Neue Konzepte für Rietbergs Innenstadt


Informationsveranstaltung am 20. Juni

 

Rietberg. Die Rietberger Innenstadt bekommt ein neues Handlungskonzept. Ein erster Entwurf wird jetzt allen Interessierten vorgestellt. Zu dem Informationsabend am Mittwoch, 20. Juni, lädt Bürgermeister Andreas Sunder alle interessierten Bürger herzlich ein. Beginn ist um 19 Uhr in der Basilika im Bibeldorf Rietberg.

Schon das bisherige integrierte Handlungskonzept (IHK) war ein Erfolgsgarant: Rund 5 Millionen Euro Fördergeldern sind seit 2012 Jahren in den Stadtteil Rietberg geflossen. Die Rathäuser wurden und werden saniert, der Umbau der Verwaltungsgebäude Rathausstraße 36 und 38 wurden bezuschusst, die Skateranlage am Torfweg ist entstanden und die Modernisierung zahlreicher privater Gebäude in der Altstadt wurde gefördert. Für Sunder ein Segen: „All diese Beispiele sind Belege dafür, dass in Rietberg nachhaltige Stadtentwicklung geschieht. Mit diesen wiederholten Zuschüsse haben wir unsere Stadt in den vergangenen Jahren weit nach vorn gebracht.“

Inzwischen hat das Städtebauministeriums NRW durchblicken lassen, dass das Sanierungsgebiet  »Innenstadt  Rietberg« ausfinanziert  sei. Weitere Maßnahme  auf der Grundlage des Handlungskonzeptes »Innenstadt Rietberg« aus dem Jahre 2010  seien nicht oder nur noch schwer finanzierbar.

Deshalb hatte der Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss auf Vorschlag von Bürgermeister Sunder im März 2017 einstimmig die Erstellung eines neuen Handlungskonzeptes beschlossen. Nun stellt das das Stadtplanungsbüro pesch + partner aus Dortmund, das schon das Vorgängerkonzept erstellt hat, den ersten Entwurf eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) vor.

Auch darin sind zahlreiche städtebauliche Maßnahmen enthalten, die zur Aufwertung der Innenstadt Rietbergs beitragen können. Das ISEK ist Grundlage, um diverse Maßnahmen auch künftig mit Stadterneuerungsmitteln kofinanzieren zu können. „Die Grundlagen dafür haben wir nun geschaffen“, sagt Sunder. „Darüber wollen wir nun informieren, mögliche Maßnahmen vorstellen und unsere Absichten mit denen der Bürger abgleichen.“ Deshalb hofft Bürgermeister Andreas Sunder auf eine große Beteiligung am 20. Juni.

 

Zweites und begleitendes Thema des Abends ist die Gestaltungssatzung der Stadt Rietberg. Die Richtlinie aus dem Jahr 1982 soll dazu dienen, die besondere Gestalt der Altstadt Rietberg vor weiteren Verunstaltungen zu schützen – so steht es in der Satzung über die Baugestaltung und Pflege der Eigenart des Ortsbildes des Ortskernes Rietberg geschrieben. Jetzt ist es an der Zeit, die Vorschrift zu überarbeiten. Und auch daran sollen Rietbergs Bürger mitwirken dürfen und ihre Meinung einbringen.

Alle interessierten sind am Mittwoch, 20. Juni, ab 19 Uhr in der Basilika im Bibeldorf Rietberg, Jerusalemer Straße 2, herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.