Städtische Mitarbeiter spenden an Kinderheim



Premiere im Heilpädagogischen Kinderheim Rietberg: Personalratsvorsitzender Paul Hölscher konnte erstmals den Erlös aus einer Restcent-Spende der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Rietberg überreichen. 786,25 Euro gingen an das Kinderheim Rietberg. Geschäftsführerin Christel Friedrichs (links) und Teamleiterin Sabine Rienhoff-Claes nahmen den Scheck entgegen. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg. Kleiner Betrag, große Wirkung: Weil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Rietberg ein Jahr lang jeden Monat auf den Centbetrag auf ihrer Lohnabrechnung verzichtet haben, sind 786,25 Euro zusammengekommen. Diese Summe ist jetzt dem Heilpädagogischen Kinderheim Rietberg überreicht worden.

22 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger, körperlicher oder komplexer Mehrfachbehinderung leben in der Einrichtung an der Industriestraße. Träger ist seit drei Jahren die Diakonische Stiftung Ummeln, vorher wurde das Kinderheim privat geführt. Paul Hölscher, Personalratsvorsitzender bei der Stadt Rietberg, betonte bei der Scheckübergabe: „Wir sind sicher, dass das Geld bei Ihnen gut aufgehoben ist.“ Teamleiterin Sabine Rienhoff-Claes und Christel Friedrichs, Geschäftsführerin bei der Diakonischen Stiftung, nahmen die Spende entgegen. Das Geld soll im kommenden Sommer für einen Bauernhof-Ausflug mit allen Bewohnern verwendet werden. „Ein Tagesausflug stellt uns vor enorme Herausforderungen. Denn allein der Transport und die engmaschige Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen sind aufwendig. Da freuen wir uns sehr über jede Unterstützung“, sagte Sabine Rienhoff-Claes.

Die Belegschaft der Stadt Rietberg hatte sich vergangenes Jahr dazu entschlossen, die Restcent-Spende einzuführen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können zum Jahresende Vorschläge für die Verwendung des Geldes unterbreiten, der Personalrat trifft dann die Entscheidung, wer die Summe erhält. Einzige Bedingung ist, dass der Verein oder die Organisation in Rietberg ansässig ist.