Zauberhafte Unterhaltung mit Ingo Oschmann


Bürgermeister Andreas Sunder (links) assistierte Ingo Oschmann bei einem seiner Zaubertricks. Foto: Stadt Rietberg
Bürgermeister Andreas Sunder (links) assistierte Ingo Oschmann bei einem seiner Zaubertricks. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg. Die Firmen und Betriebe in Rietberg haben in der jüngsten Vergangenheit gut gewirtschaftet. Die Hälfte des Steueraufkommens der Stadt ist auf die Gewerbeunternehmen zurückzuführen. Grund genug für Bürgermeister und Wirtschaftsförderung, die heimischen Unternehmer zum Wirtschaftsgespräch einzuladen. 160 Vertreter der heimischen Betriebe folgten dem Aufruf und verlebten einen ebenso informativen wie unterhaltsamen Abend in der Cultura.

Bürgermeister Andreas Sunder gab einen Überblick über die gesamtwirtschaftliche Situation im Stadtgebiet. Die Zahl der Betriebe ist in den Jahren 2010 bis 2015 von 727 auf 786 angestiegen. Dahinter  verbirgt sich ein breiter Branchenmix . Auch die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Rietberg wuchs von Mitte 2015 bis Mitte 2016 um zehn Prozent auf 13.108.

„Gewerbe braucht Platz“, sagte Sunder. Deshalb ist in diesem Jahr das rund fünf Hektar große Gewerbegebiet Bokeler Straße erschlossen worden. Dort ist Platz für die Ansiedlung von neun oder zehn Betrieben. Beschlossen ist inzwischen auch die Erweiterung des Gewerbegebietes Löhner in Mastholte, wo ein Unternehmen seine Betriebsstätten an einem zentralen Standort zusammenführen möchte.

Neue Nachrichten überbrachte Andreas Sunder in Sachen Breitbandausbau: Speziell für den Ausbau der Gewerbegebiete hat der Bund ein Sonderprogramm aufgelegt. Nachweislich unterversorgte Gebiete – und davon gibt es in Rietberg vier – können von dem Förderprogramm profitieren. Betriebe in den Gewerbegebieten Röhr, Esphorst/Löhner, Industriestraße und Am Bahnhof hat die Stadt direkt angeschrieben, um die Möglichkeiten zu erläutern. Vorgesehen ist eine Verbesserung der Geschwindigkeiten im Up- und Download auf mindestens ein Gigabit je Sekunde.

Die Stadt Rietberg will sich auch weiterhin für gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaftsunternehmen einsetzen. Einer von vielen Schritten ist der Aufbau einer Unternehmensdatenbank in der Stadtverwaltung, wie Wirtschaftsförderin Renate Pörtner erläuterte. Sie und ihre Kolleginnen planen zudem eine große Wirtschaftsschau: Die soll am Sonntag, 9. September 2018, parallel zum verkaufsoffenen Stoppelmarkt auf dem Schützenplatz am Teichweg stattfinden.

Nachdem Beigeordneter und Kämmerer Andreas Göke den Entwurf des aktuellen Haushaltsplanes 2018 erläutert hatte, übernahm der Comedian und Zauberer Ingo Oschmann die Bühne in der Cultura. Der Spaßmacher aus Bielefeld wusste die Gäste nicht nur mit heiteren Anekdoten aus seinem Familienleben zu unterhalten, sondern verblüffe sie auch mit ausgebufften Zaubertricks.

„Das hat sich gelohnt“, hörte man im Anschluss mehrfach im Foyer, denn die Mischung aus Information und Unterhaltung kam gut an. Ehrenamtliche Helfer des DRK und der KjG Neuenkirchen hatten zudem für die Verpflegung und Bewirtung gesorgt.

Bürgermeister Andreas Sunder erläuterte die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage Rietbergs. Foto: Stadt Rietberg
Bürgermeister Andreas Sunder erläuterte die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage Rietbergs. Foto: Stadt Rietberg