhalten ist das denkmalgeschützte Bauernhaus. Das zweigeschossige Wohnhaus kann abgerissen und ggf. durch einen Neubau ersetzt werden. Die wesentlichen charakteristischen Merkmale des Denkmals ergeben sich aus der beigefügten Eintragungsfestsetzung. Grundsätzlich kann das Gebäude durch Umgestaltung einer dem Bebauungsplan entsprechenden Nutzung zugeführt werden, jedoch sind dabei die Vorgaben des Denkmalschutzes zu beachten.
  • Grundrisse und Ansichten des vorhandenen Bestandes sind beigefügt.

Zur Abstimmung der Nutzungs- und Umgestaltungsmöglichkeiten steht die Abteilung Bauaufsicht & Denkmalpflege gern zur Verfügung:

Frank Jungeilges

Bolzenmarkt 4-6
33397 Rietberg
Tel (05244) 986-390
Fax (05244) 986-17390
Bereich: Leiter Bauaufsicht und Denkmalpflege

 

Konditionen:

Mindestkaufpreis:                                                               240.000,00 Euro

Bei dem genannten Kaufpreis handelt es sich um einen Mindestgebotspreis. Wir bitten um Angabe eines Gebotes.

Die entsprechenden Angaben sind auf dem beigefügten Antwortbogen zu machen. Ihrer Bewerbung ist skizzenhaft ein Nutzungskonzept (u. a. kurze Beschreibung, Lageplan, Ansichten, Grundrisse, Aufteilung, Anordnung der Stellplätze) beizufügen.

Die Stadt Rietberg ist in ihrer Vergabeentscheidung frei und nicht verpflichtet, nach dem Höchstgebot zu vergeben. Die Vergabeentscheidung trifft der Rat der Stadt Rietberg.

In dem Kaufpreis sind die Erschließungskosten enthalten. Hier handelt es sich um den Kanalanschlussbeitrag für die Anschlussmöglichkeit des Grundstückes an den Schmutz- und Regenwasserkanal und um den Erschließungsbeitrag nach dem Baugesetzbuch (BauGB) für den erstmaligen endgültigen Ausbau der Erschließungsanlagen.

 

Fälligkeiten/Nebenkosten:

Der Kaufpreis wird innerhalb von 14 Tagen nach Eintragung einer Erwerbsvormerkung zugunsten des Käufers im Grundbuch zur Zahlung fällig. Der Käufer trägt die entstehenden Nebenkosten des Vertrages (u. a. Notargebühren, Kosten des Grundbuchamtes, Grunderwerbsteuer, Vermessungskosten).

 

Bebauungsfrist:

Der Umbau des Objekts wird innerhalb eines Zeitraumes von 4 Jahren nach Eintragung des Eigentums im Grundbuch erwartet. Für den Fall, dass diese Frist nicht eingehalten wird, behält sich die Stadt Rietberg eine Rückübertragung zu den ursprünglichen Vertragsbedingungen vor.

 

Bewerbungsfrist:

Ihre Bewerbung erwarten wir bis zum 07. April 2017.

 

Besichtigung:

Es besteht die Möglichkeit, das Objekt von außen zu besichtigen. Das Betreten des Grundstückes erfolgt auf eigene Gefahr.

Zur Besichtigung des Objekts von innen bieten wir folgende Termine an:

  • Donnerstag, 12.01.2017 – 14.00 Uhr
  • Donnerstag, 26.01.2017 – 14.00 Uhr
  • Donnerstag, 09.02.2017 – 14.00 Uhr
  • Donnerstag, 16.02.2017 – 14.00 Uhr

Sofern Sie eine Innenbesichtigung wünschen, melden Sie sich bitte zu einem der genannten Termine an.

 

Wohnbaugrundstücke in Neuenkirchen

Im Stadtteil Neuenkirchen stehen derzeit keine Wohnbaugrundstücke zur Verfügung.

Wohnbaugrundstücke in Rietberg

Baugebiet »In den Emswiesen« (Klimaschutzsiedlung) in Rietberg

 

Die Stadt Rietberg bietet in der Klimaschutzsiedlung 18 Wohnbaugrundstücke zum Verkauf an. Die Grundstücke, mit den Ziffern 1 bis 18 im beigefügten Lageplan gekennzeichnet, haben eine Größe zwischen zirka 480 und 800 m². Das Plangebiet wird durch den Bebauungsplan Nr. 290 »In den Emswiesen« erfasst. Es liegt am westlichen Siedlungsrand von Rietberg zwischen der Wiedenbrücker Straße im Norden und der Ems im Süden.

Der Bebauungsplan Nr. 290 »In den Emswiesen« wurde am 29. September 2016 vom Rat der Stadt Rietberg als Satzung beschlossen. Mit der Bekanntmachung im Amtsblatt Rietberg erlangt der Bebauungsplan Anfang 2017 Rechtskraft.

Auf den vier schraffiert gekennzeichneten Grundstücken ist eine Mehrfamilienhausbebauung geplant. Diese Grundstücke werden durch Bekanntmachung in den örtlichen Tageszeitungen öffentlich ausgeschrieben werden. Die gekreuzt gekennzeichneten Grundstücke stehen der Stadt Rietberg nicht zur Verfügung. Diese Bauplätze verbleiben bei den bisherigen Flächeneigentümern.

Klimaschutz_bluedesign_FotoliaDas Wohngebiet Nr. 290 »In den Emswiesen« wird als Klimaschutzsiedlung im Rahmen des Landesprogrammes »100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen« entwickelt (siehe hierzu auch die nachstehenden Ausführungen).

Mit dem Verkauf von Wohnbaugrundstücken nach den städtischen Vergaberichtlinien verfolgt die Stadt Rietberg das Ziel, Bauwilligen die Möglichkeit zu geben, erstmalig Wohneigentum zu schaffen. Die Bauplätze werden zu vergünstigten Konditionen vorrangig an Antragsteller veräußert, die selbst, deren Ehegatte beziehungsweise Lebenspartner bisher über kein Eigentum verfügen und mindestens 21 Jahre alt sind. Gleiches gilt für Freund oder Freundin, sofern das Grundstück gemeinsam erworben wird.

Bewerber, die über eine Eigentumswohnung, Doppelhaushälfte oder ein Reihenhaus mit einer Wohnfläche von maximal 100 m² verfügen, können ebenfalls zu diesen Konditionen ein Grundstück erwerben. Eine Verpflichtung zum Verkauf des Eigentums besteht nicht.

Sollten Sie bereits über eine Immobilie (Eigentumswohnung / Doppelhaushälfte / Reihenhaus mit mehr als 100 m² Wohnfläche) verfügen, haben Sie die Möglichkeit, zu höheren Konditionen (freie Vergabe) auf ein Grundstück zuzugreifen. Dies ist jedoch abhängig von der Nachfrage.

 

Vertragsbedingungen:

(vorbehaltlich der Zustimmung des Rates der Stadt Rietberg)

Kaufpreis inklusive Erschließung – nach den Vergaberichtlinien                        170,00 Euro/m²

Kaufpreis inklusive Erschließung – freie Vergabe                                             195,00 Euro/m²

Vermessungskosten                                                                      zirka            4,50 Euro/m²

Der Kaufpreis und die Vermessungskosten sind innerhalb von 14 Tagen nach Eintragung einer Erwerbsvormerkung zugunsten des Käufers im Grundbuch, frühestens zum 31. Oktober 2017, zur Zahlung fällig.

 

Bebauungsfrist:

Die Grundstücke sind innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren, gerechnet ab Eintragung des Eigentums im Grundbuch, zu bebauen. Für den Fall, dass diese Frist nicht eingehalten wird, behält sich die Stadt Rietberg eine Rückübertragung des Grundstückes zu den ursprünglichen Vertragsbedingungen vor.

 

Eigennutzungsverpflichtung (nur bei Vergabe nach den Richtlinien)

Der neu geschaffene Wohnraum ist vom Erwerber und seiner Familie für einen Zeitraum von zehn Jahren selbst zu nutzen. Sollte der neu geschaffene Wohnraum innerhalb der zehn Jahre vermietet oder veräußert werden, so ist die Stadt Rietberg berechtigt, als Ausgleich einen Betrag in Höhe von 20 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche anzufordern. Eine Teilvermietung ist möglich.

 

Hinweise:

  • Die Grundstücke sind – je nach Straßen- und Geländeniveau – aufzufüllen.
  • Die Stadt Rietberg plant die Erweiterung des Baugebietes in Richtung Westen. Die Planung ist aus dem beigefügten Rahmenkonzept ersichtlich. Dort entstehen weitere 40 Bauplätze. Dieser Teilbereich soll nicht als Klimaschutzsiedlung entwickelt werden. Das Verfahren zur Erweiterung des Baugebietes wurde vom Rat der Stadt Rietberg bereits eingeleitet. Mit dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens Nr. 290.1 »In den Emswiesen-Erweiterung« wird Ende 2017 gerechnet.

 

Erschließung:

  • Mit den Maßnahmen zur Erschließung der Grundstücke soll im Frühjahr 2017 begonnen werden. Die Fertigstellung der Baustraße und somit die baureife Erschließung hängt von den Witterungsverhältnissen ab. Es wird damit gerechnet, dass die Grundstücke Anfang 2018 baureif erschlossen sind.
  • Die beiden Plangebiete werden über die Wiedenbrücker Straße und den dort angelegten Knotenpunkt erschlossen. Die innere Erschließung erfolgt über verschiedene Erschließungsringe. Von diesen gehen einzelne kleine Erschließungsstiche ab. Die Wiedenbrücker Straße erhält eine begrünte etwa vier Meter hohe Lärmschutzwand. Die Wand wird im Bereich der geplanten Mehrfamilienhausobjekte mit einer Stellplatzanlage kombiniert.
  • Die Straßenplanung ist in diesem Anhang ersichtlich. Die Anordnung der Grundstückszufahrten sowie die Aufteilung des Straßenraumes sind aus den Anlagen ersichtlich.
  • Die Pflege der im Straßenraum angelegten Grünflächen und Beete wird den Anliegern der unmittelbar angrenzenden Grundstücke übertragen.
  • Die Einbindung des Baugebietes in den Landschaftsraum sowie die Einbeziehung der ökologisch wertvollen Emsniederung bilden die Grundlage der Planung. Neben der zur Ems hin vorgesehenen Grünzone wird im Südwesten des Plangebietes ein naturnah gestaltetes Regenrückhaltebecken angelegt. Im Zentrum des Rahmenplangebietes wird ein sogenannter Quartiersplatz als gemeinschaftlicher Aufenthalts- und Spielbereich für das gesamte Wohngebiet entwickelt. Dieser Bereich verbindet die beiden Plangebiete.
  • Für Fußgänger und Radfahrer wird neben dem Anschluss an den Fuß-/Radweg an der Wiedenbrücker Straße entlang des vorhandenen Grabens mit den bestehenden Gehölzstrukturen eine neue zentrale Wegeverbindung bis hin zu den Freiflächen an der Ems angelegt. Die Planung sieht vor, das Wohngebiet durch eine Brücke über die Ems mit dem südlich der Ems bestehenden Fuß-und Radwegenetz zu verknüpfen. So erhält das Wohngebiet eine attraktive Verbindung über den Emsweg in den Stadtkern, aber auch in den westlichen angrenzenden Freiraum.

 

Wohnungsbauförderung:

Nach den Wohnungsbauförderungsbestimmungen wird der Neubau von Familienheimen gefördert. Auskünfte erhalten Sie hierzu bei Irmgard Wostmann, Abteilung Wohnungsbauförderung beim Kreis Gütersloh, Telefon (05241) 85-1950.

 

Klimaschutzsiedlung:

130506_klimaschutz_fotolia__204x135Die Stadt Rietberg engagiert sich bereits seit mehreren Jahren umfassend im Bereich Energie und Klimaschutz. Mit der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes stellt die Stadt Rietberg sich den klimatischen Herausforderungen der Zukunft. Alle Klimaschutzmaßnahmen der Stadt werden durch das integrierte kommunale Klimaschutzkonzept gebündelt. Das oberste Ziel dieses Konzeptes ist es, eine Reduzierung der CO2-Emissionen im Stadtgebiet zu erreichen.

Das Klimaschutzkonzept umfasst Maßnahmen in den Handlungsfeldern Energieeffizienz in den Unternehmen, Planen – Bauen – Sanieren, Regenerative Energien sowie Mobilitäts- und Öffentlichkeitsarbeit (Klimapark).

In diesem Zusammenhang entwickelt die Stadt Rietberg als Baustein für die künftige kommunale Entwicklung sowie als sehr wichtiges Element für den effektiven „Techniktransfer“ vor Ort das Baugebiet Nr. 290 »In den Emswiesen« als Klimaschutzsiedlung im Rahmen des Programms »100 Klimaschutzsiedlungen in NRW«. Die Anforderungen des Programms sind im entsprechenden Planungsleitfaden »100 Klimaschutzsiedlungen in NRW« zusammengefasst (www.100-klimaschutzsiedlungen.de).

 

Angesichts der Lage im ländlichen Raum werden in der Rietberger Klimaschutzsiedlung nicht alle dort angeführten Anforderungen erfüllt, da vorrangig Einzel- und Doppelhäuser nachgefragt sind.

Das Plangebiet wird als allgemeines Wohngebiet festgesetzt. Bis auf die vier Grundstücke im Norden des Plangebietes, die für eine Mehrfamilienhausbebauung vorgesehen sind, sind die Grundstücke mit maximal zwei Wohnungen je Wohngebäude beziehungsweise mit einer Wohnung je Doppelhaushälfte bebaubar.

Die bauliche Nutzung der Grundstücke sowie die Gestaltungsvorgaben ergeben sich aus dem beigefügten Bebauungsplan und den textlichen Festsetzungen. Durch die Quartiersbildung sind die Dachform und teilweise auch die Ausrichtung der Gebäude  zwingend vorgegeben.

An die Gebäude in der Klimaschutzsiedlung werden sowohl in gestalterischer als auch in energetischer Hinsicht erhöhte Anforderungen gestellt. Auch bei der Gestaltung der Freiflächen sind bestimmte Vorgaben zu beachten. Im Rahmen des Förderprogramms »100 Klimaschutzsiedlungen in NRW« stehen den Vorgaben zur baulichen, energetischen Bauweise verschiedene Fördermöglichkeiten für die einzelnen Bauvorhaben gegenüber. Um die geforderten Qualitätsstandards einer Klimaschutzsiedlung im Sinne des Förderprogramms zu sichern, werden die Käufer über den Grundstückskaufvertrag zu einer energetisch sinnvollen Bauweise und zur Einhaltung von Gestaltungsvorschriften verpflichtet.

Die an die Käufer gestellten Anforderungen sowie die im Grundstückskaufpreis enthaltenden Leistungen ergeben sich aus der Übersicht »Förderprogramm für die Klimaschutzsiedlung In den Emswiesen« im Stadtteil Rietberg. Diese Übersicht ist als Entwurf zu verstehen. Ob die Stadt Rietberg zusätzliche freiwillige Leistungen fördert (zum Beispiel die Errichtung eines Passivhauses), bedarf noch der Zustimmung des Rates der Stadt Rietberg.
Hier gibt es eine Übersicht über die Förderkonditionen für Gebäude in Klimaschutzsiedlungen (Stand: 2016).

Die Stadt Rietberg hat zur Beratung der Bauinteressenten ein Ingenieurbüro eingeschaltet. Dieses Büro steht den Bauherren beratend und begleitend zur Seite und prüft letztendlich die Einhaltung der Vorgaben. Zum Nachweis der zu erfüllenden Fördervoraussetzungen sind Bescheinigungen von Fachunternehmen vorzulegen. Eigenleistungen können im Bereich des Innenausbaus erbracht werden.

 

Bewerbungsfrist:

Wegen des durchzuführenden Auswahlverfahrens und der Beratung in den politischen Gremien bitten wir Sie, Ihre Bewerbung für ein Grundstück in der Klimaschutzsiedlung mit dem beigefügten Antwortbogen bis zum 15. Februar 2017 einzureichen. Bitte achten Sie auf die Einhaltung des Termins, da anderenfalls Ihre Bewerbung bei dieser Vergabe nicht berücksichtigt werden kann.

Legen Sie bitte eine Priorität fest, welches Grundstück für Sie an 1., 2., 3. Stelle usw. in Frage kommt, für den Fall, dass Sie auf Ihr Lieblingsgrundstück nicht zugreifen können.

Anfang März findet für die Bewerber ein Beratungstermin mit dem eingeschalteten Ingenieurbüro statt. Den ausgewählten Interessenten werden in diesem Termin sehr ausführlich die Anforderungen an das Bauen in einer Klimaschutzsiedlung, die Gestaltungsvorgaben, die Fördermöglichkeiten und die Beantragung der Fördermittel erläutert.

Ferner wird den Interessenten in diesem Termin ein umfangreicher Planungsordner ausgehändigt.

 

Falls Sie derzeit kein Interesse am Erwerb eines Grundstücks haben, jedoch für zukünftig anstehende Veräußerungen vorgemerkt bleiben möchten, kreuzen Sie dies bitte im beigefügten Antwortbogen an und schicken diesen zurück. Anderenfalls gehen wir davon aus, dass ein Kaufinteresse nicht mehr besteht und werden Ihren Antrag aus der Vormerkliste streichen.

Die Mitarbeiterinnen der Abteilung Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten nehmen die Bewerbungen entgegen und beantworten gern weitere Fragen:

Marion Lütkebohle

Rügenstraße 1
33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Astrid Karweger

Rügenstraße 1
33397 Rietberg
Tel (05244) 986-239
Fax (05244) 986-17239
Bereich: Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten

 

Bei speziellen Fragen zur Klimaschutzsiedlung hilft auch die Klimaschutzmanagerin weiter:

Birgit Frerig-Liekhues

Rügenstr. 1, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-279
Bereich: Klimaschutz

Wohnbaugrundstücke in Varensell

Im Stadtteil Varensell stehen derzeit keine Wohnbaugrundstücke zur Verfügung.

Wohnbaugrundstücke in Westerwiehe

Im Stadtteil Westerwiehe stehen derzeit keine Wohnbaugrundstücke zur Verfügung.

Mietspiegel

Wer eine Wohnung mieten möchte, muss viele Kriterien bedenken: Passt die Größe? Bin ich mit der Lage einverstanden? Kann ich mir die Wohnung überhaupt leisten? Umgekehrt fragt sich auch der Vermieter: Wie viel Kaltmiete ist denn hier überhaupt üblich?
Bei diesen Fragen hilft der qualifizierte Mitspiegel, der für die Stadt Rietberg zum ersten Mal erstellt wurde. Mit ihm lässt sich eine so genannte „ortsübliche Vergleichsmiete“ bestimmen. Eine Vergleichsmiete als Gradmesser kann juristische Auseinandersetzungen zwischen Mietern und Vermietern verhindern. Aber in jedem Fall bietet der Mietspiegel für alle Parteien eine Orientierung, welche Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnraum angemessen ist.

Die Daten des Mietspiegels beruhen auf einer von der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH, Hamburg, im Auftrag der Stadt sowie der Kreisverwaltung Gütersloh durchgeführten repräsentativen Vermieterbefragung mit dem Stichtag 1. Januar 2016. Die Angaben des Mietspiegels entsprechen dem Stand Januar 2016.

Förderprogramme

Förderprogramm »Jung kauft Alt«

Um jungen Familien mit Kindern die Schaffung von Wohneigentum in gewachsener Umgebung zu erleichtern, fördert die Stadt Rietberg nach eigenem Ermessen den Erwerb von Altbauten. Ein Altbau ist ein Gebäude, das mindestens 25 Jahre alt ist. Anspruchsberechtigt sind ausschließlich eheliche oder nichteheliche jungeLebensgemeinschaften und Alleinerziehende. Alle weiteren Informationen gibt es zusammengefasst hier:

Förderung zur Stärkung der Innenstadt

Die Stadt Rietberg fördert mit Unterstützung des Bundes und des Landes NRW das Engagement von Bürgern und Bürgerinnen, von Unternehmen, Initiativen und Institutionen zur Belebung und Stärkung der Innenstadt. Haben Sie Ideen und möchten sich aktiv für deren Umsetzung einsetzen? Der Innenstadtfonds unterstützt Sie in Ihrem Engagement für die Innenstadtentwicklung.

Ziele dieser Förderung sind:

  • Aktivierung privaten Engagements und privater Finanzmittel
  • Anregung innerstädtischer Kooperation und Stärkung der Selbstorganisation der privaten Kooperationspartner
  • Belebung und Stärkung der Innenstadt

Antragsberechtigte sind zum Beispiel Einzelpersonen, Unternehmen aber auch Vereine und Verbände sein.

Das Fördergebiet umfasst das dargestellte Sanierungsgebiet in der Innenstadt von Rietberg.

Fördergebiet

In folgenden Dokumenten sind zudem die Förderrichtlinien der Stadt Rietberg dargestellt.


Profilierung und Standortaufwertung im historischen Stadtkern Rietberg

Die Stadt Rietberg gewährt mit Unterstützung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für bauliche Maßnahmen zur Herrichtung von Gebäuden und zur Verbesserung des Wohnumfeldes im historischen Stadtkern von Rietberg.

Ziele dieser Förderung sind:

  • Die gestalterische Qualität von Fassaden, Dächern und Freiflächen unter Berücksichtigung der dem historischen Ortsbild von Rietberg entsprechenden charakteristischenMerkmale in Maßstab und Gestalt, Detaildurchbildung, Material und Farbgebung zu verbessern.
  • Maßnahmen zur Entsiegelung, Begrünung, Herrichtung und Gestaltung von Hof- und Gartenflächen zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind zum Beispiel Eigentümer und Erbbauberechtigte.
Das Fördergebiet umfasst das dargestellte Sanierungsgebiet historischer Stadtkern.

Hist-Stadtkern


Stärkung des Stadtteilzentrums Neuenkirchen

Die Stadt Rietberg fördert mit Unterstützung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für bauliche Maßnahmen der Modernisierung und Herrichtung von Gebäuden und zur Verbesserung des Wohnumfeldes im Sanierungsgebiet »Stadtteilzentrum Neuenkirchen«.
Ziele dieser Förderung sind:

  • Die gestalterische Qualität von Fassaden, Dächern und Freiflächen unter Berücksichtigung der dem historischen Ortsbild Neuenkirchens entsprechenden charakteristischen Merkmale in Maßstab und Gestalt, Detaildurchbildung, Material und Farbgebung zu verbessern,
  • Maßnahmen zur Entsiegelung, Begrünung, Herrichtung und Gestaltung von Hof- und Gartenflächen zu unterstützen.

Antragsberechtigte sind zum Beispiel Eigentümer und Erbbauberechtigte.
Das Fördergebiet umfasst das in der Sanierungssatzung grün dargestellte Sanierungsgebiet Stadtteilzentrum Neuenkirchen.

Sanierungsgebiet-Stadtteilzentrum-Neuenkirchen

In folgenden Dokumenten sind zudem die Förderrichtlinien der Stadt Rietberg sowie weitergehende Erläuterungen dazu dargestellt.

 

Ansprechpartner

Jörn Frensemeier

Rügenstr. 1, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-278
Bereich: Räumliche Planung & Entwicklung, Radverkehrsbeauftragter, Sternschnuppe

Steuerliche Abschreibungsmöglichkeit

Informationen über die erhöhte steuerliche Abschreibung bei Gebäuden im Sanierungsgebiet

In den förmlich festgelegten Sanierungsgebieten – Innenstadt Rietberg und Stadtteilzentrum Neuenkirchen – besteht für Hauseigentümer die Möglichkeit nach §7h, §10f Einkommensteuergesetz (EStG), Bau- und Planungskosten für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen bei Gebäuden steuerlich abzuschreiben.


Wie hoch sind die Abschreibungsmöglichkeiten?

Die steuerlich begünstigten Kosten können auf zwölf Jahre verteilt zu 100% abgeschrieben werden (acht Jahre je 9% und vier Jahre je 7% nach §7h EStG). Bei Gebäuden, die der Eigentümer selbst bewohnt, reduziert sich die Abschreibung auf 90% (zehn Jahre je 9% nach §10f EStG).

 

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • durch die Maßnahmen werden Missstände beseitigt und/oder Mängel behoben;
  • die Maßnahmen entsprechen den Zielen und Zwecken der Sanierung;
  • die Maßnahmen werden aufgrund einer vor Baubeginn mit der Stadt Rietberg abgeschlossenen Vereinbarung durchgeführt;
  • die Arbeiten müssen während der Gültigkeit der Sanierungssatzung durchgeführt werden;
  • nach Abschluss der Baumaßnahmen sind die entstandenen Kosten durch die Originalrechnungen zu belegen (s. u.).

 

Verfahren zur Anerkennung der Baukosten

Die notwendigen Formulare sind nachfolgend herunterzuladen. Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Rietberg unterstützt die Hauseigentümer bei der Antragstellung:

Rüdiger Ropinski

Rügenstr. 1, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-273
Fax (05244) 986-412
Bereich: Leiter Räumliche Planung & Entwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Abfallwirtschaft

 

Nachweis der entstandenen Kosten

Der Bauherr muss im Einzelnen nachweisen, welche tatsächlichen Leistungen erbracht worden sind und welches Entgelt er dafür bezahlen musste. Zudem ist anzugeben, ob die Berechtigung zum Vorsteuerabzug besteht und die Option gem. §9 UStG in Anspruch genommen wird. Die Rechnungsbeträge sind in Abhängigkeit von der vertraglichen Vereinbarung entweder stets als Nettobeträge (ohne) oder stets als Bruttobeträge (mit Mehrwertsteuer) aufzuführen. Die gewählte Berücksichtigungsart ist anzugeben. In der erteilten Bescheinigung ist dann ein Hinweis enthalten, ob es sich um Netto- oder Bruttobeträge handelt.

Für die Ausstellung der Bescheinigung gem. §7h EStG benötigt die Stadt prüfbare Unterlagen. Hierbei ist Folgendes zu beachten:

  • Über die Rechnungen ist eine chronologische Auflistung beizufügen, in der Firma, Kurzbezeichnung von Leistung und Gegenstand, Rechnungsdatum und Rechnungsbetrag in Euro aufgeführt sind.
  • Jede Einzelrechnung muss in der Liste aufgeführt werden. „Rechnungspakete“, in denen mehrere Rechnungen, Kassenzettel oder ähnliches zusammengefasst sind, können nicht anerkannt werden.
  • Die vollständigen Originalrechnungen mit Vermerk der Baumaßnahme sind entsprechend der Auflistung zu ordnen. Die geleisteten Zahlungen sind nachzuweisen (Kontoabgänge). Nach Prüfung werden alle Originalbelege wieder zurückgegeben.
  • Es dürfen nur die Beträge eingesetzt werden, die auch tatsächlich angefallen sind. In Anspruch genommene Skontoabzüge, anteilige Beiträge zur Bauwesenversicherung oder sonstige Abzüge sind kostenmindernd zu berücksichtigen.
  • Hat der Bauherr eine pauschale Vergütung geleistet (z.B. an einen Generalunternehmer), muss er die erbrachten Leistungen in nachprüfbarer Weise beschreiben bzw. auflisten.
  • Gebühren für Architekten und Ingenieure sowie Baunebenkosten (wie Baugenehmigungsgebühren und Prüfgebühren) gehören zu den begünstigten Aufwendungen.

 

Nicht anrechenbare Aufwendungen

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die nachfolgend aufgeführten Aufwendungen in der Regel keine Herstellungskosten sind und daher im Rahmen der Vergünstigungen gemäß §7h EStG nicht berücksichtigt werden können:

  • Grundstücksvermessungskosten, Anwalts- und Notarkosten
  • Finanzierungskosten, Geldbeschaffungskosten, Bereitstellungsgebühren
  • Zinsen
  • Ablösung von Stellplätzen, soweit nicht die Zahlung im Baugenehmigungsverfahren gefordert wird
  • Beiträge zu Sach- und Haftpflichtversicherungen für während der Bauzeit eintretende Schäden (z. B. Bauwesenversicherung)
  • Kosten für die Schaffung von neuem Wohnraum (z. B. Dachgeschossausbauten, Anbauten, Gebäudeerweiterungen)
  • Kosten für Entrümpelungen jeglicher Art Neuerrichtung von Balkonen und Terrassen
  • Luxussanierungen

 

Wichtiger Hinweis:

Die Angaben sind als allgemeine Hinweise zu verstehen. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit im steuerrechtlichen Sinne kann nicht übernommen werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Steuerberatung durchführen können und sich die steuerliche Behandlung durch das für Sie zuständige Finanzamt an Ihrer individuellen steuerlichen Situation orientiert. Bei steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater.