“Schnuppe” zündet gut: Schon 30.000 Euro Umsatz



Erfolgreicher Start für die "Rietberger Sternschnuppe": Wirtschaftsförderer Jörn Frensemeier und Andrea Buchheim hatten die ersten Gutscheine auf dem Adventsmarkt angeboten. Seitdem hat die "Schnuppe" 30.000 Euro Umsatz gemacht.

Rietberg. Der neue Rietberger Einheits-Geschenkgutschein hat im Weihnachtsgeschäft einen prima Start hingelegt: Seit dem  Verkaufsstart Mitte Dezember sind "Rietberger Sternschnuppen" im Gesamtwert von 30.000 Euro in der Stadt im Umlauf. "Der Gutschein war bei den Weihnachtsgeschenken offenbar der Renner", freut sich Bürgermeister Andreas Sunder.

Sunder hatte den Universalgutschein selbst aus der Taufe gehoben, um die Kaufkraft der Rietberger Bürger mehr als bisher an die Geschäftswelt der eigenen Stadt zu binden. "Der Gutschein ist ein Geldgeschenk in besonders charmanter Form – mit dem schönen Nebeneffekt: Dieses Geld kann nur in Rietberg ausgegeben werden."

Der Bürgermeister hatte bereits vor seiner Wahl dieses Gutschein-Modell ins Auge gefasst, über das in Nachbarstädten wie Lippstadt und Delbrück jedes Jahr bereits sechsstellige Summen an den örtlichen Handel gebunden werden. Der gute Start lasse hoffen, "das wir das in Rietberg auch hinkriegen – mindestens."

Verkauft worden waren die "Sternschnuppen" als erstes auf einem Stand der Stadt auf dem Rietberger Adventsmarkt. Wirtschaftsförderer Jörn Frensemeier hatte sich selbst in die Holzhütte gestellt, um die "Schnuppen" an den Mann und an die Frau zu bringen: "Das Echo war klasse – die Leute fanden die Idee toll, weil der Gutschein nicht an ein bestimmtes Geschäft gebunden ist. Deshalb ist die Schnuppe ein Geschenk mit Vielfalt."

Seit dem Adventsmarkt werden die "Rietberger Sternschnuppen" auch im Bürgerbüro der Stadt angeboten sowie in den Filialen der Sparkasse und der Volksbank Rietberg eG. Knapp 2.000 Gutscheine sind bisher verkauft worden. Die verteilen sich je zur Hälfte auf "Schnuppen" im Wert von 10 und von 20 Euro. "Das Geld kommt seit Weihnachten nach und nach in den Geschäften an, wenn die Gutscheine eingelöst werden", so Frensemeier. "Damit können die Schnuppen gerade in dieser Zeit, wenn in den Geschäften die Neujahrsflaute herrscht, für eine Belebung sorgen."

Verkauft wird der Einheits-Gutschein natürlich auch nach dem Weihnachtsgeschäft. Das "Outfit" der "Sternschnuppe" war allerdings für die Weihnachtszeit bewusst weihnachtlich gestaltet. Diese Fest-Variante soll in Kürze durch ein weniger weihnachtliche ersetzt werden: Noch im Januar, so kündigt Frensemeier an, soll es eine "ganzjahrestaugliche" schnuppe geben: "Die kann man dann ohne Probleme auch im Sommer verschenken."

Bisher haben sich 154 Einzelhändler, Handwerker und Dienstleister dem Gutschein-Modell angeschlossen. "Das bedeutet: Für den Gutschein gibt es bereits 154 Anlaufstellen, bei denen man mit diesem Rietberg-Geld nach Lust und Laune einkaufen kann." Geschäfte und Dienstleister, die mitmachen wollen, können sich beim Wirtschaftsförderer einfach per Telefon oder Mail anmelden: Jörn Frensemeier Tel. 05244 – 986-235, email: joern.frensemeier@stadt-rietberg.de.

Bürgermeister Sunder freut sich, dass seine Initiative erste Erfolge zeigt und ermuntert die Geschäftswelt, sich zu beteiligen: "Es gibt keinen Grund, nicht mitzumachen. Die Geschäfte kostet das Schnuppen-Modell keinen einzigen Cent. Wir lenken damit Kaufströme in die heimischen Läden um, die dieses Plus dringend gebrauchen können. Das ist Wirtschaftsförderung, wie ich sie mir vorstelle."

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