Klosterjubiläum – Vortrag zu Graf Johann III.



Ein Vortrag zu Graf Johann III. wird am Sonntag, 9. Dezember, 17 Uhr, im Alten Progymnasium angeboten.

Rietberg. Gräfin Sabina Catharina ist in Rietberg ein Begriff. Doch wie steht es um den Gemahl, Graf Johann III. von Ostfriesland und Rietberg? Er war der Mitbegründer des örtlichen Franziskanerklosters im Jahre 1618 und kaiserlicher Obrist in spanisch-habsburgischen Diensten. Nach dem frühen Tod der Rietberger Erbgräfin regierte er sie westfälische Grafschaft allein. Ein Vortrag beleuchtet am Sonntag, 9. Dezember, zum Abschluss des Jubiläumsjahrs zur Klostergründung vor 400 Jahren die starke Persönlichkeit dieses Rietberger Landesherrn mit friesischen Wurzeln vor dem Hintergrund der religiösen und militärischen Wirren in der Region zu Beginn des 17. Jahrhunderts aus reichspolitischer Sicht.

Referent ist der 1991 geborene Historiker Marco Kollenberg M. A. aus Rietberg. Nach dem Abitur am Nepomucenum studierte Kollenberg an der Universität Potsdam Geschichte und Germanistik. Als Assistent und Doktorand am Historischen Institut in der brandenburgischen Landeshauptstadt widmet sich der junge Wissenschaftler derzeit mehreren Forschungsprojekten zu militärgeschichtlichen Fragen der frühen Neuzeit. Ein Schwerpunkthema Kollenbergs ist dabei der Dreißigjährige Krieg in Westfalen, Brandenburg, Norddeutschland und in Europa.

Zu der Vortragsveranstaltung im Ratssaal des Alten Progymnasiums in Rietberg, Klosterstraße 13, am Sonntag, 9. Dezember, 17 Uhr, sind alle Interessierten eingeladen. Eintritt wird nicht erhoben. Im Anschluss an die Veranstaltung wird eine Führung durch die Jubiläumsausstellung „Sakrale Kunst in Rietberg“ im Kunsthaus Rietberg ‒ Museum Wilfried Koch angeboten.