
In Rietberg gab es einen großen Umzug.
Mehr als 2000 Menschen waren dabei.
Am Sonntag sind viele Menschen in Rietberg gelaufen.
Sie wollten ein Zeichen setzen.
Es waren Frauen, Männer und Kinder.
Auch ältere Menschen waren dabei.
Viele kommen aus verschiedenen Ländern.
Alle sind friedlich durch die Stadt gelaufen.
Der Bürgermeister heißt Andreas Sunder.
Er hat gesagt: In Rietberg darf niemand Angst haben.
Niemand wird wegen seiner Herkunft ausgeschlossen.
Die Politiker haben die Menschen gewählt.
Sie sollen gemeinsam Lösungen für Rietberg finden.
Bitte gehen Sie wählen.
Nutzen Sie Ihr Wahl-Recht.
In Rietberg leben etwa 4200 Menschen.
Sie kommen aus anderen Ländern.
2650 Menschen haben zwei Staats-Bürger-Schaften.
Das sind über 20 Prozent von allen.
Der Bürgermeister sagt: Diese Vielfalt ist gut.
Die Menschen in Rietberg klatschen Beifall.
Eine Frau hat am Mikrofon gesprochen.
Sie heißt Kanakon Schröter.
Sie ist in Thailand aufgewachsen.
Seit 20 Jahren lebt sie in Rietberg.
Vor 10 Jahren ist sie Deutsche geworden.
Sie sagt: Rietberg ist bunt.
Das ist gut für unser Land.
Der Umzug hat am Rathaus begonnen.
Die Polizei dachte: 1000 Menschen kommen.
Aber es waren viel mehr.
Die Menschen sind durch die Stadt gelaufen.
Viele Gruppen waren dabei.
Auch Politiker und Vereine.
Es hat geregnet, aber alle sind mitgegangen.
Im Park haben alle Reden gehört.
Viele hatten Plakate gemalt.
Die Plakate hatten klare Botschaften.
Zum Beispiel: Wir sind bunt.
Oder: Nazis sind schlecht.
Eine Gruppe hat Aufkleber gemacht.
Die Aufkleber sagen: Wir sind bunt, nicht braun.
Viele Menschen haben die Aufkleber getragen.
Der Bürgermeister war sehr froh.
Er sagt: So viele Menschen sind gekommen.
Das ist ein starkes Zeichen für die Demokratie.




