Bauen & Wohnen

Rietbergkarte_02Auf dieser Seite bieten wir die bei der Stadt Rietberg in den einzelnen Stadtteilen zu veräußernden Wohnbaugrundstücke an.

Fragen zu den angebotenen Grundstücken beantworten gerne die Mitarbeiterinnen der Stabstelle Wirtschaftsförderung & Grundstücksangelegenheiten bei der Stadtverwaltung Rietberg.

Ansprechpartner

Marion Lütkebohle

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Wohnbaugrundstücke in Bokel

Derzeit stehen in Bokel keine Wohnbaugrundstücke zur Verfügung.

Wohnbaugrundstücke in Druffel

Baugebiet „Kreutzbreede – Erweiterung II“

Die Stadt Rietberg bietet im Baugebiet »Kreutzbreede Erweiterung II« ein Baugrundstück zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses an. Das Grundstück mit einer Größe von ca. 905 Quadratmetern ist im beigefügten Lageplan schraffiert dargestellt.

Der Kaufpreis beträgt 100,00 €/m² inklusive Erschließungskosten, somit voraussichtlich 90.500 Euro. Der endgültige Kaufpreis ergibt sich nach Vorliegen des Vermessungsergebnisses. Des Weiteren sind der Stadt Rietberg die Vermessungskosten in Höhe von ca. 1.800 Euro zu erstatten. Der Kaufpreis und die Vermessungskosten werden innerhalb von 14 Tagen nach Eintragung einer Erwerbsvormerkung zugunsten des Käufers im Grundbuch zur Zahlung fällig.

Die Erschließungskosten beinhalten die gemeindlichen Aufwendungen für die Anschlussmöglichkeit an den Schmutz- und Regenwasserkanal sowie den Erschließungsbeitrag nach dem Baugesetzbuch für die erstmalige endgültige Herstellung der Erschließungsstraße. Das Grundstück ist über die Straße Breedeweg erschlossen. Eine direkte Zufahrtsmöglichkeit über die Druffeler Straße ist nicht möglich. Für die sonstige Erschließung des Grundstückes, unter anderem mit Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation, entstehen weitere Kosten, die durch die jeweiligen Versorgungsunternehmen abgerechnet werden.

In dem Gebäude sind mindestens vier Wohnungen, maximal sechs Wohnungen vorzusehen. Die Wohnungen sind für den preisgünstigen Wohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Rietberg erhält für die Hälfte der entstehenden Wohnungen für die Dauer von zehn Jahren ein Belegungsrecht, gerechnet ab Bezugsfertigkeit. Bei einer ungeraden Anzahl an Wohnungen wird im Hinblick auf das Belegungsrecht auf die nächste gerade Zahl aufgerundet.

Sollte der Käufer der Verpflichtung zur Einräumung eines Belegungsrechts nicht nachkommen, ist die Stadt Rietberg berechtigt, eine Ausgleichszahlung in Höhe von 40,00 €/m² Grundstücksfläche geltend zu machen.

Die Kaltmiete wird für die ersten fünf Jahre auf 5,70 €/m² begrenzt. Danach ist eine Mietzinsanpassung im Rahmen des Mietrechts möglich.

Angepasst an die Wohnungsgrößen können Zu- bzw. Abschläge bei der Kaltmiete gemacht werden, jedoch dürfen durchschnittlich – bezogen auf die Gesamtwohnfläche – 5,70 €/m² nicht überschritten werden.

Sofern beabsichtigt ist, mit Mitteln des sozialen Wohnungsbaus zu finanzieren, sind die Kriterien der NRW.Bank Düsseldorf zu berücksichtigen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei der Kreisverwaltung Gütersloh, Abt. 4.2 – Wohnungsbauförderung- (Bauteil 5), Herzebrocker Straße 140, 33334 Gütersloh, Telefon: (05241) 851925 oder E-Mail: abt42@gt-net.de.

Bebauungsfrist:

Das Grundstück ist innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren nach Eintragung des Eigentums im Grundbuch zu bebauen. Für den Fall, dass diese Frist nicht eingehalten wird, behält sich die Stadt Rietberg eine Rückübertragung des Grundstückes zu den ursprünglichen Vertragsbedingungen vor.

Hinweise:

  • Die bauliche Nutzung des Grundstückes sowie die Gestaltungsvorgaben ergeben sich aus dem beigefügten Bebauungsplan nebst den textlichen Festsetzungen. Das Gebäude kann mit einem Sattel- oder Flachdach errichtet werden.
  • Das Grundstück ist baureif erschlossen und je nach Straßen- und Geländeniveau gegebenenfalls aufzufüllen.
  • Im südlichen Bereich des Grundstückes verläuft eine Wasserleitung der Vereinigten Gas- und Wasserversorgung. Diese Leitung wird durch eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit im Grundbuch abgesichert. Die Leitung darf nicht überbaut werden.
  • Die Pflege der im Straßenraum angelegten Grünflächen und Beete wird den Anliegern der unmittelbar angrenzenden Grundstücke übertragen.

Energieeinsparung:

Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung sind beim Bau zu beachten. Die hier gestellten Anforderungen an Wohngebäude erläutern die Energieberater der Verbraucher-Zentrale NRW für Rietberg. Sie geben nach Terminvereinbarung Tipps und sachkundige Antworten zu weitergehenden energiesparenden Maßnahmen, zu Fragen der Zuschussbewilligung, zu zinsgünstigen Darlehen sowie zur Antragstellung.

Dipl.-Ing. Helge Pfingst

Im Klimapark 7, 33397 Rietberg (Sonnenhaus)
Tel (05244) 905-619
Bereich: Energieberatung

Förderung von Passivhäusern:

Die Stadt Rietberg fördert die Errichtung von Passivhäusern mit einem Betrag von 3.000 Euro. Informationen hierzu gibt:

Svenja Schröder

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-279
Bereich: Klimaschutz

Bewerbungsfrist:

Wegen des Auswahlverfahrens und der Beratung in den politischen Gremien bitten wir Sie, Ihre Bewerbung mit unserem Antwortbogen bis zum 15.05.2019 abzugeben.

Der Bewerbung ist skizzenhaft ein Bebauungsvorschlag (Lageplan, Ansichten, Grundrisse, Aufteilung, Anordnung der Stellplätze) beizufügen.

Die Stadt Rietberg ist in ihrer Vergabeentscheidung frei und nicht verpflichtet, ein Angebot anzunehmen. Die Vergabeentscheidung trifft der Rat der Stadt Rietberg.

Die Mitarbeiterinnen der Abteilung Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten sind gerne bereit, Ihre Fragen zu beantworten.

Marion Lütkebohle

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Miriam Bürger

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-239
Fax (05244) 986-17239
Bereich: Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten

Wohnbaugrundstücke in Mastholte

Baugebiet »Hof Niggemeier«

Die Stadt Rietberg bietet durch öffentliche Ausschreibung im Bebauungsplangebiet Nr. 288 »Hof Niggemeier« das im beigefügten Lageplan schraffiert gekennzeichnete Wohnbaugrundstück zur Größe von 471 Quadratmetern an.

Das Baugebiet liegt am nördlichen Siedlungsrand von Mastholte im Bereich der Haselhorststraße und der Rietberger Straße. Das Grundstück wird durch die Straße Niggenkamp erschlossen.

Der Kaufpreis beträgt 135,00 €/m² inklusive Erschließungskosten, somit insgesamt 63.585 Euro. Der Kaufpreis versteht sich als Mindestgebotspreis. Es steht Ihnen frei, ein höheres Gebot abzugeben. Des Weiteren sind an die Stadt Rietberg die Kosten für die Vermessung des Grundstückes in Höhe von 1.605,67 Euro zu erstatten. Der Kaufpreis und die Vermessungskosten werden innerhalb von 14 Tagen nach Eintragung einer Erwerbsvormerkung zugunsten des Käufers im Grundbuch zur Zahlung fällig.

Die Erschließungskosten beinhalten die gemeindlichen Aufwendungen für die Anschlussmöglichkeit des Grundstückes an den Schmutz- und Regenwasserkanal und die Erschließungskosten nach dem Baugesetzbuch für den erstmaligen endgültigen Straßenausbau. Der Straßenendausbau erfolgt nach Bebauung aller Grundstücke in dem Gebiet »Hof Niggemeier«. Für die sonstige Erschließung des Grundstückes, unter anderem mit Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation, entstehen weitere Kosten, die durch die jeweiligen Versorgungsunternehmen abgerechnet werden.

Das Grundstück kann nach Rücknahme des Wendehammers (ca. Oktober 2019) bebaut werden. Es besteht die Möglichkeit, ein Einzel- oder Doppelwohnhaus (max. eine Wohneinheit je Doppelhaushälfte) in 1 ½-geschossiger Bauweise mit einem Satteldach (Neigung 38° bis 45°) zu errichten.

  • Die Grünfläche westlich des angebotenen Grundstückes verbleibt wegen der dort vorhandenen Gasleitung der RWE und der Wasserleitung der VGW im städtischen Eigentum. Diese Fläche wurde bereits jeweils anteilig den unmittelbar angrenzenden Baugrundstücken zugeordnet. Aufgrund der bestehenden Leitungsrechte haben die Versorger ein Betretungsrecht.
  • Die angrenzenden Eigentümer sind berechtigt, die Grünfläche als Rasen- und Spielfläche zu nutzen. Eine darüber hinausgehende Nutzung (z. B. Bepflanzung, Einfriedigung/Einzäunung zwischen den zugeordneten Grünflächen) bedarf der Zustimmung der Inhaber der Leitungsrechte. Die Pflege der Fläche obliegt den Eigentümern der angrenzenden Grundstücke.
  • Die Stadt Rietberg beabsichtigt, in 2019 zur Rietberger Straße hin die Grünfläche mit einem Zaun, verbunden mit einer Rotbuchenhecke, abzugrenzen. Außerhalb der Sichtdreiecke soll die Hecke eine Höhe bis zu zwei Meter erhalten. Im Bereich der Sichtdreiecke sind max. 80 cm erlaubt. Aufgrund der Leitungsrechte ist die Anordnung der Hecke noch mit den Versorgungsträgern abzustimmen. Die Pflege der Hecke nebst Rückschnitt erfolgt durch die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke. An den Kosten der Einfriedung hat sich der Käufer mit einem Betrag in Höhe von 1.550 Euro zu beteiligen. Dieser Betrag ist zusammen mit dem Kaufpreis und den Vermessungskosten an die Stadt Rietberg zu zahlen.

Bebauungsfrist:

Das Grundstück ist innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren nach Eintragung des Eigentums im Grundbuch zu bebauen. Für den Fall, dass diese Frist nicht eingehalten wird, behält sich die Stadt Rietberg eine Rückübertragung des Grundstückes zu den ursprünglichen Vertragsbedingungen vor.

Hinweise:

  • Der auf dem Grundstück vorhandene Schotter wird seitens der Stadt Rietberg entfernt. Dennoch kann es  sein, dass auf dem Grundstück steindurchsetzter Boden verbleibt. Je nach Straßen- und Geländeniveau ist das Grundstück gegebenenfalls aufzufüllen.
  • Aufgrund der Bautätigkeiten in dem Gebiet »Hof Niggemeier« können die Grenzsteine evtl. nicht mehr zu finden sein. Die Stadt Rietberg übernimmt keine Haftung für das Vorhandensein der Grenzsteine und weist darauf hin, dass eine Grenzanzeige erforderlich sein kann.
  • Auf zwei Grundstücken an der Haselhorststraße entstehen jeweils Objekte mit maximal sechs Wohnungen je Wohngebäude.
  • Ferner wird darauf hingewiesen, dass sich an der Straße Voßkamp ein Taubenhaus mit ca. 60 Tauben befindet sowie im Bereich der Haselhorststraße, nordöstlich des Baugebietes »Hof Niggemeier«, mehrere Gänse gehalten werden.
  • Die Pflege der im Straßenraum ggf. angelegten Grünflächen und Beete wird den Anliegern der unmittelbar angrenzenden Grundstücke übertragen.

Bauförderung:

Nach den Wohnungsbauförderungsbestimmungen des Landes NRW wird der Neubau von Familienheimen gefördert. Auskünfte erhalten Sie hierzu von Irmgard Wostmann, Abteilung Wohnungsbauförderung beim Kreis Gütersloh, Telefon (05241) 85-1950.

Die Stadt Rietberg fördert die Errichtung eines Passivhauses mit einem Betrag in Höhe von 3.000 Euro. Der formlose Antrag ist hier zu stellen:

Svenja Schröder

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-279
Bereich: Klimaschutz

Energieeinsparung:

Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung sind beim Bau zu beachten. Die hier gestellten Anforderungen an Wohngebäude erläutern die Energieberater der Verbraucher-Zentrale NRW für Rietberg. Sie geben nach Terminvereinbarung Tipps und sachkundige Antworten zu weitergehenden energiesparenden Maßnahmen, zu Fragen der Zuschussbewilligung, zu zinsgünstigen Darlehen sowie zur Antragstellung.

Dipl.-Ing. Helge Pfingst

Im Klimapark 7, 33397 Rietberg (Sonnenhaus)
Tel (05244) 905-619
Bereich: Energieberatung

Bewerbungsfrist:

Wegen des Auswahlverfahrens und der Beratung in den politischen Gremien bitten wir Sie, Ihre Bewerbung nebst Gebot für das Grundstück im Baugebiet „Hof Niggemeier“ mit dem beigefügten Antwortbogen bis zum 15.05.2019 bei der Abteilung Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten, Rathausstraße 36, 33397 Rietberg, einzureichen. Bitte achten Sie auf die Einhaltung des Termins, da anderenfalls Ihre Bewerbung bei dieser Vergabe nicht berücksichtigt werden kann.

 

Die Stadt Rietberg ist in ihrer Vergabeentscheidung frei und nicht verpflichtet, nach dem Höchstgebot zu vergeben. Die Vergabeentscheidung trifft der Rat der Stadt Rietberg.

Die Mitarbeiterinnen der Abteilung Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten sind gerne bereit, Ihre Fragen zu beantworten.

Marion Lütkebohle

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Miriam Bürger

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-239
Fax (05244) 986-17239
Bereich: Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten

Wohnbaugrundstücke in Neuenkirchen

Im Stadtteil Neuenkirchen stehen derzeit keine Wohnbaugrundstücke zur Verfügung.

Wohnbaugrundstücke in Rietberg

Baugebiet »In den Emswiesen« (Klimaschutzsiedlung)

Das Plangebiet der Bebauungspläne Nr. 290 »In den Emswiesen« und Nr. 290.1 »In den Emswiesen-Erweiterung« umfasst insgesamt etwa 5,7 Hektar und liegt im Westen der Kernstadt Rietberg am Siedlungsrand. Die Grundstücke im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 290 »In den Emswiesen« wurden im Rahmen der Klimaschutzsiedlung »100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen« entwickelt.

Im Bebauungsplangebiet Nr. 290 »In den Emswiesen« bietet die Stadt Rietberg durch öffentliche Ausschreibung das im beigefügten Lageplan schraffiert gekennzeichnete Wohnbaugrundstück zur Größe von 592 Quadratmetern an. Das Grundstück wird über die Straße Emsallee erschlossen.

Der Kaufpreis beträgt 195,00 €/m² inklusive Erschließungskosten, somit insgesamt 115.440 Euro. Der Kaufpreis versteht sich als Mindestgebotspreis. Es steht Ihnen frei, ein höheres Gebot abzugeben. Des Weiteren sind an die Stadt Rietberg die Kosten für die Vermessung des Grundstückes in Höhe von 2.590,29 Euro zu erstatten. Der Kaufpreis und die Vermessungskosten werden innerhalb von 14 Tagen nach Eintragung einer Erwerbsvormerkung zugunsten des Käufers im Grundbuch zur Zahlung fällig.

Die Erschließungskosten beinhalten den Beitrag für die Anschlussmöglichkeit des Grundstückes an den Schmutz- und Regenwasserkanal und die Erschließungskosten nach dem Baugesetzbuch für den erstmaligen endgültigen Straßenausbau. Der Straßenendausbau ist für 2020 geplant. Für die sonstige Erschließung des Grundstückes, unter anderem mit Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation, entstehen weitere Kosten, die durch die jeweiligen Versorgungsunternehmen abgerechnet werden.

Das Grundstück kann sofort bebaut werden. Es besteht die Möglichkeit, ein Wohnhaus in zweigeschossiger Bauweise (mit maximal zwei Wohneinheiten) mit einem Flachdach zu errichten. Die Errichtung eines Doppelwohnhauses ist nicht zugelassen.

Bebauungsfrist:

Das Grundstück ist innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren, gerechnet ab Eintragung des Eigentums im Grundbuch, zu bebauen. Für den Fall, dass diese Frist nicht eingehalten wird, behält sich die Stadt Rietberg eine Rückübertragung des Grundstückes zu den ursprünglichen Vertragsbedingungen vor.

Hinweise:

  • Die Stadt Rietberg hat sich im Rahmen der Baugenehmigungsverfahren der angrenzenden Baugrundstücke verpflichtet, das Grundstück entsprechend aufzufüllen. Die Verpflichtung zur Auffüllung des Grundstückes ist vom Erwerber zu übernehmen.
  • Die Wiedenbrücker Straße erhält im Jahr 2019 eine begrünte Lärmschutzwand mit einer Höhe von zirka vier Metern. Die Wand wird im Bereich der geplanten Mehrfamilienhausobjekte mit einer Stellplatzanlage kombiniert.
  • Die Straßenplanung ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Die Anordnung der Grundstückszufahrten sowie die Aufteilung des Straßenraumes sind aus den Anlagen ersichtlich.
  • Die Stadt Rietberg plant die Erweiterung des Baugebietes in Richtung Westen. Die Planung ist aus dem beigefügten Rahmenkonzept ersichtlich. Dort entstehen weitere 40 Bauplätze. Mit dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens Nr. 290.1 »In den Emswiesen-Erweiterung« wird Mitte 2019 gerechnet.
  • Die Einbindung der Baugebiete in den Landschaftsraum sowie die Einbeziehung der ökologisch wertvollen Emsniederung bilden die Grundlage der Planung. Neben der zur Ems hin vorgesehenen Grünzone wurde bereits im Südwesten des Plangebietes ein naturnah gestaltetes Regenrückhaltebecken angelegt. Im Zentrum der Baugebiete soll ein sogenannter Quartiersplatz als gemeinschaftlicher Aufenthalts- und Spielbereich für das gesamte Wohngebiet entwickelt werden. Dieser Bereich verbindet die beiden Plangebiete.
  • Für Fußgänger und Radfahrer wird entlang des vorhandenen Grabens mit den bestehenden Gehölzstrukturen eine neue zentrale Wegeverbindung bis hin zu den Freiflächen an der Ems angelegt. Die Planung sieht vor, das Wohngebiet durch eine Brücke über die Ems mit dem südlich der Ems bestehenden Fuß- und Radwegenetz zu verknüpfen. So soll das Wohngebiet eine attraktive Verbindung über den Emsweg in den Stadtkern erhalten.

Bauförderung:

Nach den Wohnungsbauförderungsbestimmungen des Landes NRW wird der Neubau von Familienheimen gefördert. Auskünfte erhalten Sie hierzu von Irmgard Wostmann, Abteilung Wohnungsbauförderung beim Kreis Gütersloh, Telefon (05241) 85-1950.

Die Stadt Rietberg fördert die Errichtung eines Passivhauses mit einem Betrag in Höhe von 3.000 Euro. Der formlose Antrag ist hier zu stellen:

Svenja Schröder

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-279
Bereich: Klimaschutz

Klimaschutzsiedlung:

Die Stadt Rietberg engagiert sich bereits seit mehreren Jahren umfassend im Bereich Energie und Klimaschutz. Mit der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes stellt sich die Stadt Rietberg den klimatischen Herausforderungen der Zukunft. Alle Klimaschutzmaßnahmen der Stadt werden durch das integrierte kommunale Klimaschutzkonzept gebündelt. Das oberste Ziel dieses Konzeptes ist es, eine Reduzierung der CO²-Emissionen im Stadtgebiet zu erreichen.

Das Klimaschutzkonzept umfasst Maßnahmen in den Handlungsfeldern Energieeffizienz in den Unternehmen, Planen – Bauen – Sanieren, Regenerative Energien sowie Mobilitäts- und Öffentlichkeitsarbeit (Klimapark).

In diesem Zusammenhang hat die Stadt Rietberg als Baustein für die künftige kommunale Entwicklung sowie als sehr wichtiges Element für den effektiven Techniktransfer vor Ort das Baugebiet Nr. 290 »In den Emswiesen« als Klimaschutzsiedlung im Rahmen des Programms »100 Klimaschutzsiedlungen in NRW« entwickelt. Die Anforderungen des Programms sind im entsprechenden Planungsleitfaden zusammengefasst (www.100-klimaschutzsiedlungen.de).

In der Rietberger Klimaschutzsiedlung werden nicht alle in dem Planungsleitfaden angeführten Anforderungen erfüllt, da in Rietberg vorrangig Einzel- und Doppelhäuser nachgefragt sind.

An die Gebäude in der Klimaschutzsiedlung werden sowohl in gestalterischer als auch in energetischer Hinsicht erhöhte Anforderungen gestellt. Auch bei der Gestaltung der Freiflächen sind bestimmte Vorgaben zu beachten. Im Rahmen des Förderprogramms »100 Klimaschutzsiedlungen in NRW« stehen den Vorgaben zur baulichen, energetischen Bauweise verschiedene Fördermöglichkeiten für Bauvorhaben gegenüber. Um die geforderten Qualitätsstandards einer Klimaschutzsiedlung im Sinne des Förderprogramms zu sichern, werden die Käufer über den Grundstückskaufvertrag zu einer energetisch sinnvollen Bauweise und zur Einhaltung von Gestaltungsvorschriften verpflichtet.

Die an die Käufer gestellten Anforderungen sowie die im Grundstückskaufpreis enthaltenden Leistungen ergeben sich aus der beigefügten Übersicht »Klimaschutzsiedlung In den Emswiesen«.
Die Förderkonditionen für Gebäude in Klimaschutzsiedlungen in NRW (Stand: 2019) sind ebenfalls beigefügt.

Die Stadt Rietberg hat zur Beratung der Bauinteressenten ein Ingenieurbüro eingeschaltet. Dieses Büro steht den Bauherren beratend und begleitend zur Seite und prüft letztendlich die Einhaltung der Vorgaben. Zum Nachweis der zu erfüllenden Fördervoraussetzungen sind Bescheinigungen von Fachunternehmen vorzulegen. Eigenleistungen können im Bereich des Innenausbaus erbracht werden.

Die gestalterischen Festsetzungen sind den beigefügten Unterlagen aus dem Bebauungsplan Nr. 290 »In den Emswiesen« zu entnehmen.

Bewerbungsfrist:

Wegen des Auswahlverfahrens und der Beratung in den politischen Gremien bitten wir Sie, Ihre Bewerbung nebst Gebot für das Grundstück im Baugebiet »In den Emswiesen« mit dem beigefügten Antwortbogen bis zum 15.05.2019 bei der Stadt Rietberg einzureichen. Bitte achten Sie auf die Einhaltung des Termins, da anderenfalls Ihre Bewerbung bei dieser Vergabe nicht berücksichtigt werden kann.

 

Die Stadt Rietberg ist in ihrer Vergabeentscheidung frei und nicht verpflichtet, nach dem Höchstgebot zu vergeben. Die Vergabeentscheidung trifft der Rat der Stadt Rietberg.

Die Mitarbeiterinnen der Abteilung Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten sind gerne bereit, Ihre Fragen zu beantworten.

Marion Lütkebohle

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Miriam Bürger

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-239
Fax (05244) 986-17239
Bereich: Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten


Für den westlichen Teil, der nicht als Klimaschutzsiedlung entwickelt wird, wird derzeit der Bebauungsplan »In den Emswiesen-Erweiterung« aufgestellt. Der Bebauungsplan wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 rechtskräftig. Das Gebiet wird in zwei Abschnitten erschlossen. Voraussichtlich Ende 2019 können etwa 20 Wohnbaugrundstücke im südlichen Bereich des Plangebietes angeboten werden. Die Grundstücke im nördlichen Bereich stehen voraussichtlich im Jahr 2021 zur Verfügung.

In dem Baugebiet »In den Emswiesen-Erweiterung« können Einzel-/Doppelhäuser sowie im nördlichen Bereich auch Mehrfamilienhäuser errichtet werden. Die Grundstücksgrößen der Einzel- und Doppelhausgrundstücke liegen voraussichtlich zwischen 500 und 800 Quadratmetern.

Die geplanten Bautypologien umfassen die in der Region typischen eineinhalbgeschossigen Gebäude mit Satteldach und zweigeschossige Gebäude mit Flachdach. Bei den Mehrfamilienhäusern ist zusätzlich ein Staffelgeschoss vorgesehen.

Die Erschließung des Baugebietes erfolgt über die Wiedenbrücker Straße. Mit den Erschließungsmaßnahmen für das Baugebiet »In den Emswiesen-Erweiterung« soll im Herbst 2019 begonnen werden, so dass die Grundstücke voraussichtlich im Frühjahr 2020 baureif erschlossen sind.

Rietberg verfügt über Geschäfte zur Versorgung des täglichen Bedarfs, Einzelhandel, Gaststätten, Kreditinstitute, Kindergärten, Grundschule, Gesamtschule, Gymnasium sowie allerhand Sportanlagen.

Aussagen zu den Konditionen können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden, da die Kaufpreiskalkulation erst erfolgen kann, wenn sämtliche mit der Planung des Gebietes entstandenen Kosten bekannt sind.

Interessenten für ein Wohnbaugrundstück zur Eigennutzung können sich bei der Stadt Rietberg vormerken lassen. Einen entsprechenden Antrag gibt es bei der Abteilung Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten:

Marion Lütkebohle

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-241
Fax (05244) 986-17241
Bereich: Grundstücksangelegenheiten

Miriam Bürger

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-239
Fax (05244) 986-17239
Bereich: Wirtschaftsförderung und Grundstücksangelegenheiten

Wohnbaugrundstücke in Varensell

Im Stadtteil Varensell stehen derzeit keine Wohnbaugrundstücke zur Verfügung.

Wohnbaugrundstücke in Westerwiehe

Im Stadtteil Westerwiehe stehen derzeit keine Wohnbaugrundstücke zur Verfügung.

Mietspiegel

Wer eine Wohnung mieten möchte, muss viele Kriterien bedenken: Passt die Größe? Bin ich mit der Lage einverstanden? Kann ich mir die Wohnung überhaupt leisten? Umgekehrt fragt sich auch der Vermieter: Wie viel Kaltmiete ist denn hier überhaupt üblich?
Bei diesen Fragen hilft der qualifizierte Mitspiegel, der für die Stadt Rietberg erstellt wurde. Mit ihm lässt sich eine so genannte „ortsübliche Vergleichsmiete“ bestimmen. Eine Vergleichsmiete als Gradmesser kann juristische Auseinandersetzungen zwischen Mietern und Vermietern verhindern. Aber in jedem Fall bietet der Mietspiegel für alle Parteien eine Orientierung, welche Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnraum angemessen ist.

Der vorliegende Mietspiegel 2018 basiert auf dem Mietspiegel 2016, der anhand des vom Statistischen Bundesamtes ermittelten Verbaucherpreisindexes entsprechend an die Marktentwicklung angepasst wurde. Der Mietspiegel 2016 wurde nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen er-stellt und von der Stadt Rietberg sowie den an seiner Erstellung beteiligten Organisa-tionen und Interessenverbänden anerkannt.

Förderprogramme

Förderprogramm »Jung kauft Alt«

Um jungen Familien mit Kindern die Schaffung von Wohneigentum in gewachsener Umgebung zu erleichtern, fördert die Stadt Rietberg nach eigenem Ermessen den Erwerb von Altbauten. Ein Altbau ist ein Gebäude, das mindestens 25 Jahre alt ist. Anspruchsberechtigt sind ausschließlich eheliche oder nichteheliche junge Lebensgemeinschaften und Alleinerziehende. Alle weiteren Informationen gibt es zusammengefasst hier:

Anträge für ein Altbaugutachten sowie die jährliche Altbauförderung erhalten sei bei unserem Ansprechpartner:

Frank Jungeilges

Bolzenmarkt 4-6
33397 Rietberg
Tel (05244) 986-390
Fax (05244) 986-17390
Bereich: Leiter Bauaufsicht und Denkmalpflege


Förderung zur Stärkung der Innenstadt

Die Stadt Rietberg fördert mit Unterstützung des Bundes und des Landes NRW das Engagement von Bürgern und Bürgerinnen, von Unternehmen, Initiativen und Institutionen zur Belebung und Stärkung der Innenstadt. Haben Sie Ideen und möchten sich aktiv für deren Umsetzung einsetzen? Der Innenstadtfonds unterstützt Sie in Ihrem Engagement für die Innenstadtentwicklung.

Ziele dieser Förderung sind:

  • Aktivierung privaten Engagements und privater Finanzmittel
  • Anregung innerstädtischer Kooperation und Stärkung der Selbstorganisation der privaten Kooperationspartner
  • Belebung und Stärkung der Innenstadt

Antragsberechtigte sind zum Beispiel Einzelpersonen, Unternehmen aber auch Vereine und Verbände sein.

Das Fördergebiet umfasst das dargestellte Sanierungsgebiet in der Innenstadt von Rietberg.

Fördergebiet

In folgenden Dokumenten sind zudem die Förderrichtlinien der Stadt Rietberg dargestellt.

Einen Förderantrag erhalten Sie bei

Jörn Frensemeier

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-278
Bereich: Räumliche Planung & Entwicklung, DIEK


Profilierung und Standortaufwertung im historischen Stadtkern Rietberg

Die Stadt Rietberg gewährt mit Unterstützung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für bauliche Maßnahmen zur Herrichtung von Gebäuden und zur Verbesserung des Wohnumfeldes im historischen Stadtkern von Rietberg.

Ziele dieser Förderung sind:

  • Die gestalterische Qualität von Fassaden, Dächern und Freiflächen unter Berücksichtigung der dem historischen Ortsbild von Rietberg entsprechenden charakteristischenMerkmale in Maßstab und Gestalt, Detaildurchbildung, Material und Farbgebung zu verbessern.
  • Maßnahmen zur Entsiegelung, Begrünung, Herrichtung und Gestaltung von Hof- und Gartenflächen zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind zum Beispiel Eigentümer und Erbbauberechtigte.
Das Fördergebiet umfasst das dargestellte Sanierungsgebiet historischer Stadtkern.

Hist-Stadtkern

Einen Förderantrag erhalten Sie bei unserem Ansprechpartner:

Jürgen Krieftewirth

Bolzenmarkt 5
33397 Rietberg
Tel (05244) 986253
Bereich: Bauaufsicht & Denkmalpflege

Steuerliche Abschreibungsmöglichkeit

Informationen über die erhöhte steuerliche Abschreibung bei Gebäuden im Sanierungsgebiet

In den förmlich festgelegten Sanierungsgebieten – Innenstadt Rietberg und Stadtteilzentrum Neuenkirchen – besteht für Hauseigentümer die Möglichkeit nach §7h, §10f Einkommensteuergesetz (EStG), Bau- und Planungskosten für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen bei Gebäuden steuerlich abzuschreiben.

Wie hoch sind die Abschreibungsmöglichkeiten?

Die steuerlich begünstigten Kosten können auf zwölf Jahre verteilt zu 100% abgeschrieben werden (acht Jahre je 9% und vier Jahre je 7% nach §7h EStG). Bei Gebäuden, die der Eigentümer selbst bewohnt, reduziert sich die Abschreibung auf 90% (zehn Jahre je 9% nach §10f EStG).

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • durch die Maßnahmen werden Missstände beseitigt und/oder Mängel behoben;
  • die Maßnahmen entsprechen den Zielen und Zwecken der Sanierung;
  • die Maßnahmen werden aufgrund einer vor Baubeginn mit der Stadt Rietberg abgeschlossenen Vereinbarung durchgeführt;
  • die Arbeiten müssen während der Gültigkeit der Sanierungssatzung durchgeführt werden;
  • nach Abschluss der Baumaßnahmen sind die entstandenen Kosten durch die Originalrechnungen zu belegen (s. u.).

Verfahren zur Anerkennung der Baukosten

Die notwendigen Formulare sind nachfolgend herunterzuladen. Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Rietberg unterstützt die Hauseigentümer bei der Antragstellung:

Rüdiger Ropinski

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-273
Fax (05244) 986-412
Bereich: Leiter Räumliche Planung & Entwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Abfallwirtschaft

Nachweis der entstandenen Kosten

Der Bauherr muss im Einzelnen nachweisen, welche tatsächlichen Leistungen erbracht worden sind und welches Entgelt er dafür bezahlen musste. Zudem ist anzugeben, ob die Berechtigung zum Vorsteuerabzug besteht und die Option gem. §9 UStG in Anspruch genommen wird. Die Rechnungsbeträge sind in Abhängigkeit von der vertraglichen Vereinbarung entweder stets als Nettobeträge (ohne) oder stets als Bruttobeträge (mit Mehrwertsteuer) aufzuführen. Die gewählte Berücksichtigungsart ist anzugeben. In der erteilten Bescheinigung ist dann ein Hinweis enthalten, ob es sich um Netto- oder Bruttobeträge handelt.

Für die Ausstellung der Bescheinigung gem. §7h EStG benötigt die Stadt prüfbare Unterlagen. Hierbei ist Folgendes zu beachten:

  • Über die Rechnungen ist eine chronologische Auflistung beizufügen, in der Firma, Kurzbezeichnung von Leistung und Gegenstand, Rechnungsdatum und Rechnungsbetrag in Euro aufgeführt sind.
  • Jede Einzelrechnung muss in der Liste aufgeführt werden. „Rechnungspakete”, in denen mehrere Rechnungen, Kassenzettel oder ähnliches zusammengefasst sind, können nicht anerkannt werden.
  • Die vollständigen Originalrechnungen mit Vermerk der Baumaßnahme sind entsprechend der Auflistung zu ordnen. Die geleisteten Zahlungen sind nachzuweisen (Kontoabgänge). Nach Prüfung werden alle Originalbelege wieder zurückgegeben.
  • Es dürfen nur die Beträge eingesetzt werden, die auch tatsächlich angefallen sind. In Anspruch genommene Skontoabzüge, anteilige Beiträge zur Bauwesenversicherung oder sonstige Abzüge sind kostenmindernd zu berücksichtigen.
  • Hat der Bauherr eine pauschale Vergütung geleistet (z.B. an einen Generalunternehmer), muss er die erbrachten Leistungen in nachprüfbarer Weise beschreiben bzw. auflisten.
  • Gebühren für Architekten und Ingenieure sowie Baunebenkosten (wie Baugenehmigungsgebühren und Prüfgebühren) gehören zu den begünstigten Aufwendungen.

Nicht anrechenbare Aufwendungen

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die nachfolgend aufgeführten Aufwendungen in der Regel keine Herstellungskosten sind und daher im Rahmen der Vergünstigungen gemäß §7h EStG nicht berücksichtigt werden können:

  • Grundstücksvermessungskosten, Anwalts- und Notarkosten
  • Finanzierungskosten, Geldbeschaffungskosten, Bereitstellungsgebühren
  • Zinsen
  • Ablösung von Stellplätzen, soweit nicht die Zahlung im Baugenehmigungsverfahren gefordert wird
  • Beiträge zu Sach- und Haftpflichtversicherungen für während der Bauzeit eintretende Schäden (z. B. Bauwesenversicherung)
  • Kosten für die Schaffung von neuem Wohnraum (z. B. Dachgeschossausbauten, Anbauten, Gebäudeerweiterungen)
  • Kosten für Entrümpelungen jeglicher Art Neuerrichtung von Balkonen und Terrassen
  • Luxussanierungen

Wichtiger Hinweis:

Die Angaben sind als allgemeine Hinweise zu verstehen. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit im steuerrechtlichen Sinne kann nicht übernommen werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Steuerberatung durchführen können und sich die steuerliche Behandlung durch das für Sie zuständige Finanzamt an Ihrer individuellen steuerlichen Situation orientiert. Bei steuerlichen Fragen wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater.