So arbeitet der Bauhof im Winter
Das müssen die Mitarbeiter tun.
In Rietberg schneit es stark.
Es ist Samstag-Nacht, Sonntag früh um 3 Uhr.
Die Bauhof-Mitarbeiter stehen auf.
Draußen sind minus 1 Grad.
Es liegen schon 10 Zentimeter Schnee.
Sie räumen Straßen und Rad-Wege.
Sie streuen Salz.
So sind alle sicher unterwegs.
16 Mitarbeiter sind für den Winter-Dienst eingeteilt.
Sie arbeiten in kleinen Gruppen.
Drei große Räum-Fahrzeuge fahren in die Stadt-Teile.
Sechs kleine Fahrzeuge räumen Geh-Wege und Rad-Wege.
Drei Teams arbeiten mit der Hand.
Sie räumen Stellen, die die Fahrzeuge nicht schaffen.
Jedes Fahrzeug hat bestimmte Straßen.
Große Straßen wie Kreis- oder Bundes-Straßen räumt der Bauhof nicht.
Das macht Straßen.NRW und der Kreis Gütersloh.
Kleine Wohn-Straßen räumen die Anwohner selbst.
Wer welche Straße räumen muss, steht in der Satzung.
Die Satzung finden Sie hier: www.rietberg.de.
Manuel Pähler fährt ein großes Räum-Fahrzeug.
Er hat einen Plan, welche Straßen er zuerst fährt.
Er fährt erst durch Rietberg, dann Bokel und Mastholte.
Er kennt die Strecke gut.
Normalerweise streut er nur Salz.
So viel Schnee gab es zuletzt 2013.
Er hat 4 Stunden Zeit für seine Tour.
Das ist knapp, er kann keine Extra-Strecke fahren.
Er muss zweimal Salz nachladen.
Sein Fahrzeug fasst 3,5 Kubikmeter Salz.
Er streut besonders viel Salz.
Das ist wichtig für Feuerwehr und Rettungs-Wache.
Nach der ersten Runde fängt er wieder von vorne an.
Es schneit weiter.
Um 9 Uhr sind es minus 4 Grad.
Die Scheiben frieren zu.
Aber im Fahrzeug ist es warm.
Die Kollegen haben auch warme Fahrzeuge.
In engen Straßen fährt er vorsichtig.
Er will den Bordstein nicht kaputt machen.
Manchmal ist es schwer, den Bordstein zu sehen.
Wenn ein Auto kommt, wird es eng.
Manche Autofahrer überholen ihn.
Dann bremsen sie ihn aus.
Das versteht er nicht.
Nachts ist es leichter, weil kaum Verkehr ist.
Der Schnee macht die Arbeit abwechslungsreich.
Mittags macht die Gruppe Pause.
Um 18 Uhr sind sie wieder da.
Am Nachmittag kommt die nächste Schicht.
Der Chef Jens Hökenschnieder hilft mit.
Er koordiniert die Kollegen per Telefon.
Ein Mitarbeiter prüft die Dächer von Hallen.
Er schaut, ob der Schnee zu schwer ist.
Bis Sonntag-Nachmittag ist alles sicher.
Es wird nicht mehr viel Schnee geben.
Aber der Winter-Dienst fährt weiter.
Sie streuen Salz gegen Glätte.
Das machen sie früh morgens.
So sind die Straßen sicher für alle.





