Karneval, Kirmes & Co.

Rietberg bereitet sich wieder auf die fünfte, die närrische Jahreszeit vor.

Den großen Straßenkarneval organisiert die Grafschaftler Karnevalsgesellschaft mit folgenden Höhepunkten:

  • Altweiber-Umzug mit zahlreichen Fußgruppen am Donnerstag, 8. Februar, Start (aus Richtung Südtor) um 15.11 Uhr.
  • Rosensonntagsumzug durch die Stadt, mit Schlüsselübergabe durch den Bürgermeister vor dem historischen Rathaus, am 11. Februar, Start (ab Nordtor) um 15.11 Uhr
  • Kinderumzug am Rosenmontag, 12. Februar, Start (aus Richtung Nordtor) um 10.11 Uhr.
  • Rosenmontagsumzug mit vielen Fußgruppen und Mottowagen am 12. Februar, Start (ab Nordtor) um 14.11 Uhr.

Weitere Info: www.karneval-rietberg.de

 

Über die Karnevalstage ist der historische Stadtkern in Rietberg mit dem Auto nur eingeschränkt erreichbar. Ab Mittwochmorgen, 7. Februar, 8 Uhr, ist der Verkehr nur noch für Anlieger freigegeben. Während der Umzüge am Donnerstagnachmittag, am Sonntagnachmittag sowie am Montag bleibt die Rathausstraße aus beiden Richtungen (Nordtor an der Wiedenbrücker Straße und Südtor an der Delbrücker und Mastholter Straße) kommend voll gesperrt. Das gilt auch für die Klosterstraße, den Klingenhagen auf Höhe der Rathausstraße, die Sennstraße, Müntestraße und die Heinrich-Kuper-Straße. Umleitungen sind ausgeschildert.

 

Die Stadtverwaltung weist auf das ausdrückliche Glasverbot an den Karnevalstagen in der Innenstadt hin, das an den Zugängen auch kontrolliert wird.
Auswärtige Besucher können auf dem Parkplatz neben dem Busbahnhof am Torfweg parken oder an der Westerwieher Straße, gegenüber dem E-Center.

Auch 2018 hat die Stadt Rietberg wieder einen Busverkehr organisiert, der die Narren an Altweiber und Rosenmontag aus den Stadtteilen und aus Kaunitz in Rietbergs Altstadt bringt. Hier gibt es die genauen Fahrzeiten:

Pro Strecke zahlen Erwachsene 3 Euro (aus den Rietberger Stadtteilen) beziehungsweise 5 Euro (aus Kaunitz), Kinder fahren für 1,50 Euro (Rietberger Stadtteile) und 2,50 Uhr (aus Kaunitz).

Die Verbindung von und nach Gütersloh und Lippstadt ist zudem durch den regulären Öffentlichen Personennahverkehr der Linien 77 und 80.1 sichergestellt.

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Karneval in Rietberg

Zur Karnevalszeit steht ganz Rietberg fünf Tage lang Kopf. Nicht von ungefähr gilt die Emsstadt ostwestfalen-weit als eine Hochburg des Straßenkarnevals. Spätestens wenn der Bürgermeister am Altweiber-Donnerstag unter großem Jubel seine »Macht« abgeben muss, haben die Narren in Rietberg das Sagen. »Ten Dondria helau« schallt es dann an allen Tagen durch die Straßen und Gassen – der allein für Rietberg so typische Karnevalsgruß.

Karneval01Den Rosenmontagszug verfolgen jedes Jahr rund 20.000 Narren und Närrinnen. Der Umzug der Altweiber und der Kinderumzug stehen dem in nichts nach. Dutzende Mottowagen, noch mehr Fußgruppen und Musikkapellen sorgen bei all den Umzügen für ausgelassene Stimmung. In mehreren Festzelten wird auch im Anschluss stundenlang und ausgelassen gefeiert.

Wer nicht viel über den Fasching weiß, der kann ihn in Rietberg so richtig kennenlernen. Sie sind herzlich eingeladen!
Der Straßenkarneval wird in Rietberg organisiert von der Grafschaftler Karnevalsgesellschaft, gegründet 1934. Schon 1881 soll es den ersten Rosenmontagsumzug in der Stadt gegeben haben – damals organisiert von der katholischen Pfarrjugend.
Weitere Info unter www.karneval-rietberg.de.

Jakobimarkt in Mastholte

DSC_4601-klWas der Heimatverein Mastholte Jahr für Jahr mit seinen Helfern und gemeinsam mit der Stadt Rietberg auf die Beine stellt, wenn der Jakobimarkt Mastholte auf dem Kalender steht, ist aller Ehren wert. Jedes Jahr kommen bis zu 20.000 Besucher in den Ort – dreimal so viel, wie Mastholte Einwohner hat. Der Jakobimarkt findet immer an dem Mittwoch jener Woche statt, in der der Jakobustag (25. Juli) liegt. In diesem Jahr 2018 ist das sogar der 25. Juli.
Das Teilstück der Rietberger und die Lippstädter Straße bieten an frühmorgens und den ganzen Tag über ein tolles Ambiente zum Bummeln – Kirmesatmosphäre inklusive. Der Markmeister und seine Helferschar holen jedes Jahr eine bunte Mischung aus der Kirmes-Welt nach Mastholte. Kern des Jakobi-Marktes bildet selbstverständlich die Tradition – denn den Jakobimarkt Mastholte gibt es bereits seit 350 Jahren. So wird unter anderem im Backhaus frisches Brot und Streuselkuchen gebacken.
Während die Ortsdurchfahrt in Mastholte (Lippstädter Straße) selbstverständlich komplett gesperrt sein wird, gibt es auf dem Parkplatz des Elli-Marktes einen großen Trödelmarkt, der zum Handeln und Kaufen einlädt. Traditionell beginnt der Jakobimarkt Mastholte bereits am Vortag mit dem »Zigeunerball«. Auf die Eröffnung durch den Heimatverein Mastholte erfolgt Musik und Tanz bis in die Nacht.
Neben den Mastholter Bürgern, die dem Jakobimarkt Mastholte stets entgegenfiebern, erwarten die Veranstalter immer auch zahlreiche »Auswärtige« im Mastholter Ortskern.

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Rietberger Nachtlichter

illumina2011Im Herbst erstrahlt Rietbergs historische Altstadt oft in besonders bunten Farben. Die »Rietberger Nachtlichter« tauchten die schmucken Fachwerkhäuser der Altstadt zuletzt 2014 in den Abendstunden für mehrere Tage in ganz besonders stimmungsvolles Licht. Die Lichtinstallationen lockten in den Jahren rund 30.000 Besucher nach Rietberg.
Ein Licht-Regisseur platziert ganz spezielle Licht-Inszenierungen an etwa zehn Stationen, an denen diverse Künstler in den »Nachtlichtern« ganz besonders erstrahlen werden.

 

 

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»Getoese in Moese«

Seit dem Jahr 2007 findet in Mastholte das Musik-Festival »Getoese in Moese« statt, bei dem regionale, nationale und internationale Künstler auftreten.

Mastholte hieß früher Moese, denn bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Landschaft um den Ort von Mooren und Sümpfen geprägt. Im Niederdeutschen bezeichnet man mit dem Begriff Moese ein Feuchtgebiet.

Das erste »Getoese in Moese«-Festival fand am 16. Juni 2007 auf einem Bauernhof in Mastholte statt. Zur Premiere – die Bühne bestand noch aus zusammengenagelten Europaletten – kamen immerhin schon 400 Leute, alle weitestgehend durch Mundpropaganda. Seitdem wuchs das Festival langsam und stetig. Im Line-Up standen immer mehr bekanntere Bands, die Bühne wurde professioneller und nach zwei weiteren Locationwechseln hat das Festival jetzt ein Zuhause auf dem Reitplatz in Mastholte gefunden. Bis auf 2013 fand das Festival jährlich statt, in den letzten Jahren mit jeweils um die 1.000 Zuschauer und Bands wie Jenix, The Mighty Stef, Kapelle Petra, TOS, Mundwerk Crew, Stefany June und vielen weiteren Acts.

Im Jahr 2017 machte das Festival eine Pause. Das nächste »Getoese in Moese« findet am 18. August 2018 statt.

Weitere Info unter www.getoese-in-moese.de.