Rietberg bekommt einen neuen Recyclinghof



Einen ersten Entwurf für einen neuen Recyclinghof in Rietberg hat die GEG mit dem Konzeptvorschlag bereits vorgelegt: Bild: GEG

Rietberg. Der Umwelt- und Klimaausschuss hat jetzt mehrheitlich grünes Licht gegeben, in Rietberg einen neuen Recyclinghof zu errichten. Die Stadt wird  damit die Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH (GEG) beauftragen. Abschließend muss der Stadtrat in einer seiner nächsten Sitzungen das endgültige Okay geben.

Das Konzept der GEG sieht einen Neubau an der Rottwiese auf einer etwa 8000 Quadratmeter großen Fläche gleich neben der Kläranlage vor. Bürger sollen künftig dort ihre  Gartenabfälle, überschüssigen Bio- und Restabfälle, Sperrmüll und Elektroschrott abgeben können.

Bauherrin wäre die GEG, die auch das unternehmerische Risiko trägt. Mit ihr würde die Stadt einen langjährigen Vertrag zu festen Konditionen vereinbaren. Der Recyclinghof würde sich aus Zahlungen der Stadt an die GEG sowie aus Gebühren der Bürger finanzieren, die ihre Abfälle dorthin anliefern. Dass eine Nachfrage dafür besteht, zeigt die Erfahrung aus anderen Kommunen.

Die GEG  und die Stadt Rietberg kündigen einen bürgerfreundlichen Recyclinghof mit geschultem Personal und transparenten Gebühren an, die vergleichbar sind mit anderen Kommunen und privaten Anbietern. Die Anlieferung eines Kofferraums voll Grünabfälle oder Bauschutt kostet 4 Euro, eine vergleichbarer Menge Sperrmüll 6 Euro Eine Tonne Sperrmüll würde mit knapp 110 Euro berechnet – das sind die kreisweit einheitlichen Entgelte, die auch in Rietberg gelten werden.

Die ersten Pläne sehen eine strukturierte Verkehrsführung und eine kleinteilige Trennung der Abfälle vor, etwa nach Altholz, Bauschutt, Elektrogeräten, Glas, Korken, Metallen und mehr. Mit dieser Lösung liegen Sammlung, Transport und Verwertung der Abfälle aus privaten Haushalten in einer Hand. Denn auch im Bereich der Sammlung von Altpapier, Rest- und Biomüll arbeiten die Stadt und die GEG bereits  zusammen.