
Gunter Demnig erinnert an schlimme Zeiten
Er zeigt, was im National-sozialismus passiert ist.
In Mastholte lebten früher Juden.
Sie wurden im National-sozialismus weggebracht.
Dann wurden sie getötet.
Viele Bürger wussten das nicht.
Sie waren bei der Verlegung von Stolper-steinen dabei.
Die Steine verlegt der Künstler Gunter Demnig.
Der Bürger-meister Andreas Sunder war da.
Auch Orts-vorsteher Gisbert Schnitker war da.
Einige Stadtrat-Mitglieder waren auch da.
Demnig hat 4 Stolper-steine in den Gehweg gemacht.
Die Steine sind für Emma Steinberg.
Und für die Geschwister Alfred, Jenni und Hermann Rosendahl.
Die 4 Menschen lebten früher in Mastholte.
Dann sind sie weggezogen.
Später wurden sie vertrieben oder getötet.
Bei der Gedenk-feier war das nicht wichtig.
Wichtig war: Die Menschen sollen nicht vergessen werden.
Schüler aus der 4. Klasse haben mitgemacht.
Sie haben über Religionen gelernt.
Auch über das Judentum und den Holocaust.
Sie haben die Lebens-geschichten von 4 Menschen gesucht.
Dann haben sie die Geschichten vorgelesen.
Andreas Sunder sagt: Solche Veranstaltungen sind gut.
Viele Menschen in Rietberg finden das Thema wichtig.
Sie wollen die Erinnerung wachhalten.
Das macht den Bürger-meister stolz.
Alle sagen: So eine schlimme Zeit darf nie wieder kommen.
Die Stolper-steine erinnern an die Opfer.
Gunter Demnig hat schon über 75.000 Steine verlegt.
Die Steine sind in 21 Ländern.
In Rietberg und Neuenkirchen liegen 26 Steine.
Jetzt sind 4 neue Steine in Mastholte dazugekommen.
Stolper-steine ist eine geschützte Marke.
Seit 2006 ist sie in Deutschland geschützt.
Seit 2013 ist sie auch in Europa geschützt.



