Startklar: Freibad öffnet am Samstag, 6. Mai


Ingmar Schmidt, Mitarbeiter der städtischen Hochbauabteilung, testet bereits die neue Einstiegstreppe. Im Hintergrund der neue Aufsichtsraum der Schwimmmeister. Foto: Stadt Rietberg
Ingmar Schmidt, Mitarbeiter der städtischen Hochbauabteilung, testet bereits die neue Einstiegstreppe. Im Hintergrund der neue Aufsichtsraum der Schwimmmeister. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg. Noch fühlt es sich gar nicht nach Badewetter an. Doch zum Wochenende soll es wärmer werden und trocken bleiben. Endlich Zeit, das Rietberger Freibad zu öffnen. Erster Badetag der neuen Saison ist am Samstag, 6. Mai.

Bis dahin hat das Freibad-Team noch einiges zu tun. Denn die Schwimmmeister müssen noch einige Dinge hin- und herräumen – sie beziehen eine neue Unterkunft: Direkt am Becken sind in den vergangenen Wochen neue Aufsichts- und Sozialräume samt sanitärer Anlagen entstanden. Bislang mussten sich die Schwimmmeister zwischen den Kesseln im Filterhaus umziehen. Das dürfe kein Dauerzustand bleiben, hatten Rietbergs Bürgervertreter nach einer Besichtigung vor Ort zu Beginn des Jahres einmütig festgestellt.

Erstmals stehen für die Mitarbeiter nun eigene sanitäre Anlagen, Duschen und Umkleideräume bereit. Dafür hat die Stadt zwei Containeranlagen weiter verwenden können, die einst in Mastholte im Einsatz waren, als die Turnhalle zur Flüchtlingsunterkunft wurde. Sie waren am Baubetriebshof zwischengelagert und finden nun eine neue Verwendung. Zwei weitere Containeranlagen mit Dusche und WC wurden neu angeschafft. Vorhandene Sanitärcontainer hätten aufwendig umfunktioniert werden müssen. „Das wäre nicht billiger gewesen, als neue zu kaufen“, erklärt Ingmar Schmidt von der Hochbauabteilung der Stadt Rietberg. Insgesamt hat die Stadt 95.000 Euro investiert.

Die neue Anlage steht direkt am Beckenrand. Schwimmmeisterin Kerstin Meier ist zufrieden: „Von hier haben wir einen guten Blick auf alle Ecken des Hauptbeckens sowie auf das Nichtschwimmerbecken.“ Auch optisch macht das neue Gebäude einiges her. Es ist mit sibirischer Lärche vertäfelt und eine vollautomatische Markise sorgt dafür, dass nicht unnötig viel Sonne in die Aufsichtskabine scheint und die Beckenaufsicht blendet.

Auch für die Badegäste wurde in den vergangenen Wochen eine Verbesserung herbeigeführt: Eine neue Einstiegstreppe ermöglicht das bequeme Verlassen des Schwimmerbeckens. Für eine erhöhte Sicherheit an dem Ein-Meter- und dem Drei-Meter-Sprungbrett wurden neue Geländer angebracht, auf denen abenteuerlustige Wasserflöhe nicht mehr herumklettern können. Für die Treppe und die Sanierung der Sprungtürme hat die Stadt weitre 42.000 Euro bereitgestellt.

Auch auf dem Beach-Volleyball-Feld lässt sich künftig noch entspannter spielen: Das Feld ist 30 Zentimeter tief ausgekoffert und mit frischem Sand aufgefüllt worden.

Nun steht dem Badevergnügen nichts mehr im Wege. Am Samstag hat das 50-Meter-Becken seine 23 Grad erreicht. Das Nichtschwimmerbecken mit der zwei Meter breiten Wellenrutsche kommt auf 25 Grad.

Die Eintrittspreise bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert (2 Euro für Kinder und Jugendliche; 4 Euro für Erwachsene). Saisonkarten gibt es ausschließlich im Bürgerbüro. Bis einschließlich Freitag, 5. Mai, sind Saisonkarten noch zu einem um 5 Euro ermäßigten Vorverkaufspreis erhältlich. Mit dem Rietberg-Pass ermäßigte Einzelkarten gibt es ebenfalls nur im Bürgerbüro.

Ab Samstag hat das Freibad dann wie gewohnt geöffnet: montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr, samstags von 7 bis 19 Uhr, und sonntags von 8 bis 19 Uhr. Letzter Einlass ist immer eine Stunde vor der Schließzeit.

Während der Freibadsaison findet im Rietberger Hallenbad kein Schwimmen für die Öffentlichkeit statt.

Von ihrem neuen Arbeitsplatz aus hat Schwimmmeisterin Kirsten Meier einen ausgezeichneten Blick auf das große Schwimmerbecken. Foto: Stadt Rietberg
Von ihrem neuen Arbeitsplatz aus hat Schwimmmeisterin Kirsten Meier einen ausgezeichneten Blick auf das große Schwimmerbecken. Foto: Stadt Rietberg