Glasfaser für Rietberg

 

Flott durchs Internet: Zwei Telekommunikationsunternehmen haben sich für die Außenbereiche beworben.

Überblick

Hier finden Sie einen Flyer mit einem Überblick über sämtliche Ausbaugebiete:


Wichtige Information für Immobilienbesitzer:
Wer sich für einen Glasfaseranschluss bis ins Haus interessiert, muss einen so genannten Grundstückseigentümervertrag unterzeichnen. Den stellt die Firma Helinet auf ihrer Internetseite zur Verfügung: https://www.city2020.de/ausbaugebiete/rietberg/download.html
Der ausgefüllte Vertrag kann per E-Mail an service(at)helinet.de gesendet oder aber auf dem Postweg verschickt werden.

Varensell wechselt auf die digitale Überholspur

Pressemitteilung des Telekommunikationsunternehmens BITel vom 12. September 2018:

Varensell wechselt auf die digitale Überholspur

• Rund 56 Prozent der Varenseller Haushalte unterzeichneten im vergangenen Jahr einen Vorvertrag
• 333 Haushalte werden ans Highspeed-Internet mit bis zu 400 Mbit/s angeschlossen
• Netzgesellschaft Gütersloh und BITel GmbH investieren über eine Million Euro in die Infrastruktur vor Ort

Es geht los: (v. l.) Manfred Habig (Ortsvorsteher Varensell), BITel-Vertriebsleiter Andreas Niehaus, BITel-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer, Bernd Kerner (Geschäftsführer Netzgesellschaft Gütersloh) und Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder beim offiziellen ersten Spatenstich. Foto: Stadtwerke Gütersloh

Gütersloh | Rietberg-Varensell: Der Ausbau des Glasfasernetzes für den Rietberger Ortsteil Varensell nimmt Fahrt auf. An einigen Stellen entlang des Bürgerradweges zwischen Verl und Varensell ist dieses bereits zu erkennen: Nach einer sehr erfolgreichen Vorvermarktungsphase, in deren Rahmen sich im vergangenen Jahr rund 56 Prozent der Haushalte für einen Anschluss an das zukunftsfähige Highspeed-Internet entschieden hatten, erfolgte am Mittwoch offiziell der erste Spatenstich. Der Start der Bauphase bedeutet für den Ort, bereits in den nächsten Monaten für die Zukunft mit Highspeed-Internet gerüstet zu sein.
Von Mitte Juli bis Mitte September 2017 hatten die Bürgerinnen und Bürger in Varensell die Möglichkeit, sich für einen bis zu 400 Mbit/s schnellen Glasfaseranschluss zu entscheiden. Die Resonanz war nicht zuletzt aufgrund des großen Einsatzes vor Ort überwältigend: Anstatt der mindestens benötigten Zusagen von 238 zukünftigen Kunden (40 Prozent) konnten ganze 333 Kunden für die neue Technik begeistert werden. Zudem haben rund 15 Gewerbetreibende Verträge mit der BITel abgeschlossen. Sie alle haben sich für den Einstieg ins neue digitale Zeitalter einen vergünstigten Hausanschluss gesichert und dürfen sich auf ein absolut ruckelfreies Internet freuen, das in Sekundenbruchteilen klare Fernsehbilder, große Downloads und störungsfreie Telefonie ermöglicht. Eigenschaften, die noch deutlich an Bedeutung gewinnen werden. Bürgermeister Andreas Sunder freut sich sehr darüber, dass die Varenseller bald von der Zukunftstechnologie Glasfaser profitieren können. „Ein großer Dank geht besonders an unseren Ortsvorsteher Manfred Habig und die vielen Varenseller Bürger, die sich im Rahmen der Vorvermarktung so engagiert ins Zeug gelegt haben.“
Entsprechend positiv waren beim ersten Spatenstich auch alle Beteiligten gestimmt. Die Netzgesellschaft Gütersloh und die BITel , beides Tochterunternehmen der Stadtwerke Gütersloh, nahmen das Projekt als ausführende Kräfte auch deshalb so schwungvoll in die Hand, weil sich Manfred Habig, Varenseller Ortsvorsteher, gemeinsam mit vielen weiteren Interessenten bereits im Vorfeld intensiv für den digitalen Wandel im Ortsteil eingesetzt hat, um nicht von der Zukunft abgehängt zu werden. Nun wird der Rietberger Ortsteil zwischenzeitlich einer der „schnellsten“ in ganz Ostwestfalen-Lippe sein. Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder sieht dieses als großen Erfolg für seine Stadt.
Rund eine Million Euro investieren die BITel und die Netzgesellschaft Gütersloh in den Ausbau der örtlichen Infrastruktur. Begünstigt wurde das Vorhaben durch den Bau des Bürgerradweges entlang der Varenseller Straße, da in einem Zuge bereits Leerrohre für die Zukunftstechnik verlegt werden konnten. Der Weg ins Klosterdorf ist also bereits zu Beginn der Ausbauphase bestens geebnet.
BITel-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer und Bernd Kerner, Geschäftsführer der Netzgesellschaft Gütersloh, freuen sich, dass es nun losgeht. „Wir sind sehr froh, dass unser Angebot in Varensell auf eine so überwältigende Resonanz gestoßen ist und die Menschen hier schon bald im besten Sinne des Wortes mit Lichtgeschwindigkeit im Internet surfen, Filme und Livestreams sehen, Musik hören und telefonieren können.“ Um das gewährleisten zu können, werden rund 10 Kilometer Glasfaser verlegt. Anders als bei vielen anderen Angeboten enden die Anschlüsse wie auch Wasser-, Gas oder Stromanschlüsse direkt in den Anschlussräumen der Gebäude, sodass das Signal von hier aus ohne Geschwindigkeitsverlust über die entsprechende Haustechnik verteilt werden kann. Maximal 400 Mbit/s werden so pro Anschluss möglich – anstatt der zurzeit in Varensell erreichbaren sechs bis zehn Mbit/s.
„Für unseren Ortsteil ist das ein ganz wichtiger Meilenstein“, weiß Ortsvorsteher Manfred Habig. Und damit wird er noch einige Zeit Recht behalten: Während in vielen Kommunen jetzt erst erste Überlegungen zum Thema Glasfaserausbau diskutiert werden, wechselt Varensell schon bald auf die digitale Überholspur.

Glasfaser - zweite Chance für Neuenkirchen

Newsbeitrag der Stadt Rietberg vom 31. August 2018:

Sehr gut besucht: Der Infoabend der Firma Helinet stieß in Neuenkirchen auf reges Interesse. Foto: Stadt Rietberg

Glasfaser – zweite Chance für Neuenkirchen

Rietberg-Neuenkirchen. In Neuenkirchen ist eine zweite Vorvermarktungsphase der Firma Helinet angelaufen. Nachdem in Mastholte-Süd die Tiefbauarbeiten für das leistungsstarke Glasfasernetz (FTTH) gestartet sind, soll auch der Stadtteil Neuenkirchen eine weitere Chance auf den Anschluss an die Technologie der Zukunft erhalten. Im Rahmen eines Informationsabends im Kolpinghaus hatten Bürger die Möglichkeit, ihre Fragen loszuwerden.

Bürgermeister Andreas Sunder machte bei seiner Begrüßung deutlich: „Gemeinsam sollten wir alles dafür tun, so viele Menschen wie möglich vom Glasfaseranschluss zu überzeugen. Denn das ist die Technologie der Zukunft.“ Sunder versprach, dass die Stadt Rietberg das Neuenkirchener Projekt im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen werde. Andreas Sunder begrüßte ausdrücklich die Gründung der Bürgerinitiative „Glasfaser für Neuenkirchen“. „Bürgerschaftliches Engagement ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg.“ 40 Prozent aller Neuenkirchener Haushalte müssten sich bei der Vorvermarktung für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Erst dann ist ein Ausbau für die Firma Helinet wirtschaftlich darstellbar.

Niko Klose von der Helinet-Vertriebsabteilung hatte am Donnerstag erklärt, ein Ausbau in Neuenkirchen könne Ende 2019/Anfang 2020 starten, sofern die erforderliche Vertragsanzahl zustande kommt. Auch der Anschluss einzelner oder mehrerer Haushalte im Außenbereich schloss Klose nicht gänzlich aus, machte aber deutlich: „Es ist ganz wichtig, dass Interessenten sich bei uns melden. Wir halten alle Wünsche fest und sehen später, was wir möglich machen können. Über Vieles kann man reden.“

Wer bereits im Jahr 2016 bei der ersten, damals nicht erfolgreich zum Abschluss gebrachten  Vorvermarktungsphase, einen Vertrag bei Helinet unterschrieben hat, kann diesen unverändert mit allen damaligen Konditionen behalten. „Sie müssten uns lediglich den Grundstückseigentümervertrag noch einmal unterschreiben, der es erlaubt, die Tiefbauarbeiten auf Ihrem Grundstück vorzunehmen.“ Alternativ sei es jederzeit möglich, einen Vertrag von 2016 auf die Konditionen 2018 umzustellen. Lediglich ganz alte Verträge, die noch mit der BBV oder der Firma easybell geschlossen worden sind, verlieren ihre Gültigkeit.

Bis wann die Vorvermarktungsphase in Neuenkirchen läuft, das ließ Niko Klose am Donnerstag offen. Die Helinet ist aktuell in Neuenkirchen mit einem Info- und Beratungswagen vor Ort vertreten, und zwar auf dem Gelände des ehemaligen Modehauses Wapelhorst. Öffnungszeiten sind montags und freitags, jeweils von 12 bis 13.30 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr. Telefonische Beratung kann unter folgender Nummer in Anspruch genommen werden: 02381 / 874 3000.

Erster Spatenstich für Glasfaser in Mastholte-Süd

Newsbeitrag der Stadt Rietberg vom 15. August 2018:

Es geht los: Der Spatenstich für die Verlegung von Glasfaser in Mastholte-Süd ist erfolgt. Das Foto zeigt (von links) Stefan Rabert (Firma Eltel), Michael Hegemann (Geschäftsführer Eltel), Ralf Schütte (Geschäftsführer Helinet), Bürgermeister Andreas Sunder und Dominik Henneke (Helinet). Foto: Stadt Rietberg

Erster Spatenstich für Glasfaser in Mastholte-Süd

Rietberg-Mastholte. Ende 2018 sollen die ersten Kunden in Mastholte-Süd auf das Glasfasernetz geschaltet werden. Mit dem symbolischen Spatenstich haben jetzt die Tiefbauarbeiten an der Speckenstraße begonnen. Eine sieben Kilometer lange Trasse wird die Firma Eltel Infranet GmbH dort verlegen. Im Anschluss erfolgen die Ausbauten in Mastholte und in Rietberg.

Auch die Haushalte in Neuenkirchen sollen noch eine Chance auf einen leistungsstarken Glasfaseranschluss bekommen. Die Firma Helinet hat angekündigt, dort eine zweite Vorvermarktung in Angriff zu nehmen. Allen Neuenkirchenern bietet die Helinet eine Informationsveranstaltung am Donnerstag, 30. August, ab 19 Uhr im Kolpinghaus an. Ralf Schütte, Helinet-Geschäftsführer, betonte am Dienstag beim Spatenstich: „Glasfaserleitungen zu verlegen bedeutet enorm hohe Investitionen in die Infrastruktur. Das kann nur gelingen, wenn möglichst viele Bürger dabei sind. Sonst ist es wirtschaftlich nicht darstellbar.“ Er begrüße es sehr, dass sich in Neuenkirchen aus der Bevölkerung heraus eine Interessengemeinschaft gegründet habe, die sich für den Ausbau stark macht.

Bürgermeister Andreas Sunder sagte anlässlich des Starts der Tiefbauarbeiten: „Es hat zwar ein wenig gedauert, aber jetzt geht es los. Das begrüße ich außerordentlich. Ich bin sehr froh, dass mit Rietberg, Mastholte und Mastholte-Süd demnächst bereits zwei Stadtteile an die neueste Technologie angeschlossen sind. Das ist nicht selbstverständlich.“ Generell gehöre die Bereitstellung schneller Internetleitungen seiner Ansicht nach auch zur Daseinsvorsorge für die Bürger dazu. Er könne sich daher vorstellen, dass die Stadt Rietberg künftig eine Beteiligung am Netz erwägt. Das müsse allerdings politisch entschieden werden.

Bis Anfang 2020 sollen Mastholte, Mastholte-Süd und Rietberg angeschlossen sein – so der Plan von Michael Hegemann, Geschäftsführer der Eltel Infranet GmbH, die die Tiefbauarbeiten ausführt. 85 Haushalte werden allein in Mastholte-Süd angeschlossen. Wer erst kürzlich bei seinem alten Anbieter den Vertrag verlängert habe, weil nicht feststand, wann die Glasfaserleitung kommt, könne abwarten, bis der alte Vertrag ausläuft, und sich dann im Anschluss auf das Glasfasernetz aufschalten lassen, betont Helinet-Geschäftsführer Schütte.

Erste Glasfaseranschlüsse Ende 2018 verfügbar

Newsbeitrag der Stadt Rietberg vom 13. Juli 2018:

Erste Glasfaseranschlüsse Ende 2018 verfügbar

Rietberg. Im August geht es los – dann erfolgt der Baustart für schnelle Glasfaserleitungen in den drei Ausbaugebieten. Den Auftakt macht Mastholte-Süd. Es folgen Mastholte (Ende Oktober) und Rietberg (Januar). Die ersten Anschlüsse sollen Ende 2018 ans Netz gehen. Das haben Vertreter der Firma Helinet jetzt im Rahmen einer Informationsveranstaltung mit etwa 350 Interessenten in der Basilika des Bibeldorfs bekannt gegeben.

Damit die Kunden sich ans zukunftsfähige Glasfasernetz bis ins Haus anschließen lassen können, müssen Hauseigentümer beziehungsweise Vermieter einen so genannten Grundstücksnutzungsvertrag unterzeichnen. Er erlaubt es dem Unternehmen, die erforderlichen Tiefbauarbeiten vorzunehmen, damit der Anschluss bis ins Haus gelegt werden kann. Bevor die Bagger rollen, findet zunächst eine Hausbegehung mit Technikern statt. Zur Vereinbarung eines Termins werde sich die Firma Eltel bei den Kunden melden, hieß es am Donnerstag bei der Informationsveranstaltung. Auch bei dieser Gelegenheit können die unterzeichneten Grundstücksnutzungsverträge zurückgegeben werden. Eltel übernimmt im Auftrag der Helinet die Tiefbauarbeiten und werde die Hausbegehungen organisieren sowie erforderliche Absprachen mit den Kunden treffen.

Wer derzeit noch an einen Altvertrag gebunden sei, müsse keine doppelte Kostenbelastung fürchten, informierten Helinet-Vertreter. Diese Kunden können sich demnach den Anschluss legen lassen, bei dem alten Anbieter bleiben, bis der Vertrag ausgelaufen ist, und sich anschließend auf das Glasfasernetz schalten lassen.

Für Neuenkirchen hat Helinet angekündigt, einen weiteren Versuch einer Vorvermarktung zu starten, die noch im August beginnen werde. Sollten sich genügend Interessenten finde, könne auch der Stadtteil Neuenkirchen mit der Glasfasertechnologie ausgebaut werden.

Alle weiteren Informationen, viele Fragen und Antworten sowie eine Abfrage, in welchen Straßen Glasfaser verfügbar ist, finden Interessenten auf der Internetseite der Helinet unter www.city2020.de

Sachstandsbericht Breitbandversorgung in der Stadt Rietberg

Vorlage für den Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss des Rates des Stadt Rietberg, 20.03.2018

Sachstandsbericht Breitbandversorgung in der Stadt Rietberg

In der Sitzung des Bau-, Planungs- und Verkehrsausschusses am 20. März 2018 hat Bürgermeister Andreas Sunder mit folgender Mitteilungsvorlage über den aktuellen Sachstand in Sachen Breitbandausbau in Rietberg informiert.

Stadtwerke und Helinet informieren im Ausschuss

Newsbeitrag der Stadt Rietberg vom 23. April 2018:

Stadtwerke und Helinet informieren im Ausschuss

Rietberg. Vertreter der Firma Helinet und der Stadtwerke Soest haben jetzt im Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss über den aktuellen Sachstand zum Thema Glasfaser berichtet und sich den Fragen der Politiker gestellt. Unter anderem haben sie erklärt, warum es zuletzt zu zeitlichen Verzögerungen gekommen war.

Warum tut sich seit einigen Monaten nichts mehr?

Laut Achim Kehm, technischer Leiter bei den Stadtwerken Soest, und Ralph Schütte, Geschäftsführer der Firma Helinet, musste zuletzt viel hinter den Kulissen erledigt werden. So habe das Unternehmen über ein europaweites Ausschreibungsverfahren Angebote von Tiefbauunternehmen eingeholt. Diese werden derzeit geprüft. Ein Baubeginn innerhalb der nächsten drei Monate sei realistisch.

Wieso beginnt die BITel in Varensell schneller mit dem Ausbau als die Stadtwerke und Helinet in Rietberg, Mastholte und Mastholte-Süd?

In Varensell seien 300 Anschlüsse zu legen, Helinet und die Stadtwerke sind für etwa 3000 Anschlüsse zuständig. Daher habe die BITel – obwohl sie kein privater Anbieter ist – die Baumaßnahme nicht europaweit ausschreiben müssen. Das spare eine Menge Zeit, sagte Ralph Schütte, denn diese Ausschreibung sei hochkomplex und werde juristisch engmaschig begleitet.

Warum geht es zum Beispiel in Delbück mit der Deutschen Glasfaser zügiger voran?

Die Deutsche Glasfaser ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen und daher nicht dazu verpflichtet, ein zeit- und kostenintensives Ausschreibungsverfahren zu durchlaufen. Sie könne einfach ein Tiefbauunternehmen ihrer Wahl beauftragen und loslegen, informierte Ralph Schütte.

Viele Kunden sind verunsichert, weil sie lange nichts von der Helinet gehört haben. Warum gab es keine Zwischennachricht?

Geschäftsführer Ralph Schütte räumte Versäumnisse bei der Kommunikation ein. Es habe für die Kunden keinen neuen Verfahrensstand gegeben, daher habe man nicht die Notwendigkeit gesehen, die Kunden zu informieren. Das solle aber nun nachgeholt werden, versprach der Geschäftsführer. Auch die Anregung aus Reihen der Politik, zeitnah eine Bürgerversammlung anzubieten, nahm Schütte auf.

Gibt es weiterer Gründe für die Verzögerungen?

Ja, wie Jan Hübner (Breitbandkoordinator des Kreises Gütersloh) erläuterte, sind Tiefbauunternehmen derzeit völlig ausgelastet, denn deutschlandweit werde für neue Glasfaserverbindungen gebuddelt. Gestiegene Preise und knappes Material seien die Folge der hohen Fördersummen, die der Bund bereitgestellt hat.

Aktueller Sachstand zum Thema Breitband

Newsbeitrag der Stadt Rietberg vom 6. Dezember 2017:

Aktueller Sachstand zum Thema Breitband

Rietberg. Einen aktuellen Sachstandsbericht zum Breitbandausbau in Rietberg hat die Stadtverwaltung den Mitgliedern des Bau-, Planungs- und Verkehrsausschusses jetzt präsentiert. Dabei ging es um drei Herangehensweisen, die parallel verfolgt werden: Den geförderten Ausbau der Außenbereiche, den geförderten Ausbau unterversorgter Bereiche in den Gewerbegebieten und den eigenwirtschaftlichen Ausbau mit Glasfasertechnologie durch die Stadtwerke in Mastholte, Mastholte-Süd und Rietberg.

Verbesserung der Breitbandversorgung in unterversorgten Außenbereichen:

Die Außenbereiche werden noch nicht über eine Glasfaserleitung bis an die Hauswand versorgt. Über die so genannte Vectoring-Technologie soll eine Verbesserung der Geschwindigkeit erreicht werden. Dazu müssen bestehende Verteilerkästen überbaut und neue aufgestellt werden. Vorgesehen sind drei Ausbaugebiete mit einer zugelassenen Wirtschaftlichkeitslücke von jeweils 2,2 Millionen Euro netto. Nach Auskunft eines Vertreters des Planungsbüros Micus, das die Stadt damit beauftragt hatte, einen Masterplan Breitband zu erstellen, werden die Telekommunikations-Unternehmen, die für einen Ausbau in Frage kommen, bis Februar 2018 ihre finalen Angebote abgeben. Der frühestmögliche Termin für einen Ausbaubeginn wäre Mitte 2018.

Eigenwirtschaftlicher Ausbau Glasfaser durch die Stadtwerke in Mastholte, Mastholte-Süd und Rietberg:

Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren. Hier war es zu einer zeitlichen Verzögerung gekommen. Denn die politischen Gremien und die Stadtverwaltung hatten sich im Nachgang zur Vorstellung der Gebietskulisse im Juni darauf verständigt, das Ausbaugebiet in Teilen zu erweitern beziehungsweise leicht zu verändern. Das Ausschreibungsverfahren soll im zweiten Quartal 2018 beendet sein. Danach könnten die eigentlichen Tiefbauarbeiten beginnen. Vorbereitende Arbeiten (die Erstellung einer so genannten Backbone-Trasse in Mastholte) sind bereits erfolgt. In Mastholte, Mastholte-Süd und Rietberg sollen die Haushalte direkt an Glasfaser angeschlossen werden. Das heißt, das Glasfaserkabel führt bis ins Gebäude hinein.

Ausbau unterversorgter Bereiche in den Gewerbegebieten:

Die Stadt Rietberg hatte die entsprechenden Grundstückseigentümer erst kürzlich angeschrieben und sie über ein Förderprogramm des Bundes informiert. Etliche Gewerbetreibende haben sich bereits zurückgemeldet und ihr Interesse bekundet. In einem nächsten Schritt müsste die Wirtschaftlichkeitslücke ermittelt werden. Der maximale Förderbetrag für die Gewerbebetriebe beträgt eine Million Euro. Alles darüber hinaus müsste die Stadt Rietberg bezahlen. Bedingung für eine Förderung durch den Bund ist, dass sich jeder Grundstückseigentümer mit 2000 Euro Anschlusskosten beteiligt.

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm Gewerbegebiete finden Sie hier in der Pressemitteilung der Stadt Rietberg vom 17.11.2017.

Die Präsentation aus dem Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss zum Thema Breitband vom 5.12.2017 finden Sie hier: Breitbandausbau_Stadt_Rietberg

Glasfaser für Rietberg: Der Auftakt ist gemacht

Newsbeitrag der Stadt Rietberg: Erster Spatenstich am 20. September 2017

Glasfaser für Rietberg: Der Auftakt ist gemacht

Rietberg. „Ich bin froh, dass es nun endlich losgeht. Dass den vielen Worten und der langen Zeit der Akquise nun Taten folgen“, so Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder heute beim symbolischen ersten Spatenstich für das Glasfasernetz in Rietberg. „Man sieht nun endlich Bagger, und das schafft Vertrauen in der Bevölkerung für dieses so wichtige Projekt.“

Dr. Eckhard Ruthemeyer (Bürgermeister Soest), André Dreißen (Geschäftsführer Stadtwerke Soest), Andreas Sunder (Bürgermeister Rietberg), Ralf Schütte (Geschäftsführer HeLi Net), Susanne Mittag (Bürgermeisterin Langenberg), RainerSiefer (Geschäftsführender Gesellschafter Diligenter GmbH), Hubert Kochjohann (stellv. Geschäftsführer der Infokom – von links) haben den Startschuss für den Bau des Glasfasernetzes. Foto: Stadt Rietberg
Dr. Eckhard Ruthemeyer (Bürgermeister Soest), André Dreißen (Geschäftsführer Stadtwerke Soest), Andreas Sunder (Bürgermeister Rietberg), Ralf Schütte (Geschäftsführer HeLi Net), Susanne Mittag (Bürgermeisterin Langenberg), Rainer Siefer (Geschäftsführender Gesellschafter Diligenter GmbH), Hubert Kochjohann (stellv. Geschäftsführer der Infokom – von links) gaben den Startschuss für den Bau des Glasfasernetzes. Foto: Stadt Rietberg

Einen Spaten brauchten die Verantwortlichen indes nicht. Der erste „Stich“ in den Boden auf Höhe des Mastholter Sees erfolgte mithilfe einer Spülbohrmaschine. Die kann in gut ein Meter Tiefe Leerrohre durch den Boden schießen. Den Start dazu gab Langenbergs Bürgermeisterin Susanne Mittag, die quasi das erste Leerrohr in Richtung Langenberg schoss. Als erster Bauabschnitt wird die sogenannte Backbone-Trasse verlegt, die die Anbindung an ein bestehendes Glasfasernetz in Delbrück schafft. Sie wird später sowohl für die Trasse nach Langenberg als auch nach Rietberg genutzt. Allein diese Backbone-Trasse ist etwa acht Kilometer lang.

„Ich bin froh, dass wir einen lokalen Partner gefunden haben, der uns beim Breitbandausbau unterstützt“, so Susanne Mittag. Wir, das sind die Gemeinde Langenberg und die Stadt Rietberg, die beide von dem Glasfasernetz profitieren werden. Partner ist die Netzgesellschaft Ostwestfalen (NOW), eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Soest, die in den Bau der schnellen Datenautobahn investiert. „Das ist eine gute Kombination“, so Mittag weiter. „Ich bin zuversichtlich, dass wir jetzt richtig durchstarten können, auch wenn der Weg hierher steinig war.“

Weiterer Partner ist die Diligenter GmbH aus Lohmar bei Köln, die das Glasfasernetz tatsächlich baut. Die Netzgesellschaft Ostwestfalen kauft schließlich das fertige Netz von der Diligenter. Diligenter führt jetzt im Bereich der Backbone-Trasse gleich vorbereitende Arbeiten für die Erschließung von Mastholte, Mastholte-Süd und die Rietberger Kernstadt durch. Die eigentlichen Arbeiten für die Rietberger Bereiche befinden sich nach Auskunft der NOW derzeit noch im Ausschreibungsverfahren.

„Nun stehen die Kunden im Mittelpunkt“, so Geschäftsführer Ralf Schütte von der Firma HeLi Net. „Sie sind der Schlüssel zum Erfolg des Projektes“, das sich schließlich auch wirtschaftlich tragen müsse. HeLi Net bietet als regionaler Telekommunikationsanbieter die Aktivtechnik in Form von Internetzugängen via Glasfasertechnik. In Langenberg beginnt in dieser Woche die Vorvermarktung der Verträge, in Rietberg liegen bereits rund 2500 Verträge vor, so Schütte und bezieht sich auf die Vorvermarktung vor gut einem Jahr. Eine weitere Vermarktungsphase, insbesondere in Neuenkirchen, schließt Schütte nicht aus.

Rietberger Ortsteil Varensell freut sich auf Highspeed-Internet

Pressemitteilung der Firma BITel vom 7. Juli 2017

Rietberger Ortsteil Varensell freut sich auf Highspeed-Internet

Die BITel Gesellschaft für Telekommunikation mbH möchte im Ortsteil Varensell ein Highspeed-Glasfasernetz bauen. Mehr als 200 Bürger und Bürgerinnen informierten sich Anfang Juli bei einer Informationsveranstaltung über den Glasfaserausbau in ihrem Ortskern und die entsprechenden BITel-Produkte.
Die Glasfaser-Hausanschlusskosten liegen in der Vorvermarktungszeit vom 4. Juli bis 30. September 2017 bei 100 Euro und steigen ab 1. Oktober auf 1.000 Euro an. BITel-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer ist zuversichtlich, dass in der Vorvermarktungsphase mindestens 238 Haushalte BITel-Kunden werden. „Für unsere neuen Kunden in Varensell könnten ab Mitte 2018 die langsamen Surfgeschwindigkeiten mit 6 bis 10 Mbit/s oder die instabilen Datenübertragungen über LTE, also Internet via Mobilfunk, Schnee von gestern sein“, sagt Glöckl-Frohnholzer.

BITel_Glasfaserausbau_HelmWird bis zum 30. September 2017 die genannte Quote erreicht, schließt unmittelbar im Oktober die konkrete Ausbauplanung an. Bei guter Wetterlage im Winter würde das Glasfasernetz ab Februar 2018 in Varensell ausgebaut.
Varenseller können sich während der Öffnungszeiten beim BITel ServicePartner Merlin Store, Wortstraße 7 in Varensell, oder im Kundenzentrum der Stadtwerke Gütersloh beraten lassen. Darüber hinaus haben alle Varenseller die Möglichkeit, einen Termin mit dem BITel-Beratungsteam zu vereinbaren, um sich in aller Ruhe zu Hause detailliert informieren zu lassen. Zudem können Interessierte ihre Fragen an die E-Mail vertrieb(at)bitel.de senden.
Weitere Infos zum Breitbandausbau im Rietberger Ortsteil Varensell auf www.bitel.de.

Aktueller Sachstand zum Thema Internet

News-Beitrag der Stadt Rietberg vom 30. März 2017

Aktueller Sachstand zum Thema Internet

Rietberg. Was die Anbindung der Haushalte an eine schnelle Internetverbindung betrifft, fährt die Rietberger Stadtverwaltung aktuell zweigleisig: Einerseits der eigenwirtschaftliche Ausbau durch die Stadtwerke für Mastholte, Mastholte-Süd und Rietberg, andererseits die Anbindung der Außenbereiche mit einer finanziellen Förderung aus Bundesmitteln.

Rüdiger Ropinski, Leiter der Abteilung Räumliche Planung und Entwicklung, hat in der jüngsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Verkehrsausschusses einen aktuellen Sachstandsbericht zu beiden Verfahren präsentiert. Was den Ausbau von Mastholte, Mastholte-Süd und Rietberg mit einem leistungsstarken Glasfaseranschluss bis ins Haus betrifft, gibt es Neuigkeiten zu den  Grundstückseigentümererklärungen. Die sollen im Anschluss an die Gründung der Breitbandnetzgesellschaft an die Kunden verschickt werden. Die Gründungsaktivitäten laufen, die Gremienbeschlüsse sind gefasst. Aktuell ist die finale (juristische) Feinabstimmung vorzunehmen. Das Konsortium, bestehend aus den Stadtwerken Soest und der Firma Helinet, habe zugesagt, keinen Haus- oder Wohnungseigentümer schlechter stellen zu wollen als es bei der (nun ungültigen) Grundstückseigentümererklärung der BBV der Fall war. Das heißt, die Konditionen bleiben mindestens identisch.

Ein nächster Schritt ist dann die Ausschreibung des Netzausbaus (Tiefbauarbeiten). Das erfolgt, wenn die Planungen durch ein Ingenieurbüro abgeschlossen sind. Rüdiger Ropinski informierte darüber, dass es zeitlich zu Verzögerungen kommen kann, weil Ingenieurbüros derzeit überlastet seien: „In ganz vielen Städten werden die Netze ausgebaut, die Nachfrage nach Fachleuten ist daher extrem hoch.“ Er informierte weiterhin darüber, dass es derzeit auch Gespräche zur Erschließung der Backbone-Trasse in Mastholte gebe. Finale Vereinbarungen, insbesondere mit dem Anbieter, der in Langenberg das Netz ausbaut, seien noch erforderlich.

Auch die Außenbereiche im Stadtgebiet sollen schnelleres Internet bekommen. Allerdings noch nicht über eine Glasfaserleitung bis an die Hauswand, sondern zunächst über die so genannte Vectoring-Technologie. Dazu müssen bestehende Verteilerkästen überbaut und neue aufgestellt werden. Zwei Telekommunikationsunternehmen haben sich nach Auskunft von Rüdiger Ropinski auf eine Ausschreibung hin beworben. Das Verhandlungsverfahren werde derzeit mit dem Büro Micus, das einen Masterplan Breitband für Rietberg erstellt hat, vorbereitet. Vorgesehen sind drei Ausbaugebiete mit einer zugelassenen Wirtschaftlichkeitslücke von jeweils 2,2 Millionen Euro netto. Der Abschluss des Verhandlungsverfahrens ist für Sommer 2017 geplant, danach kann ein Förderantrag bei der Bezirksregierung Detmold gestellt werden. Im Fall einer positiven Rückmeldung kann die Stadt Rietberg finanzielle Mittel im Haushaltsplan 2018 einstellen. Die Fertigstellung des Ausbaus in den Außenbereichen könnte dann bis Dezember 2018 erfolgen.

Irritationen wegen Formulierung »bis zu« 50 MB

Pressemitteilung der Firma Helinet vom 9. März 2017

Irritationen wegen Formulierung “bis zu” 50 MB

Rietberger Kunden erhielten in den letzten Tagen die Auftragsbestätigungen zu Ihren Verträgen. Nun sind Irritationen bezüglich der Äußerung „Bis zu“ entstanden. Gern würden die Kunden eine verpflichtende Garantie des Unternehmens erhalten, doch diesen Kundenwunsch kann HeLi NET aus formaljuristischen Gründen nicht erfüllen. Warum das so ist, erklärt das Unternehmen ausführlich in persönlich adressierten Kundenanschreiben.

Zur Sachlage:

Die Glasfasertechnologie schließt enorme Leistungsschwankungen aus und ist das einzige Medium zur Datenübertragung, welches diesen hohen Stabilitätsstandard erfüllen kann.

So unterliegt die Glasfaser nicht den enormen Einbußen wie es sich beispielsweise bei den Kupferkabeln der Deutschen Telekom verhalten kann. Solche Leitungen sind, abhängig von der Leitungslänge und dem Aderquerschnitt.

Auch bei den sogenannten Shared Medien (geteilte Medien) wie beispielsweise bei Kabelangeboten oder bei LTE Mobilfunk, kann es durchaus passieren, dass nur ein Bruchteil der gebuchten Bandbreite bei starker Beanspruchung am individuellen Anschluss ankommt. Konkret: Mehrere Nutzer befinden sich auf einer Leitung und teilen sie sich. Bei starker Beanspruchung – gern in den Abendstunden – führt dass dann gegebenenfalls zu besonderen Einbußen.

HeLi NET bietet in Rietberg reine Glasfasertarife. Der Glasfaseranschluss führt dabei direkt ins Haus. Wer bei HeLi NET einen 50 Mbit/s Tarif gebucht hat, der wird auch im Normalfall mit 50 Mbit/s beliefert.

Alle Kunden wurden in Ihrem Antrag auf die Leistungsbeschreibungen hingewiesen. Dort ist aufgeführt, welche Faktoren zu geringfügigen Leistungsschwankungen führen könnten, die aber alle außerhalb des Verantwortungsbereiches der HeLi NET liegen:

– Der gebuchte Tarif ist die jeweils maximal mögliche Bandbreiten wobei diese Übertragungsgeschwindigkeit von HeLi NET im Rahmen ihrer technischen und betrieblichen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt wird. Sie ist aber auch abhängig von der aktuellen Netzauslastung (im World Wide Web), von den verwendeten Kunden-Endgeräten, von der Leistungsqualität der ausgewählten Server im öffentlichen Internet (World Wide Web) und der Qualität der Gebäudeverkabelung.

Der Begriff Netzauslastung ist in diesem Zusammenhang nicht gleichzusetzen mit etwaigen Shared Medien wie oben beschrieben, sondern bezieht sich auf nicht beeinflussbare technische Ereignisse im gesamten Netz.

Auch der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) bestätigt, „dass eine konkrete Bandbreite nicht für jede einzelne Verbindung garantiert werden kann. Durch Einflüsse außerhalb des Glasfaser-Anschlussnetzes, die der Netzbetreiber nicht beeinflussen kann, kann die tatsächliche Bandbreite in Einzelfällen geringfügig abweichen. Daher kann kein Netzbetreiber eine bestimmte Bandbreite vertraglich garantieren. Allerdings bietet ein leistungsfähiger Glasfaseranschluss bis ins Gebäude eine große Sicherheit dafür, dass die Nutzer in der Regel die beworbenen hohen Bandbreiten auch erreichen. Dies können die Kunden auch über entsprechende Messtools überprüfen.“

„Und genau aus diesem Grund können wir das auch nicht tun“, verweist Unternehmenssprecherin Ute Obering auf einen rein formaljuristischen Vorgang der, so weiter, „nichts damit zu tun hat, dass wir natürlich unseren Teil des Vertrages erfüllen und liefern, was gebucht wurde.“

Und: Zum 1.Juli diesen Jahres, ist jedes Telekommunikationsunternehmen verpflichtet, seine Kunden im Rahmen der Transparenzverordnung darüber zu informieren, welche minimale, durchschnittliche und maximale Leistung bei ihm ankommt. „Diese Informationen werden wir auch unseren Kunden in Rietberg zur Verfügung stellen und zwar bevor ihr Vertrag mit uns aktiviert wurde. Es muss niemand befürchten, dass dabei Werte entstehen, die wesentlich unter den gebuchten Tarifen liegen“, beruhigt Ralf Schütte, Geschäftsführer der HeLiNET.

Kunden erhalten Bestätigungen

Pressemitteilung der Firma Helinet vom 21. Februar 2017

Kunden erhalten Bestätigungen

In diesen Tagen erhalten die Rietberger Kunden des Diensteanbieters HeLi NET nun Ihre Auftragsbestätigungen. Damit kündigt das Ausbaukonsortium Stadtwerke Soest und HeLi NET die Errichtung des Glasfasernetzes innerhalb der nächsten 20 Monate an. Alle Beteiligten werden ihren Beitrag leisten, um den Kunden so schnell wie möglich ihren Breitbandanschluss übergeben zu können. Angeschrieben werden Kunden aus Rietberg, Mastholte und Mastholte-Süd – also die Stadtteile, in denen die Nachfragebündelung erfolgreich war.

„Zunächst ist es erstmal beruhigend, dass unsere Bürger nun durch die Bestätigungen mehr Sicherheit erlangen“, blickt Bürgermeister Andreas Sunder auf die ersten Schritte des neuen Konsortiums.

Nachdem der ehemalige Kooperationspartner der HeLi NET sich aus dem Breitbandausbau in Rietberg zurückgezogen hatte, musste zunächst ein neuer Investor gefunden werden. Dass nun die Stadtwerke Soest mit Ihrer Beteiligungsgesellschaft HeLi NET in dieser Kombination sowohl als Investor, Erbauer, Netzbetreiber und Diensteanbieter  auftreten, bedingt zwar einerseits „kurze Dienstwege“, andererseits mussten aber Prozesse und Detailfragen komplett neu überdacht und erarbeitet werden. Schließlich mussten auch die Ausbaugebiete im Vergleich zu den ehedem vom Ex-Kooperationspartner vorgegebenen Clustern etwas optimiert werden.

„Das braucht leider alles seine Zeit“, weiß HeLi NET Projektleiter Dominik Henneke.

Derzeit werden die Ausschreibungen für den Tiefbau vorbereitet, danach geht es in die Detailplanung für einen koordinierten zügigen Ausbau, der in Mastholte starten wird.

Schnelles Internet am besten mit Fördergeldern

News-Beitrag der Stadt Rietberg vom 24. Januar 2017

Schnelles Internet am besten mit Fördergeldern

Rietberg. Wie geht es weiter mit dem Thema schnelles Internet für Rietberg? Nachdem mit den Stadtwerken Soest ein Anbieter gefunden worden ist, der in den Kernbereichen Glasfaserkabel verlegen möchte, muss nun noch eine Lösung für die Außenbereiche her.

Bekannt ist, dass Telekommunikationsunternehmen von sich aus eher nicht in den Außenbereichen tätig werden, weil es sich wirtschaftlich nicht lohnt. Die Stadt Rietberg beabsichtigt daher, sich um Fördergelder zu bewerben, um so etwaige Wirtschaftlichkeitslücken schließen zu können. Bevor das geschehen kann, muss zunächst ermittelt werden, wie hoch diese Wirtschaftlichkeitslücken ausfallen. Die Stadtverwaltung hat zu diesem Zweck den Ausbau ihrer Außenbereiche mit leistungsstarken Breitbandanschlüssen öffentlich ausgeschrieben. Nun sind Unternehmen gefragt, sich daraufhin zu bewerben und anzugeben, welche Kosten über Fördergelder abgedeckt werden müssen, um einen wirtschaftlichen Ausbau zu ermöglichen. Erst danach kann die Stadt sich um Finanzmittel bewerben.

Dass auch in den Außenbereichen Glasfaserkabel bis an die Haustür gelegt werden, sei derzeit eher unrealistisch, sagt Bürgermeister Andreas Sunder: „Das ist im Moment noch zu teuer. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit einer Brückentechnologie eine Geschwindigkeit von mindestens 50 MB in den Außenbereichen erzielen können. Das wäre für viele Haushalte schon eine sehr deutliche Verbesserung.“

Im Rahmen der nächsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Verkehrsausschusses am Dienstag, 31. Januar, wird es einen ausführlichen Sachstandsbericht zum Thema geben. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 17 Uhr.

Glasfaser: Stadtwerke Soest treiben Ausbau voran

News-Beitrag der Stadt Rietberg vom 9. Dezember 2016 (aktualisiert am 16. Dezember 2016):

Glasfaser: Stadtwerke Soest treiben Ausbau voran

Für den Aufbau eines leistungsstarken Glasfaserkabelnetzes sind umfangreiche Tiefbauarbeiten erorderlich.
Für den Aufbau eines leistungsstarken Glasfaserkabelnetzes sind umfangreiche Tiefbauarbeiten erforderlich. Foto: fotolia

Rietberg. Der mögliche Aufbau eines Glasfasernetzes in Rietberg rückt näher: Die Stadtwerke Soest haben bei der Stadt Rietberg einen Antrag auf die so genannte „Überlassung der erforderlichen Wegerechte“ gemäß Telekommunikationsgesetz gestellt. Damit untermauert das Unternehmen seine Absichten, rasch mit einem Ausbau beginnen zu wollen. Der Rat der Stadt Rietberg hat dieses Vorhaben in seiner Sitzung am 15. Dezember zustimmend zur Kenntnis genommen. Ebenso haben die politischen Parteien die Stadtverwaltung bauftragt zu prüfen, inwiefern sich die Stadt Rietberg an dem Tochterunternehmen (das die Stadtwerke Soest für den Breitbandausbau gründen werden) beteiligen soll.

Was den Antrag auf Überlassung der Wegerechte betrifft, besteht nach dem Telekommunikationsgesetz (Paragraf 68 Folgende) ein Rechtsanspruch auf diese Überlassung, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Mitbestimmen können Verwaltung und politische Gremien hingegen bei der Frage, wie tief gebuddelt wird, um das Glasfaser in die Erde zu bringen, und in welcher Form die Verkehrsflächen nach Abschluss der Tiefbauarbeiten auszusehen haben. Diese technischen Fragen werden Fachleute aus dem Rietberger Rathaus zeitnah mit den Stadtwerken abstimmen. Ebenso den weiteren Zeitplan.

Trennung von Netzausbau und Einstieg in Energievertrieb

Bürgermeister Andreas Sunder hatte in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses in Vorbereitung auf die Ratssitzung den aktuellen Planungsstand erläutert. Er erklärte, die Stadtwerke Soest beabsichtigten, eigens für den Breitbandausbau in Rietberg ein Tochterunternehmen zu gründen. „Wir bekommen die Möglichkeit, uns an dieser Gesellschaft zu beteiligen, was ich ausdrücklich begrüße“, sagte Sunder. Ob und in welcher Form das geschehen kann, müssten Rat und Verwaltung sorgfältig prüfen. Ein möglicher Einstieg der Stadt Rietberg in den Vertrieb von Strom und Gas (und auch von Telekommunikationsprodukten) wird ab sofort unabhängig vom Aufbau eines Glasfasernetzes betrachtet. „Zunächst hatten die Stadtwerke uns ein Gesamtpaket angeboten. Sie wollten den Breitbandausbau gern in Kombination mit dem Vertrieb von Strom und Gas umsetzen. Das ist jetzt allerdings nicht mehr möglich“, betonte der Bürgermeister. Grund dafür ist ein Mitbewerber, der sich in Rietberg ins Gespräch gebracht hat: die Deutsche Glasfaser. Aus vergaberechtlichen Gründen müssten nun beide Verfahren voneinander getrennt werden. Nachdem der Stadtrat in der Sitzung am 15. Dezember mehrheitlich seine Zustimmung gegeben hatte (17 Gegenstimmen von CDU und FDP), wird die Stadtverwaltung nun für die mögliche Gründung einer Gesellschaft zum Energievertrieb gemeinsam mit einem strategischen Partner einen Teilnahmewettbewerb ausschreiben.  So haben mehrere Anbieter die Chance, sich zu bewerben.

Kein belastbares Angebot der Deutschen Glasfaser

Warum eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Glasfaser aus seiner Sicht derzeit nicht in Frage kommt, erläuterte Stadtoberhaupt Andreas Sunder in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses: „Das Unternehmen hat uns schriftlich kein konkretes Angebot vorgelegt. Weder wissen wir, in welchen Gebieten sie ausbauen wollen, noch kenne ich Zeitpläne oder belastbare Detailinformationen.“ Hinzu komme, dass die Deutsche Glasfaser ein Engagement in Rietberg an die Bedingung gekoppelt habe, keine eigene Markterkundung vorzunehmen. Vielmehr war gewünscht worden, die Ergebnisse und Verträge der Firma Helinet zu übernehmen. Dazu ist Helinet wiederum nicht bereit. „Sie bevorzugen für Rietberg eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Soest. Das ist verständlich, weil Helinet ein Tochterunternehmen der Stadtwerke ist“, informierte der Bürgermeister.

Breitband-Berater präsentiert erste Ergebnisse

Dass aus einer Schwäche schnell eine Stärke werden kann, betonte Dr. Martin Fornefeld vom Büro Micus. Der Berater begleitet den „Masterplan Breitband“ für die Stadt Rietberg und präsentierte im Haupt- und Finanzausschuss erste Ergebnisse seiner Analyse. „Sie haben das große Glück, dass bei Ihnen kein Kabelanbieter aktiv ist. Deshalb ist der Ausbau mit Glasfaser für Investoren überhaupt interessant.“ Das sei dort, wo Anbieter wie beispielsweise Unity Media über Kabel einen schnellen Internetzugang gewährleisten, nicht der Fall. Aus dem „im ganzen Kreis Gütersloh am schlechtesten mit Breitband versorgten Gebiet Rietberg“ könne künftig eine Stadt werden, die mit Glasfaser über die nachhaltigste und zukunftsorientierteste Technologie verfüge.

Experte rät: Zweigleisig fahren

Dr. Fornefeld empfiehlt für Rietberg eine zweigleisige Strategie: Den Glasfaserausbau für Rietberg, Mastholte, Mastholte-Süd und möglichst auch Neuenkirchen inklusive aller Gewerbegebiete einerseits und eine Verbesserung der Versorgung in den Außenbereichen beispielsweise über Vectoring andererseits. Letzteres bedeutet: Über das bis zu den Verteilerkästen reichende Glasfaserkabel wird das Signal via Kupferkabel bis in die Haushalte weitergeleitet.  „Sie haben etwa 1564 Haushalte, die außerhalb der Ausbaugebiete liegen. Von 18 Kabelverteilerkästen in diesen Außenbereichen weisen 17 eine deutliche Unterversorgung auf“, erklärte Dr. Fornefeld. Wenn diese Verteilerstellen mit Vectoring leistungsfähiger gemacht würden, seien die Außenbereiche für die nächsten fünf bis sieben Jahre sehr gut versorgt. Danach müsse man weitersehen. Fest stehe: „Einen Anschluss der Außenbereiche an ein Glasfasernetz, das bis zum Haus reicht, sehe ich in den nächsten zehn Jahren noch nicht.“ Für das Vectoring etwa, das in erster Linie die Deutsche Telekom anbiete, könne die Stadt Rietberg problemlos Fördergelder beantragen, um Wirtschaftlichkeitslücken zu schließen.

Variante für Varensell: Güterslohs Netze anzapfen

Für den Stadtteil Varensell sieht Fornefeld möglicherweise eine Lösung, die bisher noch nicht in Erwägung gezogen worden ist: „Es könnte sich lohnen, das Glasfaserkabel in Gütersloh anzuzapfen und bis in die Varenseller Haushalte zu führen. Die Entfernung ist überschaubar.“ Diesbezüglich stellte er in Aussicht, Gespräche mit dem Anbieter Bitel (ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Bielefeld und Gütersloh) zu führen, um auszuloten, ob man deren Knotenpunkt auf Gütersloher Gebiet anzapfen kann.

Stadtwerke-Netz wäre frei für andere Anbieter

Zu einem künftig möglichen Betrieb des Glasfasernetzes der Stadtwerke Soest sagte Fornefeld auf Nachfrage, es werde ein offenes Netz sein, das allen Anbietern zur Verfügung gestellt wird. Das heißt, Kunden könnten dann zwischen mehreren Telekommunikationsanbietern ihren Favoriten auswählen, sofern andere Anbieter dieses Netz überhaupt nutzen möchten. Das letzte Wort dazu haben die Stadtwerke Soest.

Mehr zu diesem Thema:
Hier finden Sie die Vorlage für die Sitzung des Stadtrats am 15. Dezember zum Antrag der Stadtwerke Soest.
Hier finden Sie die Vorlage für die Sitzung des Stadtrats am 15. Dezember zur Gründung einer Gesellschaft zum Energievertrieb.

BBV-Verträge nun gegenstandslos

Pressemitteilung der Stadt Rietberg vom 8. November 2016:

BBV-Verträge nun gegenstandslos

Rietberg. Die BBV Ostwestfalen wird einer schnellen Realisierung des Glasfaserausbaus in Rietberg durch einen neuen Partner nicht im Wege stehen. Das hat BBV-Geschäftsführer Manfred Maschek jetzt einem klärenden Gespräch mit Bürgermeister Andreas Sunder bekräftigt.

Für Andreas Sunder ist jetzt die notwendige Klarheit erreicht, die die BBV bald auch all jenen Rietbergern schriftlich bestätigen wird, die bei der BBV einen Vertrag unterschrieben haben. Manfred Maschek wird darin alle gegenüber der BBV abgegebenen so genannten Grundstückseigentümererklärungen und Verträge über den Bau und die Nutzung eines Glasfaseranschlusses für gegenstandslos erklären.

Diese Aussage, die dem Verwaltungsvorstand der Stadt Rietberg schriftlich vorliegt, macht den Weg frei für einen möglichen zeitnahen Netzausbau in Rietberg mithilfe der Stadtwerke Soest. Diese haben sich – wie bereits mitgeteilt – als möglicher technischer Partner in einem neuen Konsortium angeboten. Der Ausbau könnte – so die Aussage der Stadtwerke Soest – in der ersten Jahreshälfte 2017 in Mastholte beginnen.

Voraussetzung ist, dass der Rat der Stadt Rietberg in seiner Sitzung am Donnerstag, die Stadtverwaltung beauftragt, die entsprechenden Verhandlungen mit den Stadtwerken Soest intensiv fortzusetzen. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr im Ratssaal des Alten Progymnasiums.

Neue Option für schnelleres Internet

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Rietberg, der Stadtwerke Soest und der HeLi NET Telekommunikation GmbH vom 7. Oktober 2016:

Neue Option für schnelleres Internet

Rietberg. Das Projekt Glasfaser für Rietberg war in den vergangenen Wochen ins Stocken geraten. Die BBV als ursprünglicher Projektpartner der Firma HeLi NET kann aktuell nicht zusichern, die finanziellen Mittel für den Bau eines leistungsstarken Glasfaserkabelnetzes bereitzustellen. Jetzt tut sich eine neue Möglichkeit auf, das Vorhaben unter geänderten Vorzeichen zu realisieren. Mit den Stadtwerken Soest – Gesellschafterin der Firma HeLi NET – steht ein neuer Partner bereit.

Bürgermeister Andreas Sunder steht dieser neuen Option offen gegenüber: „Die Stadtwerke Soest sind aus unserer Sicht ein zuverlässiger Partner. Wir haben in den vergangenen Wochen intensive Gespräche geführt und könnten uns als Stadtverwaltung eine Zusammenarbeit vorstellen. Neben dem Vertrieb von Telekommunikationsprodukten wäre auch ein Einstieg in den Vertrieb von Strom und Gas hier bei uns vor Ort möglich.“ Die politischen Parteien im Rietberger Stadtrat sind in nicht öffentlicher Sitzung über das Angebot informiert worden. Stadtoberhaupt Sunder betont: „Das Votum des Stadtrats ist in dieser Angelegenheit entscheidend. Nur wenn es demnächst eine Mehrheit für das Modell mit den Stadtwerken Soest gibt, können wir eine Zusammenarbeit erfolgreich begleiten. Ich habe sehr großes Verständnis dafür, dass alle Parteien dieses Angebot jetzt zunächst sehr gründlich prüfen und sich weiter informieren möchten, bevor sie darüber entscheiden, ob dieser Ansatz überhaupt weiter verfolgt werden soll.“

Nachdem die BBV Deutschland in Rietberg veröffentlicht hatte, dass es Schwierigkeiten bei der Finanzierung des angestrebten Glasfaserausbaus gebe, hatte das Hammer Unternehmen HeLi NET – auch im Sinne der Kunden – eine klare Stellungnahme von der BBV gefordert. Aus der Antwort ging hervor, dass es aktuell nicht absehbar sei, wann ein Ausbau stattfinden werde und ob die finanziellen Mittel dazu bereitstehen.

Auf Basis der bisher bei der HeLi NET eingegangenen Kundenaufträge muss nun geprüft werden, wie ein Austausch des Investors erfolgen kann. Die Geschäftsführung hat aufgrund der Probleme mit der Projektrealisierung in einem weiteren gemeinsamen Cluster mit der BBV bereits Alternativen für die Neuaufstellung eines Projektkonsortiums sondiert.

Für das Rietberger Bauvorhaben konnte Ralf Schütte den HeLi NET-Gesellschafter und Geschäftsführer der Soester Stadtwerke, André Dreißen, im Rahmen einer Gesellschafterversammlung gewinnen. André Dreißen: „Die Idee zu dieser Kooperation entstand während einer Gesellschafterversammlung der HeLi NET. Wir als Stadtwerke investieren gerne langfristig in Netzinfrastrukturen, das ist unser Kerngeschäft.“ Schütte:Das neu geplante Projektkonsortium zwischen HeLi NET und den Stadtwerken Soest hat aufgrund der gemeinschaftlichen öffentlich-rechtlichen Wurzeln eine verlässliche Basis, die mit einem Anspruch an partnerschaftliches, abgestimmtes Verhalten einhergeht.“

Stadtwerke-Geschäftsführer Dreißen betont: „Wir haben ein nachhaltiges Interesse an der Umsetzung des Glasfaserausbaus in Rietberg. Auch bislang noch wirtschaftlich herausfordernde Teilcluster könnten für uns interessant werden, da wir im Gegensatz zu einem reinen Finanzinvestor gemeinwohl- und infrastrukturorientiert sind und eine langfristig ausgerichtete Strategie verfolgen.“ Auf dieser Basis seien die generellen Ausbauchancen auch bei wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen verbessert und die Flexibilität für einen Teilclusterausbau gegeben.

Glasfaserausbau in der Warteschleife

Pressemitteilung der Stadt Rietberg vom 15. September 2016:

Glasfaserausbau in der Warteschleife

Rietberg. Obwohl es nach außen hin nicht erkennbar ist, hat das Thema Glasfaserausbau im Rietberger Rathaus weiterhin höchste Priorität und wird intensiv bearbeitet. Bürgermeister Andreas Sunder sagt: „Es ist bedauerlich, dass sich das Verfahren so lange hinzieht. Damit hatten wir selbst zu Beginn des Projekts nicht gerechnet.“ Sunder ist zuversichtlich, in den nächsten Wochen konkrete Ergebnisse präsentieren zu können.

Nach Abschluss der Vorvermarktungsphase in Rietberg und Neuenkirchen war die von den beteiligten Firmen Helinet und BBV Ostwestfalen benötigte Anzahl Verträge in zwei Gebieten nicht erreicht worden. Daraufhin haben Bürgermeister Sunder und Mitarbeiter im Rathaus intensive Gespräche sowohl mit der BBV als auch mit der Firma Helinet geführt. Unter anderem ist diskutiert worden, ob die Stadt Rietberg beispielsweise bei künftig anstehenden Grundstückserschließungen in Neubaugebieten Bevorratungsverträge abschließen kann, damit die Anschlussquote erhöht wird. Ein anderer Ansatz war, dass auch Neuenkirchen in den Genuss eines Netzausbaus kommen könnte, wenn Varensell mit im Boot wäre. Entsprechende Interessensbekundungen hatte es aus diesem Stadtteil bereits gegeben.

Leider ist es derzeit nicht möglich, konkrete Aussagen dazu zu treffen, wann beispielsweise mit dem Ausbau des Netzes in Mastholte und Mastholte-Süd begonnen werden kann. Beide Gebiete hatten die Mindestzahl an Verträgen deutlich erreicht. Rietberg steht mit solchen Verzögerungen jedoch nicht allein da. Auch in einigen Nachbarstädten wie in Langenberg oder in Delbrück sowie im münsterländischen Ascheberg sind derzeit keine Fortschritte bei den Glasfaserprojekten zu verzeichnen. In Ascheberg sind die Arbeiten bereits gestartet, allerdings unterbrochen worden, weil die Finanzierung, die über einen Fonds erfolgt, nicht gesichert ist. „Genau das möchte ich uns ersparen“, sagt Bürgermeister Sunder.

Vor diesem Hintergrund prüft die Stadt auch erfolgversprechende Alternativen zur Sicherung des zeitnahen Breitbandausbaus. Bürgermeister Andreas Sunder versichert: „Sobald es hierzu spruchreife Neuigkeiten gibt, werden wir sie umgehend kommunizieren. Ich muss aber um Verständnis dafür bitten, dass manche Prozesse ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.“

Das Engagement, das Bürger, Vereine, politische Vertreter oder Geschäftsleute in den vergangenen Monaten an den Tag gelegt hatten, um für das Glasfasernetz die Werbetrommel zu rühren, verdient aus Sunders Sicht den größten Respekt: „Das war wirklich beispielhaft, wie viel Zeit und Mühe hier investiert worden ist – dafür möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei allen Beteiligten bedanken. Das ist nicht selbstverständlich.“ Dieses Bemühen habe ihm auch gezeigt, dass ein Großteil der Menschen in Rietberg einen leistungsstarken Glasfaseranschluss für eine wichtige Investition in die Zukunft hält. Insbesondere jene, die beruflich auf schnelle Internetleitungen angewiesen sind, haben dem Stadtoberhaupt immer wieder deutlich signalisiert, wie wichtig ein Glasfasernetz in Zeiten von „Wirtschaft 4.0“ ist. Sunder verspricht auch deshalb: „Wir bleiben am Ball und werden alles tun, um das Hochgeschwindigkeitsnetz zu uns nach Rietberg zu holen.“

Mastholte bekommt das Glasfasernetz

Gemeinsame Presseerklärung der Unternehmen Helinet, BBV und der Stadt Rietberg vom 15. Juni 2016:

Mastholte bekommt das Glasfasernetz

Rietberg. Mastholte und Mastholte-Süd werden in jedem Fall ausgebaut und bekommen die Glasfaser. Das vorgegebene Ziel von 40 Prozent wurde innerhalb der Vermarktungsfrist bis zum 11. Juni erreicht. Nicht geschafft haben es hingegen Rietberg und Neuenkirchen. In beiden Stadtteilen zusammen fehlten zum Stichtag insgesamt knapp über 800 Verträge.

In Abstimmung mit Bürgermeister Andreas Sunder, der BBV und Heinet ist gemeinsam entscheiden worden, dass Rietberg und Neuenkirchen noch eine Chance erhalten, bis zum 08. Juli 2016 auf den Glasfaserzug aufzuspringen. Für diesen Zeitraum gelten auch weiterhin die Aktionspreise. Danach müssen interessierte Haushalte und Unternehmen volle Kosten ohne Ersparnisse tragen.

Bürgermeister Andreas Sunder hatte sich nach dem Erörterungstermin am Dienstag dieser Woche mit den Fraktionsvorsitzenden der Parteien im Rietberger Stadtrat abgestimmt und erfragt, ob eine weitere Verlängerung politisch überhaupt gewollt ist. Das Ergebnis war eindeutig: „Alle haben sich dafür ausgesprochen.“

Zwar sei in der Vergangenheit von Helinet und BBV immer betont worden, es werde keine zweite Verlängerung geben. Die Situation habe sich aber nun aufgrund des Ausbaus in Mastholte geändert. „Dass Mastholte es geschafft hat und unabhängig von den anderen Stadtteilen ausgebaut wird, ist eine fantastische Nachricht. Ich hoffe sehr, dass Rietberg und Neuenkirchen auch noch zum Zug kommen werden.

Wir haben viele Möglichkeiten diskutiert. Wir sind aber gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass eine nochmalige Verlängerung der bessere und faire Weg ist.“

„Wir gratulieren Mastholte zu diesem tollen Erfolg. Die BBV wird Mastholte in jedem Fall mit der Glasfaser erschließen, auch wenn Rietberg und Neuenkirchen ihre Möglichkeiten in den kommenden Wochen nicht nutzen sollten. Dieser Erfolg kam nur durch den besonderen Einsatz engagierter Lokalpolitiker, vieler Bürgerinnen und Bürger sowie von Vereinen zustande. Für Rietberg gibt es deutlich Licht am Horizont. Neuenkirchen könnte es ebenfalls schaffen, müsste sich aber um ein vielfaches anstrengen“, betonte Wolfgang Ruh, Leiter Vertrieb BBV Deutschland.

Helinet-Projektleiter Dietmar Rotering ist ebenfalls für Rietberg weiterhin optimistisch gestimmt und bündelt seine Vermarktungskräfte: „Wir können es schaffen, die bestehende Lücke bis zum 08. Juli zu schließen. Allerdings kommt es jetzt auf noch stärkeres Eigenengagement und gezielte Aktivitäten in der Nachbarschaft und den Vereinen an. Wir bündeln daher einmal mehr unsere Vermarktungskräfte in Rietberg. Die Beratungsstellen Mastholte und Neuenkirchen werden geschlossen.“

Und es kommt jetzt insbesondere auf die Gemeinschaft an: Denn wenn Neuenkirchen es schafft, bekommt eventuell sogar Varensell eine Chance auf die Glasfaser. Ortsvorsteher Manfred Habig hat eine Liste mit 350 potentiellen Glasfaser-Interessenten an den Bürgermeister übergeben. HeLiNET appelliert jetzt an alle Zögerer und Zweifler,  sich kurzfristig für Glasfaser zu entscheiden.

Auch ist eine hohe Anzahl an Mehrfamilienhäuser immer noch ohne Vertrag. Hier bittet Helinet alle interessierten Eigentümer und Mieter sich vor Ort im Shop Rietberg oder unter 02381-874 2020 zeitnah über Realisationsmöglichkeiten gezielt zu informieren.

Für den Helinet-Shop Rietberg gelten ab sofort bis zum 08.07.16 geänderte Öffnungszeiten (Mo, Di, Do, Fr von 14-19 Uhr / Mi, Sa und So geschlossen). Um Zeit zu gewinnen, bietet Helinet den interessierten Haushalten, sich im Rahmen von Gruppenberatungen mit mehreren Nachbarn und Freunden über die wichtigsten Details zu informieren. Anmeldungen unter beratung(at)helinet.de.

Glasfaserausbau geht in die Verlängerung

Artikel vom Mai 2016:

Glasfaserausbau geht in die Verlängerung

Es geht weiter: Noch bis zum 11. Juni können Bürger sich für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Das Foto zeigt (von links) Bürgermeister Andreas Sunder, Wirtschaftsförderin Renate Pörtner, Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans, BBV-Vertriebsleiter Wolfgang Ruh und Helinet-Projektleiter Dietmar Rotering. Foto: Stadt Rietberg
Es geht weiter: Noch bis zum 11. Juni können Bürger sich für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Das Foto zeigt (von links) Bürgermeister Andreas Sunder, Wirtschaftsförderin Renate Pörtner, Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans, BBV-Vertriebsleiter Wolfgang Ruh und Helinet-Projektleiter Dietmar Rotering. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg. Die Fußball-Europameisterschaft beginnt zwar erst in drei Wochen, aber Rietberg geht bereits in die Verlängerung: Noch bis zum 11. Juni können sich Bürger für einen Anschluss an das Glasfasernetz entscheiden. Eigentlich war die Frist am vergangenen Samstag bereits abgelaufen.

Der vergleichsweise starke Anstieg der abgeschlossenen Verträge in den vergangenen Wochen hat die Firmen BBV (sie baut das Netz) und Helinet (Vermarktung) überzeugt. „Die zuletzt sehr erfolgreiche Akquise stimmt uns optimistisch“, sagte Wolfgang Ruh, BBV-Vertriebsleiter, am Mittwoch bei einem Pressegespräch.  Folgende Prozentzahlen sind (Stand 18. Mai 2016) in den Stadtteilen, die im Ausbaugebiet liegen, erreicht worden:

Rietberg: 26 Prozent, Neuenkirchen: 22 Prozent, Mastholte: 37 Prozent, Mastholte-Süd: 30 Prozent.

40 Prozent aller Kunden, die im Ausbaugebiet wohnen, braucht die BBV mindestens, um starten zu können. Bürgermeister Andreas Sunder ist zuversichtlich, dass es auch in der Verlängerung sportlich weitergeht: „Ich hoffe natürlich sehr, dass wir die 40er-Marke zügig knacken. Ich bin von der zukunftsweisenden Glasfaser-Technologie überzeugt – und ganz viele Bürger inzwischen auch.“ Der Stadtchef bedankte sich ausdrücklich bei den Ortsvorstehern Gisbert Schnitker (Mastholte) und Engelbert Ottemeier (Rietberg) sowie bei Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans (Neuenkirchen). Sie sind seit Wochen unterwegs, um für die Glasfaser zu werben. Ebenso wie unzählige Vereinsvertreter und Mitglieder der politischen Parteien. Sie stehen alle geschlossen hinter dem Projekt.

Wolfgang Ruh erklärte, die Verlängerung sei nur möglich, weil sich in Rietberg bisher insgesamt mehr als 25 Prozent der Haushalte für einen Glasfaseranschluss entschieden hätten. „Wäre diese Grenze zum Ende der eigentlichen Frist am Samstag unterschritten gewesen, hätte eine Verlängerung keinen Sinn gemacht.“ Dietmar Rotering, Projektleiter der Firma Helinet, ist zuversichtlich, die erforderliche Prozentzahl zu erreichen: „Es läuft sehr gut, gerade in den vergangenen Wochen hat die Nachfrage weiter angezogen.“ Der von Ehrenamtlichen gedrehte Videofilm sei „einfach genial“.

In der Woche vom 6. bis zum 12. Juni gelten Sonderöffnungszeiten der mobilen Kundencenter in den Stadtteilen:

Rietberg: Pavillon gegenüber dem E-Center an der Westerwieher Straße, Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch von 11.30 bis 18.30 Uhr, Donnerstag von 11.30 bis 20 Uhr, Freitag von 11.30 bis 18.30 Uhr (ab 11 Uhr wird Currywurst serviert) und Samstag von 9 bis 16 Uhr (ab 11 Uhr wird Currywurst serviert).

Mastholte: Infomobil an der Rietberger Straße 66 beim Autohaus Glasemacher, Öffnungszeiten: Montag und Dienstag von 15 bis 19 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr (ab 11 Uhr wird Currywurst serviert).

Neuenkirchen: Infomobil an der Langen Straße (neben der Metzgerei Strunz), Öffnungszeiten: Donnerstag von 15 bis 20 Uhr, Freitag von 15 bis 19 Uhr und Samstag von 9 bis 16 Uhr (ab 11 Uhr wird Currywurst serviert).

Unternehmen verspricht Hochleistungs-Internet

Artikel vom Februar 2016:

Unternehmen verspricht Hochleistungs-Internet

Rietberg. Flott durchs Internet – das ist leider in vielen Teilen Rietbergs mehr Wunschvorstellung als Realität. Der gesamte Süden des Kreises Gütersloh gilt in punkto Breitband als überwiegend unterversorgt. Rietberg bekommt nun die Chance, das zu ändern. Das Unternehmen BBV Ostwestfalen plant, Rietberg, Neuenkirchen, Mastholte und Mastholte-Süd mit leistungsstarkem Glasfaserkabel zu versorgen. Voraussetzung dafür ist, dass genügend Kunden daran Interesse finden.

Bürgermeister Andreas Sunder kann dieses Vorhaben nur unterstützen – zumal der Stadt keine Kosten für den Aufbau dieser zukunftsträchtigen Technologie entstehen. „Ich bin froh, dass mit der BBV ein Unternehmen an uns herangetreten ist, das uns an das Internet anschließen möchte, das auch in Zukunft noch gut funktioniert. Denn ohne Glasfaserkabel werden wir als Stadt Rietberg in den kommenden Jahren sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen wenig attraktiv sein“, sagt das Stadtoberhaupt. Veraltete Technik wie etwa Kupferkabelleitungen wird mit den immer höheren Datenmengen nämlich auf absehbare Zeit nicht mehr Schritt halten können, prophezeien Experten. Daher führt langfristig kein Weg am Glasfaserkabel vorbei.

Glasfaser bis direkt ans Haus

1950 Kunden muss die BBV in der so genannten Vorvermarktung (sie läuft vom 1. März bis zum 14. Mai) für sich gewinnen können, sonst ist der Ausbau des Netzes für die Firma wirtschaftlich nicht darstellbar. Das hat Wolfgang Ruh, Vertriebsleiter der BBV Deutschland, am Donnerstag bei einem Pressegespräch erläutert. 14 bis 16 Millionen Euro nimmt die BBV nach eigenen Angaben für dieses Projekt in die Hand. Das Besondere: Das Glasfaserkabel wird direkt bis vor die Haustür verlegt. Bislang kommt vorwiegend eine Technik zum Einsatz, bei der Verteilerstellen in einer Siedlung angezapft werden. Von dort aus leitet man das Signal bis in die Häuser weiter. Dabei büßt die Leitung allerdings einiges an Leistung ein. Der Vorteil eines Glasfaseranschlusses, der direkt an die eigenen vier Wände andockt, ist die hohe Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden können – ohne Leistungseinbußen.

Grundsätzlich ist der direkte Anschluss an das Glasfaserkabel mit einem recht hohen Aufwand verbunden: Es muss ein Leerrohr verlegt und das Glasfaserkabel eingeblasen werden. Bautätigkeiten, für die Kosten entstehen. Diese Kosten beziffert Wolfgang Ruh auf 400 Euro für das Leerrohr und noch einmal 200 Euro für die Glasfaser. Darüber hinaus fallen 100 Euro reguläre Anschlussgebühren an. Wer sich innerhalb des Vorvermarktungszeitraums bis zum 14. Mai entscheidet mitzumachen, der kann dieses Geld sparen.

Schnelles Internet und Telefon ab 40 Euro monatlich

Während die BBV als Investor bereitsteht, übernehmen in Rietberg die Firmen Helinet und Easybell die Vermarktung. Sie sind die direkten Ansprechpartner für Kunden, die sich für einen Vertrag interessieren. Ihre Konditionen sind unterschiedlich. Helinet erlässt die 600 Euro Baukosten, wenn man persönlich bei Ihnen einen Vertrag abschließt. Entscheidet man sich dafür, bei Helinet oder Easybell im Internet zu buchen, entfällt auch die Anschlussgebühr. Es gibt aber einen Unterschied zwischen den beiden Anbietern: Helinet ist mit Ladenlokalen und Ansprechpartnern vor Ort vertreten (siehe Link unter dem Text „Fragen und Antworten…“), die Easybell bietet ihre Verträge ausschließlich online an. Einen leistungsstarken Internetanschluss inklusive Flatrate für das Festnetz-Telefon gibt es ab etwa 40 Euro im Monat. Die genauen Konditionen können Interessenten auf den Internetseiten der Helinet oder von Easybell nachlesen.