Leuchtende Drohnen am Neuenkirchener Himmel



Firmengründer Peter Smiatek (rechts) erklärt Bürgermeister Andreas Sunder und Miriam Bürger von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung die handlichen Flugdrohnen. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg-Neuenkirchen. Was er da alles gezeigt bekam, ließ Andreas Sunder staunen: Tanzende Laser, die in alle Richtungen strahlen, und Projektoren, die Fassaden in gigantische Leinwände verwandeln. Mit diesem nur kleinen Auszug hat Firmengründer Peter Smiatek dem Bürgermeister in seinem »Showroom« anschaulich vor Augen geführt, was sein Unternehmen Aurora Technology Arts zu leisten in der Lage ist.

Andreas Sunder war jetzt zusammen mit Miriam Bürger von der städtischen Wirtschaftsförderung bei Aurora Technology Arts in Neuenkirchen zu Gast. Hinter dem unscheinbaren Eingangstor verbergen sich hochmoderne Technik und eine Menge Kreativität, die zahlreiche Bühnenshows weit über den Kreis Gütersloh hinaus bereichern. Smiatek nennt sein Unternehmen eine „Creative Visual Production Company“ und definiert es als ein Studio für kreative Technologien und virtuelle Erlebnisse. „Hier arbeitet eine Gruppe von Produzenten, Showdesignern, Medienspezialisten und Eventmanagern, die die Lücke zwischen innovativen Konzepten und modernsten Technologien schließen“, beschreibt Peter Smiatek seine Firma.

Das Team bei Aurora Technology Arts entwickelt Konzepte für besondere Veranstaltungen und zeigt sich als Produktionsfirma auch für die technische Ausstattung und die Koordination verantwortlich. Das können aufwändige Konzerte sein, aber auch große Bühnenshows oder Produktpräsentationen. „Wir liefern mehr als nur Licht an, Licht aus“, sagt Peter Smiatek. „Wir entwickeln auf höchstem Niveau der audiovisuellen Technologien und experimentieren mit multidisziplinären Technologien, um fesselnde Showelemente zu entwickeln.“

Mit einer neuen Show steht Smiatek bereits in den Startlöchern: Hunderte leuchtende Drohnen kann er so programmieren und fliegen lassen, dass sie atemberaubende Bilder in den dunklen Abendhimmel »malen«. Von dieser klimafreundlichen Lichtshow ist der Chef überzeugt, dass sie bald laute und wenig umweltfreundliche Feuerwerke ablösen kann. Wenn es also bald blinkt und leuchtet am Neuenkirchener Himmel, ist dies kein Grund zur Sorge: Smiatek macht dann Probeflüge und Tests mit dem Drohnen-Showsystem.

Ein Hindernis bei der täglichen Arbeit sei die schwache Internetversorgung am Firmensitz in Neuenkirchen, gab Smiatek dem Bürgermeister mit auf dem Weg. Dabei traf er bei Andreas Sunder auf offene Ohren. „Ich weiß, wie wichtig eine stabile Verbindung gerade für Wirtschaftsunternehmen ist, die täglich mit großen Datenmengen operieren“, so Sunder. „Wir als Stadt versuchen daher, so gut es geht zu unterstützen.“