Florian Kapp ist für das Geld zuständig

Florian Kapp ist im Rathaus.
Er steht an einer Theke im Vorzimmer.
Neben ihm steht ein rosa Sparschwein.
Auf der Theke liegen Akten.
Florian Kapp will das Spar-schwein nicht. Aber jetzt hat er es immer dabei. Die Stadt Rietberg spart gerade Geld. Das nennt man Haushalts-konsolidierung.

Serie: Was macht ein Kämmerer?

Florian Kapp mag seinen Job.
Aber er hasst den Spar-Zwang.
Städte und Gemeinden haben wenig Geld.
Florian Kapp ist Kämmerer in Rietberg.
Er sagt: Ich wünschte, wir hätten genug Geld.
Dann könnten wir alle Projekte machen.
Jetzt muss er oft überlegen.
Wo ist das Geld am besten?

Florian Kapp entscheidet nicht allein.
Er arbeitet mit seinem Team.
Und er arbeitet mit der Politik.
Die Politik entscheidet: Wofür geben wir Geld aus?
Florian Kapp findet seinen Job spannend.
Er arbeitet mit allen Abteilungen.
Jede Abteilung braucht Geld.
Zum Beispiel: Friedhof, Sport, Bauen.
Alle sagen: Das brauchen wir.
Dann macht Florian Kapp einen Plan.
Der Plan heißt Haushalts-Plan.
Der Plan sagt: So viel Geld haben wir.
Aber der Plan kann sich ändern.
Man weiß nie: Was passiert noch?
Man weiß nie: Was kostet noch Geld?
Auch die Einnahmen sind unsicher.
Zum Beispiel: Gewerbe-steuer.

Früher hat Florian Kapp geprüft.
Er war bei der Gemeinde-prüfungs-anstalt.
Er hat anderen Städten gesagt: Macht das besser.
Aber er hat nicht selbst gemacht.
Jetzt ist er Kämmerer in Rietberg.
Er kann Projekte selbst starten.
Das macht ihm Spaß.
Jeden Tag lernt er neue Themen.
Er schaut: Wo geht das Geld hin?
Sein Team hilft ihm.
Alle im Rathaus arbeiten gut.
Das ist sehr wichtig für ihn.

Florian Kapp hat seine Ausbildung in Rietberg gemacht.
Er ist in Mastholte aufgewachsen.
Er kennt die Leute und die Gegend.
Das hat ihm geholfen.
Er mag Zahlen.
Er versteht auch Wirtschaft.
Als Kind mochte er Computer.
Und er hat Fußball gespielt.
Jetzt macht er viel Sport.
Er hat zwei Kinder.
Sport hält ihn fit.
Dann schafft er auch seine Arbeit.
Er hofft: Bald gibt es mehr Geld.
Dann muss er nicht mehr sparen.