Bauen & Wohnen

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die von der Stadt Rietberg zu veräußernden Wohnbaugrundstücke und mögliche Fördermöglichkeiten.

Fragen zu den angebotenen Grundstücken beantworten gerne die Mitarbeiterinnen der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten bei der Stadtverwaltung Rietberg.

Ansprechpartner

Marion Lütkebohle

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Baugebiet »In den Emswiesen-Erweiterung«

Das Plangebiet der Bebauungspläne Nr. 290 »In den Emswiesen« und Nr. 290.1 »In den Emswiesen-Erweiterung« umfasst insgesamt etwa 5,7 Hektar und liegt im Westen der Kernstadt Rietberg am Siedlungsrand. Die Grundstücke im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 290 »In den Emswiesen« wurden im Rahmen der Klimaschutzsiedlung »100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen« entwickelt.


Die Wohnbaugrundstücke im Baugebiet »In den Emswiesen-Erweiterung« werden nun in zwei Abschnitten vergeben. Jetzt bietet die Stadt Rietberg 23 Wohnbaugrundstücke mit Größen zwischen circa 460 und circa 758 Quadratmetern an. In einem späteren Schritt werden voraussichtlich im Jahr 2022 weitere Grundstücke angeboten.

Abschnitt I

14 Grundstücke werden nach den städtischen Vergaberichtlinien (siehe einen Punkt tiefer auf dieser Seite) vergeben. Die entsprechenden Grundstücke sind im Lageplan I gekennzeichnet (Nr. 1, 2, 4, 6, 9, 11, 12, 13, 15, 16, 18, 20, 21 und 22).
Die Stadt Rietberg verfolgt mit dem Verkauf dieser Grundstücke das Ziel, Bauwilligen ohne Eigentum die Möglichkeit zu geben, Wohneigentum in Rietberg zu schaffen. Die Bewerber für diese Grundstücke dürfen nicht über Eigentum verfügen, mit Ausnahme einer Eigentumswohnung mit einer Wohnfläche von maximal 85 Quadratmetern.
Des Weiteren darf das Jahresbruttoeinkommen der Bewerberin/des Bewerbers und des Ehe-/Lebenspartners 102.000 Euro – bei Einzelpersonen 51.000 Euro – nicht übersteigen. Für jedes im Haushalt lebende unterhaltspflichtige Kind werden zusätzlich 7.000 Euro brutto/Jahr angerechnet. Das Jahreseinkommen ist bei der Bewerbung durch den letzten Einkommensteuerbescheid nachzuweisen. Sollten sich seit dem letzten Bescheid gravierende Änderungen (zum Beispiel Arbeitgeberwechsel, Aufnahme einer weiteren Tätigkeit) ergeben haben, sind die aktuellen Verdienstbescheinigungen einzureichen. Wenn das Einkommen oberhalb der Einkommensgrenze liegt, ist dennoch eine Bewerbung möglich. Diese wird dann allerdings nachrangig berücksichtigt.

Die nach den Richtlinien angebotenen Grundstücke werden zu vergünstigten Konditionen vergeben. Der Kaufpreis beträgt inklusive Erschließungskosten 185 Euro je Quadratmeter. Des Weiteren sind der Stadt Rietberg die Vermessungskosten in Höhe von circa 4,50 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche zu erstatten.

Abschnitt II

Darüber hinaus werden neun Grundstücke ohne Anwendung der Richtlinien vergeben. Das heißt, die Bewerber müssen nicht die Kriterien der Richtlinien erfüllen. Die Grundstücke sind im Lageplan II dargestellt (Nr. 3, 5, 7, 8, 10, 14, 17, 19 und 23). Der Kaufpreis für diese Grundstücke beträgt 205 Euro pro Quadratmeter inklusive Erschließungskosten. Der Kaufpreis versteht sich als Mindestgebotspreis. Es steht den Bewerbern frei, ein höheres Gebot abzugeben. Des Weiteren sind an die Stadt Rietberg die Kosten für die Vermessung des Grundstückes in Höhe von circa 4,50 Euro/Quadratmeter zu erstatten. Diese Grundstücke werden öffentlich ausgeschrieben.

Die Erschließungskosten beinhalten den Beitrag für die Anschlussmöglichkeit des Grundstückes an den Schmutz- und Regenwasserkanal und die Erschließungskosten nach dem Baugesetzbuch für den erstmaligen endgültigen Straßenausbau. Für die sonstige Erschließung des Grundstückes, unter anderem mit Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation entstehen weitere Kosten, die durch die jeweiligen Versorgungsunternehmen abgerechnet werden.

Bebauungsfrist:

Die Grundstücke sind innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren, gerechnet ab Eintragung des Eigentums im Grundbuch, zu bebauen. Für den Fall, dass diese Frist nicht eingehalten wird, behält sich die Stadt Rietberg eine Rückübertragung des Grundstückes zu den ursprünglichen Vertragsbedingungen vor.

Eigennutzungsverpflichtung (nur bei Vergabe nach den Richtlinien):

Der neu geschaffene Wohnraum ist vom Erwerber und seiner Familie für einen Zeitraum von zwölf Jahren selbst zu nutzen. Sollte der neu geschaffene Wohnraum innerhalb der zwölf Jahre vermietet oder veräußert werden, so ist die Stadt Rietberg berechtigt, als Ausgleich einen Betrag in Höhe von 30 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche anzufordern. Eine Teilvermietung ist möglich.

Hinweise:

  • Der Bebauungsplan Nr. 290.1 »In den Emswiesen-Erweiterung« wurde am 26.09.2019 durch den Rat der Stadt Rietberg als Satzung beschlossen. Mit der Bekanntmachung im Amtsblatt wird der Bebauungsplan voraussichtlich im März 2020 in Kraft treten.
    Die endgültige Vermessung der Grundstücke erfolgt Anfang 2020.
  • Das Plangebiet wird als allgemeines Wohngebiet festgesetzt. Bis auf die Grundstücke im Norden des Plangebietes, die für eine Mehrfamilienhausbebauung vorgesehen sind, sind die Grundstücke mit maximal zwei Wohnungen je Wohngebäude beziehungsweise mit einer Wohnung je Doppelhaushälfte bebaubar. Auf den im ersten Vergabeabschnitt westlich liegenden vier Baugrundstücken (Bereich WA 2 II) kann kein Doppelhaus errichtet werden. Die gekreuzt gekennzeichneten Grundstücke stehen der Stadt Rietberg nicht zur Verfügung.
  • Die bauliche Nutzung der Grundstücke sowie die Gestaltungsvorgaben ergeben sich aus dem Bebauungsplanentwurf und den textlichen Festsetzungen.
    Durch die Quartiersbildung sind die Dachform und teilweise auch die Ausrichtung der Gebäude zwingend vorgegeben.
  • Der entlang der östlich gelegenen Grabenparzelle vorhandene Baum- und Gehölzbestand bleibt bestehen. Bei dem Baumbestand handelt es sich überwiegend um Eichen und Erlen. Der im Bebauungsplan »In den Emswiesen-Erweiterung« dargestellte Grünstreifen mit einer Breite von fünf Metern wird zur Unterhaltung des Gewässers und des Baum- und Strauchbestandes benötigt. Es ist geplant, den Streifen naturnah anzulegen.
  • Im Zentrum des gesamten Gebietes soll als Verbindung der beiden Baugebiete »In den Emswiesen« und »In den Emswiesen-Erweiterung« ein sogenannter Quartiersplatz als gemeinschaftlicher Aufenthalts- und Spielbereich entwickelt werden. Im Südwesten des Baugebietes befindet sich ein naturnah gestaltetes Regenrückhaltebecken. Zur Ems hin sieht der Bebauungsplan eine Grünzone vor.
  • Die Grundstücke sind – je nach Straßen- und Geländeniveau – aufzufüllen.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass sich nach Anlegung der Baustraße auf den Grundstücken mit Steinen durchsetzter Boden befinden kann.
  • Auf dem Grundstück Nr. 12 der nach den Vergaberichtlinien zu vergebenden Grundstücke befindet sich ein Sichtdreieck. Das bedeutet, dass im Bereich der süd-/östlichen Grundstücksgrenze nur Einfriedungen und Anpflanzungen bis zu einer Höhe von maximal 0,8 Meter über der jeweils angrenzenden Straßenoberkante zulässig sind.
  • Zur Wiedenbrücker Straße wird eine begrünte Lärmschutzwand mit einer Höhe von etwa vier Metern errichtet.

Erschließung:

  • Mit den Maßnahmen zur Erschließung der Grundstücke soll im Frühjahr 2020 begonnen werden, so dass die Grundstücke voraussichtlich Ende 2020 baureif erschlossen sind.
  • Das Plangebiet wird über die Wiedenbrücker Straße und den dort angelegten Knotenpunkt »Emsaue« erschlossen. Im ersten Abschnitt werden die beiden südlichen Erschließungsringe angelegt.
  • Die Straßenplanung ist hier einzusehen. Die Anordnung der Grundstückszufahrten sowie die Aufteilung des Straßenraumes sind aus den Anlagen ersichtlich.
  • Für Fußgänger und Radfahrer wird entlang des vorhandenen Grabens im Bereich des Bebauungsplans »In den Emswiesen« eine zentrale Fuß-/Radwegeverbindung bis hin zu den Freiflächen an der Ems angelegt. Die Planung sieht vor, das Wohngebiet durch eine Brücke über die Ems mit dem südlich der Ems bestehenden Fuß- und Radwegenetz zu verknüpfen. So erhält das gesamte Wohngebiet eine attraktive Verbindung über den Emsweg in den Stadtkern.

Bauförderung:

Nach den Wohnungsbauförderungsbestimmungen wird der Neubau von Familienheimen gefördert. Auskünfte hierzu erteilt Frau Holfeld, Abteilung Wohnungsbauförderung beim Kreis Gütersloh, Telefon (05241) 85-1927.

Die Stadt Rietberg fördert die Errichtung eines Passivhauses mit einem Betrag in Höhe von 3.000 Euro. Der formlose Antrag ist bei der Klimaschutzmanagerin der Stadt Rietberg zu stellen:

Svenja Schröder

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-279
Bereich: Klimaschutz

Energieeinsparung:

Wenn Sie als Bauherr einen Neubau planen, müssen Sie die Anforderungen der EnEV beachten. Die hier gestellten Anforderungen an Wohngebäude erläutert Ihnen gerne der Energieberater der Verbraucher-Zentrale NRW für Rietberg. Er gibt außerdem wertvolle Tipps und sachkundige Antworten zu weitergehenden energiesparenden Maßnahmen, zu Fragen der Zuschussbewilligung, zu zinsgünstigen Darlehn sowie zur Antragstellung. Die Verbraucherzentrale in Rietberg erreichen Sie mittwochs in der Zeit von 10 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr:

Dipl.-Ing. Helge Pfingst

Im Klimapark 7, 33397 Rietberg (Sonnenhaus)
Tel (05244) 905-619
Bereich: Energieberatung

Bewerbungsfrist:

Sie haben die Möglichkeit, für beide Vergabeverfahren eine Bewerbung abzugeben. Ihre Bewerbung senden Sie bitte mit dem beigefügten Antwortbogen bis zum 14.02.2020 an die Stadt Rietberg, Rügenstraße 1, 33397 Rietberg oder geben Sie die Bewerbung in der Abteilung Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten, Rathausstraße 36, 33397 Rietberg, Zimmer 4 oder 5, ab. Bitte achten Sie auf die Einhaltung des Termins, da anderenfalls Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt werden kann.

Der Bewerbung für die Grundstücke nach den Vergaberichtlinien sind die Einkommensnachweise und ggf. eine Kopie des Schwerbehindertenausweises und der Ehrenamtskarte beizufügen. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.

Marion Lütkebohle

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Miriam Bürger

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-239
Fax (05244) 986-17239
Bereich: Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten

Ein Anspruch auf Zuteilung eines Baugrundstückes besteht nicht. Ausnahmen von den Vergaberichtlinien sind in begründeten Einzelfällen zulässig. Über die Vergabe der Baugrundstücke entscheiden die politischen Gremien.

Vergabe-Richtlinien für städtische Wohnbaugrundstücke

Die Stadt Rietberg möchte mit dem Verkauf von Wohnbaugrundstücken Bauwilligen die Möglichkeit geben, Wohneigentum in Rietberg zu schaffen. In den neuen Baugebieten werden die von der Stadt Rietberg angebotenen Grundstücke vorrangig an Bewerber verkauft, die bisher noch nicht über Eigentum verfügen.

Der Rat der Stadt Rietberg hat dazu am 31. Januar 2019 die nachstehend aufgeführten Richtlinien zur Vergabe von städtischen Wohnbaugrundstücken beschlossen.

Die nach den Richtlinien angebotenen Grundstücke werden zu vergünstigten Konditionen vergeben. Darüber hinaus beabsichtigt die Stadt Rietberg, einige Grundstücke ohne Anwendung der Richtlinien zu vergeben. Somit erhalten auch Interessenten, die nach den Vergabekriterien nicht berücksichtigt werden können, die Möglichkeit, ein Grundstück von der Stadt Rietberg zu erwerben. Diese Grundstücke werden öffentlich ausgeschrieben.

Richtlinien zur Vergabe von städtischen Wohnbaugrundstücken zur Eigennutzung

Antragsberechtigt sind Interessenten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Bewerber sowie deren Ehe- oder Lebenspartner dürfen nicht Eigentümer einer Immobilie sein, mit Ausnahme einer Eigentumswohnung mit einer Wohnfläche von maximal 85 m².

Des Weiteren darf das Jahresbruttoeinkommen des Antragstellers/der Antragstellerin und des Ehe-/Lebenspartners 102.000 Euro – bei Einzelpersonen 51.000 Euro – nicht übersteigen. Für jedes im Haushalt lebende unterhaltspflichtige Kind werden zusätzlich 7.000 Euro brutto/Jahr angerechnet. Das Jahreseinkommen ist bei der Bewerbung um ein konkretes Grundstück nachzuweisen.

Die Vergabe der städtischen Wohnbaugrundstücke erfolgt unter Anwendung des nachfolgenden Punktesystems:

1. Wohnort 1.1 zum Zeitpunkt der Vergabe im Stadtgebiet Rietberg 3 Punkte
  1.2 im Stadtteil des zu vergebenden Baugebietes oder insgesamt mindestens fünf Jahre im Stadtteil des Baugebietes + 4 Punkte
2. Arbeitsplatz 2.1 im Kreis Gütersloh, Delbrück, Lippstadt, Paderborn und Bielefeld 2 Punkte
  2.2 im Gebiet der Stadt Rietberg + 2 Punkte
  2.3 im Stadtteil des gewünschten Baugebietes + 1 Punkt
3. Wohnort der Eltern zum Zeitpunkt der Geburt/aufgewachsen in Rietberg 2 Punkte
4. Personenzahl je Haushaltsangehörigem (hier werden nur die Personen einbezogen, die in die Hauptwohnung des Gebäudes einziehen) 1 Punkt
(max. 5 Punkte)
5. Zeitpunkt der Antragstellung vom Vorjahr der Antragstellung bis max. 5 Jahre/je Jahr 1 Punkt
(max. 5 Punkte)
6. Schwerbehinderung Bewerber bzw. Familienangehörige, die in die Hauptwohnung einziehen, ab einem Behinderungsgrad von 80 % (Vorlage des Schwerbehindertenausweises) 3 Punkte
7. Inhaber einer Ehrenamtskarte   2 Punkte



Höchstpunktzahl   29 Punkte

Die Erwerber verpflichten sich, das Grundstück innerhalb von zwei Jahren zu bebauen und das Gebäude für die Dauer von zwölf Jahren selbst zu nutzen.

Für den Fall, dass die Immobilie vor Ablauf der zwölf Jahre vermietet oder veräußert wird, besteht für die Stadt Rietberg ein Rückkaufsrecht bzw. kann die Stadt Rietberg die Zahlung eines Ausgleichsbetrages verlangen. Die Höhe des Ausgleichsbetrages wird für jedes Baugebiet separat festgelegt. Eine Teilvermietung ist möglich.

Ein Anspruch auf Zuteilung eines Baugrundstückes besteht nicht.

Ausnahmen von den Vergaberichtlinien sind in begründeten Einzelfällen zulässig. Über die Vergabe der Baugrundstücke entscheiden die politischen Gremien der Stadt Rietberg.

Mietspiegel

Wer eine Wohnung mieten möchte, muss viele Kriterien bedenken: Passt die Größe? Bin ich mit der Lage einverstanden? Kann ich mir die Wohnung überhaupt leisten? Umgekehrt fragt sich auch der Vermieter: Wie viel Kaltmiete ist denn hier überhaupt üblich?
Bei diesen Fragen hilft der qualifizierte Mitspiegel, der für die Stadt Rietberg erstellt wurde. Mit ihm lässt sich eine so genannte „ortsübliche Vergleichsmiete“ bestimmen. Eine Vergleichsmiete als Gradmesser kann juristische Auseinandersetzungen zwischen Mietern und Vermietern verhindern. Aber in jedem Fall bietet der Mietspiegel für alle Parteien eine Orientierung, welche Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnraum angemessen ist.

Der vorliegende Mietspiegel 2018 basiert auf dem Mietspiegel 2016, der anhand des vom Statistischen Bundesamtes ermittelten Verbaucherpreisindexes entsprechend an die Marktentwicklung angepasst wurde. Der Mietspiegel 2016 wurde nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen er-stellt und von der Stadt Rietberg sowie den an seiner Erstellung beteiligten Organisa-tionen und Interessenverbänden anerkannt.

Förderprogramme

Förderprogramm »Jung kauft Alt«

Um jungen Familien mit Kindern die Schaffung von Wohneigentum in gewachsener Umgebung zu erleichtern, fördert die Stadt Rietberg nach eigenem Ermessen den Erwerb von Altbauten. Ein Altbau ist ein Gebäude, das mindestens 25 Jahre alt ist. Anspruchsberechtigt sind ausschließlich eheliche oder nichteheliche junge Lebensgemeinschaften und Alleinerziehende. Alle weiteren Informationen gibt es zusammengefasst hier:

Anträge für ein Altbaugutachten sowie die jährliche Altbauförderung erhalten sei bei unserem Ansprechpartner:

Frank Jungeilges

Bolzenmarkt 4-6
33397 Rietberg
Tel (05244) 986-390
Fax (05244) 986-17390
Bereich: Leiter Bauaufsicht und Denkmalpflege


Förderung zur Stärkung der Innenstadt

Die Stadt Rietberg fördert mit Unterstützung des Bundes und des Landes NRW das Engagement von Bürgern und Bürgerinnen, von Unternehmen, Initiativen und Institutionen zur Belebung und Stärkung der Innenstadt. Haben Sie Ideen und möchten sich aktiv für deren Umsetzung einsetzen? Der Innenstadtfonds unterstützt Sie in Ihrem Engagement für die Innenstadtentwicklung.

Ziele dieser Förderung sind:

  • Aktivierung privaten Engagements und privater Finanzmittel
  • Anregung innerstädtischer Kooperation und Stärkung der Selbstorganisation der privaten Kooperationspartner
  • Belebung und Stärkung der Innenstadt

Antragsberechtigte sind zum Beispiel Einzelpersonen, Unternehmen aber auch Vereine und Verbände sein.

Das Fördergebiet umfasst das dargestellte Sanierungsgebiet in der Innenstadt von Rietberg.

Fördergebiet

In folgenden Dokumenten sind zudem die Förderrichtlinien der Stadt Rietberg dargestellt.

Einen Förderantrag erhalten Sie bei

Jörn Frensemeier

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-278
Bereich: Räumliche Planung & Entwicklung, DIEK


Profilierung und Standortaufwertung im historischen Stadtkern Rietberg

Die Stadt Rietberg gewährt mit Unterstützung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für bauliche Maßnahmen zur Herrichtung von Gebäuden und zur Verbesserung des Wohnumfeldes im historischen Stadtkern von Rietberg.

Ziele dieser Förderung sind:

  • Die gestalterische Qualität von Fassaden, Dächern und Freiflächen unter Berücksichtigung der dem historischen Ortsbild von Rietberg entsprechenden charakteristischenMerkmale in Maßstab und Gestalt, Detaildurchbildung, Material und Farbgebung zu verbessern.
  • Maßnahmen zur Entsiegelung, Begrünung, Herrichtung und Gestaltung von Hof- und Gartenflächen zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind zum Beispiel Eigentümer und Erbbauberechtigte.
Das Fördergebiet umfasst das dargestellte Sanierungsgebiet historischer Stadtkern.

Hist-Stadtkern

Einen Förderantrag erhalten Sie bei unserem Ansprechpartner:

Jürgen Krieftewirth

Bolzenmarkt 5
33397 Rietberg
Tel (05244) 986253
Bereich: Bauaufsicht & Denkmalpflege

Steuerliche Abschreibungsmöglichkeit

Informationen über die erhöhte steuerliche Abschreibung bei Gebäuden im Sanierungsgebiet

In den förmlich festgelegten Sanierungsgebieten – Innenstadt Rietberg und Stadtteilzentrum Neuenkirchen – besteht für Hauseigentümer die Möglichkeit nach §7h, §10f Einkommensteuergesetz (EStG), Bau- und Planungskosten für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen bei Gebäuden steuerlich abzuschreiben.

Wie hoch sind die Abschreibungsmöglichkeiten?

Die steuerlich begünstigten Kosten können auf zwölf Jahre verteilt zu 100% abgeschrieben werden (acht Jahre je 9% und vier Jahre je 7% nach §7h EStG). Bei Gebäuden, die der Eigentümer selbst bewohnt, reduziert sich die Abschreibung auf 90% (zehn Jahre je 9% nach §10f EStG).

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • durch die Maßnahmen werden Missstände beseitigt und/oder Mängel behoben;
  • die Maßnahmen entsprechen den Zielen und Zwecken der Sanierung;
  • die Maßnahmen werden aufgrund einer vor Baubeginn mit der Stadt Rietberg abgeschlossenen Vereinbarung durchgeführt;
  • die Arbeiten müssen während der Gültigkeit der Sanierungssatzung durchgeführt werden;
  • nach Abschluss der Baumaßnahmen sind die entstandenen Kosten durch die Originalrechnungen zu belegen (s. u.).

Verfahren zur Anerkennung der Baukosten

Die notwendigen Formulare sind nachfolgend herunterzuladen. Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Rietberg unterstützt die Hauseigentümer bei der Antragstellung:

Rüdiger Ropinski

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-273
Fax (05244) 986-412
Bereich: Leiter Räumliche Planung & Entwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Abfallwirtschaft

Nachweis der entstandenen Kosten

Der Bauherr muss im Einzelnen nachweisen, welche tatsächlichen Leistungen erbracht worden sind und welches Entgelt er dafür bezahlen musste. Zudem ist anzugeben, ob die Berechtigung zum Vorsteuerabzug besteht und die Option gem. §9 UStG in Anspruch genommen wird. Die Rechnungsbeträge sind in Abhängigkeit von der vertraglichen Vereinbarung entweder stets als Nettobeträge (ohne) oder stets als Bruttobeträge (mit Mehrwertsteuer) aufzuführen. Die gewählte Berücksichtigungsart ist anzugeben. In der erteilten Bescheinigung ist dann ein Hinweis enthalten, ob es sich um Netto- oder Bruttobeträge handelt.

Für die Ausstellung der Bescheinigung gem. §7h EStG benötigt die Stadt prüfbare Unterlagen. Hierbei ist Folgendes zu beachten:

  • Über die Rechnungen ist eine chronologische Auflistung beizufügen, in der Firma, Kurzbezeichnung von Leistung und Gegenstand, Rechnungsdatum und Rechnungsbetrag in Euro aufgeführt sind.
  • Jede Einzelrechnung muss in der Liste aufgeführt werden. „Rechnungspakete”, in denen mehrere Rechnungen, Kassenzettel oder ähnliches zusammengefasst sind, können nicht anerkannt werden.
  • Die vollständigen Originalrechnungen mit Vermerk der Baumaßnahme sind entsprechend der Auflistung zu ordnen. Die geleisteten Zahlungen sind nachzuweisen (Kontoabgänge). Nach Prüfung werden alle Originalbelege wieder zurückgegeben.
  • Es dürfen nur die Beträge eingesetzt werden, die auch tatsächlich angefallen sind. In Anspruch genommene Skontoabzüge, anteilige Beiträge zur Bauwesenversicherung oder sonstige Abzüge sind kostenmindernd zu berücksichtigen.
  • Hat der Bauherr eine pauschale Vergütung geleistet (z.B. an einen Generalunternehmer), muss er die erbrachten Leistungen in nachprüfbarer Weise beschreiben bzw. auflisten.
  • Gebühren für Architekten und Ingenieure sowie Baunebenkosten (wie Baugenehmigungsgebühren und Prüfgebühren) gehören zu den begünstigten Aufwendungen.

Nicht anrechenbare Aufwendungen

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die nachfolgend aufgeführten Aufwendungen in der Regel keine Herstellungskosten sind und daher im Rahmen der Vergünstigungen gemäß §7h EStG nicht berücksichtigt werden können:

  • Grundstücksvermessungskosten, Anwalts- und Notarkosten
  • Finanzierungskosten, Geldbeschaffungskosten, Bereitstellungsgebühren
  • Zinsen
  • Ablösung von Stellplätzen, soweit nicht die Zahlung im Baugenehmigungsverfahren gefordert wird
  • Beiträge zu Sach- und Haftpflichtversicherungen für während der Bauzeit eintretende Schäden (z. B. Bauwesenversicherung)
  • Kosten für die Schaffung von neuem Wohnraum (z. B. Dachgeschossausbauten, Anbauten, Gebäudeerweiterungen)
  • Kosten für Entrümpelungen jeglicher Art Neuerrichtung von Balkonen und Terrassen
  • Luxussanierungen

Wichtiger Hinweis:

Die Angaben sind als allgemeine Hinweise zu verstehen. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit im steuerrechtlichen Sinne kann nicht übernommen werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Steuerberatung durchführen können und sich die steuerliche Behandlung durch das für Sie zuständige Finanzamt an Ihrer individuellen steuerlichen Situation orientiert. Bei steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater.