
Tipps für das Trauern mit Kindern
In Rietberg-Mastholte gab es einen Info-Abend.
Dort sprach Elke Peters über Trauer bei Kindern.
Sie ist Sozial-Pädagogin und kennt sich gut aus.
Die Stadt Rietberg und ein Bestatter luden sie ein.
Sie kam in die Friedhofskapelle in Mastholte.
Eltern hatten viele schwierige Fragen.
Elke Peters sagt: Nicht die Kinder sind das Problem.
Erwachsene haben oft Angst vor dem Thema.
Sie arbeitet im Löwenzahn in Hannover.
Das ist ein Trauer-Zentrum für Kinder.
Sie sagt: Seien Sie ehrlich zu den Kindern.
Kinder merken, wenn etwas nicht stimmt.
Wenn Erwachsene lügen, wird es schlimmer.
Ein Junge wusste nicht, dass seine Mutter tot war.
Er wurde wütend und schlug andere Kinder.
Als er die Wahrheit erfuhr, ging es ihm besser.
Trauern ist normal und wichtig.
Kinder haben viele verschiedene Gefühle.
Sie wollen auch wieder normalen Alltag haben.
Kinder müssen verstehen, was passiert ist.
Auch bei Suizid kann man es erklären.
Sagen Sie: Die Seele war sehr krank.
Sie konnte nicht mehr leben.
Kinder dürfen zur Beerdigung mitgehen.
Sie dürfen den Toten noch einmal sehen.
Aber sie müssen es selbst entscheiden.
Erklären Sie: Der Tote sieht anders aus.
Die Seele ist nicht mehr da.
Eltern sollen sich Hilfe holen.
Sie sind oft selbst sehr traurig.
Alle brauchen Pausen von der Trauer.
Machen Sie etwas Schönes zusammen.
Trauer ist wichtig, aber nicht immer.
Viele Eltern hatten Fragen an dem Abend.
Sie erzählten von ihren Erfahrungen.
Ursula Goebel ist Bestatterin.
Sie sagt: Kinder verstehen den Tod besser.
Wenn sie mit-trauern dürfen.
Kinder können einen Sarg bemalen.
Das hilft ihnen, den Tod zu verstehen.
Heike Bennink arbeitet für die Stadt Rietberg.
Sie freute sich über viele Besucher.
Sie sagt: Friedhöfe sind auch für Begegnungen.
Jeder ist dort willkommen.
Trauer soll normaler werden.

