Ohne Anmeldung darf kein Osterfeuer brennen


Osterfeuer sind genehmigungspflichtig. Angemeldet werden können nur Traditionsfeuer, die bereits in den vorigen Jahren veranstaltet worden sind.
Osterfeuer sind genehmigungspflichtig. Angemeldet werden können nur Traditionsfeuer, die bereits in den vorigen Jahren veranstaltet worden sind.

Rietberg. Wer zu Ostern ein Feuer organisiert, muss dieses im Vorfeld bei der Stadt Rietberg anmelden. Das ist bis einschließlich Montag, 10. April, möglich.

Das Abbrennen ist allerdings nur erlaubt, wenn es sich um ein Brauchtumsfeuer handelt, das Osterfeuer also in den vergangenen Jahren bereits angemeldet worden ist. Denn für die Umwelt bleibt dieser Brauch nicht folgenlos: Jede Verbrennung vermehrt den Kohlendioxidausstoß und führt daher langfristig zu Klimaveränderungen. Zudem können giftige Gase entstehen, die die Atemwege reizen. Auch besteht die Gefahr, dass sich ein Feuer unkontrolliert ausbreitet. Außerdem stellen Feuer generell eine Bedrohung für die Tierwelt dar, sofern das Material vor dem Verbrennen nicht umgeschichtet wird. Deshalb rät die Stadt Rietberg dazu, im Zweifel besser auf ein Osterfeuer zu verzichten.

Wer in den letzten Jahren ein Osterfeuer angemeldet hatte und das auch dieses Jahr tun möchte, kann sich an die Abteilung Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr, Klosterstraße 36, wenden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr, Freitag von 8.30 bis 12 Uhr, Dienstag auch von 14 bis 17 Uhr, Donnerstag auch von 14 bis 18 Uhr.

Interessenten können den Antrag auch hier herunterladen. Die zu beachtenden Vorschriften sind dort erläutert.