Messgewänder, Skulpturen und Reliquien


»Sakrale Kunst«: Letzte Gelegenheit für eine Führung


Rietberg. An diesem Sonntag, 13. Januar, bietet das Kunsthaus Rietberg – Museum Wilfried Koch letztmalig eine Führung durch die aktuelle Ausstellung »Sakrale Kunst in Rietberg – Zeichen und Bildwerke christlicher Frömmigkeit aus mehreren Jahrhunderten« an. Dies ist auch der Tag, an dem die Ausstellung überhaupt zum letzten Mal zu sehen ist.

Hintergrund der Ausstellung ist die Gründung des Franziskanerklosters Rietberg vor 400 Jahren. Die Ausstellung geht nun nach acht Wochen zu Ende. Zu sehen sind unter anderem barocke Messgewänder, malerische Bildwerke, liturgische Gefäße und feingearbeitete Skulpturen. Darunter befinden sich einzigartige Kostbarkeiten und filigrane Werke der Goldschmiedekunst, wie etwa das sogenannte Rietberger Baumreliquiar, eine Reliquienmonstranz, die wohl 1743 in Wien geschaffen worden ist. Ebenso ist das sogenannte  »Muttergotteshäuschen« (Bielefelder Meister, um 1660) nach Rietberg zurückgekehrt, das Gräfin Anna Catharina von Salm-Reifferscheidt für eine Marienstatuette aus dem 16. Jahrhundert anfertigen ließ. Weiterhin werden Beispiele der »eigentlichen Schätze« der Kirche präsentiert. Gemeint sind Reliquien in ihren kostbaren Gefäßen.

Anmeldungen für die Führung werden unter Telefon (05244) 986373 oder per E-Mail an museum(at)stadt-rietberg.de entgegengenommen. Beginn der Führung ist um 11.30 Uhr.

Das Kunsthaus Rietberg – Museum Wilfried Koch ist am Samstag und Sonntag von 14.30 bis 18 Uhr geöffnet.

Schaugefäß mit Zahnreliquie der Heiligen Apollonia (17. Jahrhundert). Foto: Ansgar Hoffmann, Paderborn