So geht die Stadt Rietberg mit Geld-Problemen um
Die Stadt Rietberg hat große Geld-Probleme.
Das sagen der Bürgermeister und der Kämmerer.
Sie wollen jetzt sparen.
Dafür gibt es einen Plan.
Der Plan soll verhindern, dass der Kreis Gütersloh die Stadt kontrolliert.
Bisher entscheidet der Rat von Rietberg selbst.
Das soll auch so bleiben.
In einer Sitzung sagten alle: Wir wollen kein Haushalts-Sicherungs-Konzept.
Das bedeutet: Die Stadt will selbst sparen.
Die Stadt hat wenig Geld für die nächsten Jahre.
2025 fehlen 9 Millionen Euro.
Auch 2026 und 2027 fehlt viel Geld.
Die Stadt hat Rücklagen von 34 Millionen Euro.
Aber die reichen nur für 2025 und 2026.
Viele Städte in Nordrhein-Westfalen haben ähnliche Probleme.
Ein Bürgermeister sagte: Das ist die schlimmste Geld-Krise seit langem.
355 Bürgermeister schrieben einen Brief an den Ministerpräsidenten.
Sie sagten: Überall fehlt Geld.
Die Stadt hat mehr Aufgaben als früher.
Die Kosten für Sachen und Personal steigen.
Auch die Sozial-Ausgaben werden höher.
Die Steuern sind seit 10 Jahren gleich.
Dazu kommen Flüchtlinge, Corona und mehr Schul-Kosten.
Die Stadt hat über 100 Ideen zum Sparen.
Diese Ideen werden in den nächsten Wochen besprochen.
Die Fach-Ausschüsse schauen sich die Ideen an.
2025 muss die Stadt 2,5 Millionen Euro sparen.
Wenn eine Idee nicht umgesetzt wird, muss die Stadt anders sparen.
Oder die Steuern erhöhen.
Der Rat entscheidet im September über alle Ideen.
Der Bürgermeister sagt: Es wird schmerzhafte Einschnitte geben.
Das betrifft die Verwaltung, die Bürger und die Vereine.
Auch die Infrastruktur wird weniger Geld bekommen.
Der Umwelt-Ausschuss tagt am Dienstag, 27. Mai.


