Musikalisch das neue Jahr eingeläutet



Rietberg. Schwungvoll ist die Stadt Rietberg in das neue Jahr gestartet. Mit einem umjubelten Gastspiel der Nordwestdeutschen Philharmonie und einer optimistischen Neujahrsansprache von Bürgermeister Andreas Sunder. Die Cultura – das Sparkassentheater an der Ems – war schon Monate im Voraus ausverkauft, denn die Nordwestdeutsche Philharmonie ist bekannt und geschätzt für ihr präzises Spiel. Dieses Mal hatten die Musiker – unter der Leitung von David Marlow – Stücke von Jacques Offenbach, Franz von Suppé, Johann Strauß und Eduard Strauß, aber auch von Artur Sullivan ausgewählt. Sie zitierten John Barrys James-Bond-Thema und begleiteten die eindrucksvolle Mezzosopranistin Anna Werle, die unter anderem „Don’t cry for me Argentina“ aus Andrew Lloyd Webbers „Evita“ zum Besten gab.

Andreas Sunder nebst Gattin Kerstin begrüßten die mehreren hundert Gäste allesamt persönlich zum Sektempfang im Foyer der Cultura. Darunter auch Ralph Brinkhaus, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Langenbergs Bürgermeisterin Susanne Mittag. Viele Mitglieder des Stadtrates ließen sich das Neujahrskonzert ebenso wenig entgehen. In seiner Ansprache zu Beginn des musikalischen Jahresbeginns schaute Rietbergs erster Bürger noch einmal auf das vergangene Jahr zurück. Mit Blick auf die Bürgermeister- und seine Wiederwahl für weitere sieben Jahre bedankte sich Sunder für das Vertrauen in seine Person. Selbstkritisch betrachtete der Verwaltungschef die letztlich gescheiterten Bemühungen um ein City Outlet in der Rietberger Innenstadt. „Aber es überhaupt Anzugehen war der richtige Schritt. Still stehen und sich nicht bewegen, das ist oftmals die sicherste Variante. Aber dieses Null-Risiko-Denken entspricht nicht meinem Anspruch. Denn wer sich nicht bewegt, der wird schwächer, nicht stärker“, so Sunder, der für seine Einschätzung viel Applaus erhielt.

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