Hüpfburgenpark wird vorsorglich abgesagt

Veranstaltung war ab 1. September geplant

Rietberg. Der gestern durch die Gartenschaupark GmbH angekündigte Hüpfburgenpark im Parkteil Neuenkirchen (1. September bis 4. Oktober) wird nicht stattfinden. Bürgermeister Andreas Sunder, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Park GmbH, hat sich am heutigen Freitag in Abstimmung mit den politischen Parteien darauf verständigt, die Veranstaltung vorsorglich abzusagen.

Zwar hätte dieses Angebot rein formal allen Anforderungen der Coronaschutzverordnung genügt. Voraussetzung ist ein Hygienekonzept, das eingehalten wird. „Die Park GmbH möchte den Bürgern trotz der Corona-Pandemie ein bestmögliches Angebot in unserem Gartenschaupark bieten“, betont Andreas Sunder. Trotzdem gelte es, Rücksicht auf die allgemeine und auch politische Stimmung sowie auf die momentane Lage zu nehmen. „Wir wissen nicht, wie sich die Pandemie weiterentwickelt. Schulen und Kindergarten haben gerade erst den Betrieb wieder aufgenommen. Deshalb sollten alle Risiken, auch wenn sie noch sie gering seien mögen, vermieden werden.“ Ein Hüpfburgenpark sei zwar eine tolle Attraktion, angesichts der aktuellen Lage aber nicht zwingend notwendig. Der Bürgermeister betont, dass es dieses Jahr für die Park GmbH eine Gratwanderung sei, das Jahresprogramm zu gestalten.

Der Park selbst und sämtliche Spielplätze bleiben wie gehabt geöffnet.