
Bei Bau-Arbeiten in der Rathaus-Straße
fanden Arbeiter etwas Neues.
In Rietberg gab es Bau-Arbeiten unter der Straße.
Dabei fanden Fach-Leute alte Holz-Bretter.
Die Bretter lagen 1,50 Meter tief.
Die Fach-Leute arbeiten für den LWL.
LWL ist kurz für Landschafts-Verband Westfalen-Lippe.
Die Bretter sind ein alter Weg aus Holz.
Der Weg ist aus dem Mittelalter.
Die Fach-Leute wollen das genaue Alter herausfinden.
Sie untersuchen das Holz dafür.
Die Bretter lagen direkt auf dem Boden.
Unter den Brettern war nichts mehr.
Vielleicht ist der Weg aus der Zeit,
als Rietberg gegründet wurde.
Das war um das Jahr 1250.
Die Rathaus-Straße war schon immer wichtig.
Sie führt durch die Altstadt.
Früher gab es schon Hinweise.
Im Jahr 2022 fanden Fach-Leute einen Brunnen.
Der Brunnen war aus dem Jahr 1256.
Damals war schon die ganze Stadt bebaut.
Graf Konrad der Erste gründete die Stadt.
Er lebte von 1203 bis 1294.
Er baute auch eine Stadt-Mauer.
Ein Fach-Mann vom LWL heißt Sven Spiong.
Er sagt: Wir wollen mehr wissen.
Vielleicht ist der Weg aus der Gründungs-Zeit.
Der Weg war wichtig für die Stadt.
Er führte durch die Altstadt.
Die Altstadt liegt tief.
Dort gab es oft Hoch-Wasser.
Der Weg half den Menschen.
Sie blieben trocken.
Das Holz ist noch gut erhalten.
Der Boden ist immer nass.
Deshalb ist das Holz nicht kaputt.
Über dem Holz liegt eine dicke Schicht.
Die Schicht ist bis zu 50 Zentimeter dick.
Sie ist nicht aus Müll.
In anderen Städten ist das anders.
Dort finden Fach-Leute oft alte Sachen im Müll.
Die Fach-Leute wissen noch nicht,
was die Schicht ist.
Vielleicht ist sie von einem Hoch-Wasser.
Oder jemand hat Erde darauf geschüttet.
Oben ist die Straße heute.
Die Straße ist etwa 1 Meter höher.
Vor einigen Jahren wurde die Straße gebaut.
Im 17. Jahrhundert gab es eine neue Stadt-Mauer.
Dafür wurde Sand aufgeschüttet.
Die Häuser stehen auf diesem Sand.
Das ist eine Mitteilung vom LWL.
LWL ist der Landschafts-Verband Westfalen-Lippe.

