In Mastholte erinnern Steine an Menschen

Gunter Demnig ist 73 Jahre alt. Er kommt aus Hessen. Er verlegt jeden Stein selbst. Das macht er in ganz Europa.

Gunter Demnig erinnert an schlimme Zeiten
Er zeigt, was im National-sozialismus passiert ist.

In Mastholte lebten früher Juden.
Sie wurden im National-sozialismus weggebracht.
Dann wurden sie getötet.
Viele Bürger wussten das nicht.
Sie waren bei der Verlegung von Stolper-steinen dabei.
Die Steine verlegt der Künstler Gunter Demnig.

Der Bürger-meister Andreas Sunder war da.
Auch Orts-vorsteher Gisbert Schnitker war da.
Einige Stadtrat-Mitglieder waren auch da.
Demnig hat 4 Stolper-steine in den Gehweg gemacht.
Die Steine sind für Emma Steinberg.
Und für die Geschwister Alfred, Jenni und Hermann Rosendahl.
Die 4 Menschen lebten früher in Mastholte.
Dann sind sie weggezogen.
Später wurden sie vertrieben oder getötet.
Bei der Gedenk-feier war das nicht wichtig.
Wichtig war: Die Menschen sollen nicht vergessen werden.

Schüler aus der 4. Klasse haben mitgemacht.
Sie haben über Religionen gelernt.
Auch über das Judentum und den Holocaust.
Sie haben die Lebens-geschichten von 4 Menschen gesucht.
Dann haben sie die Geschichten vorgelesen.
Andreas Sunder sagt: Solche Veranstaltungen sind gut.
Viele Menschen in Rietberg finden das Thema wichtig.
Sie wollen die Erinnerung wachhalten.
Das macht den Bürger-meister stolz.
Alle sagen: So eine schlimme Zeit darf nie wieder kommen.
Die Stolper-steine erinnern an die Opfer.
Gunter Demnig hat schon über 75.000 Steine verlegt.
Die Steine sind in 21 Ländern.
In Rietberg und Neuenkirchen liegen 26 Steine.
Jetzt sind 4 neue Steine in Mastholte dazugekommen.
Stolper-steine ist eine geschützte Marke.
Seit 2006 ist sie in Deutschland geschützt.
Seit 2013 ist sie auch in Europa geschützt.

  • Bürgermeister Andreas Sunder war dabei. Auch Thorsten Austermann und Luisa von Fürstenberg hörten zu. Kinder von der Grundschule Mastholt erzählten. Sie berichteten über das Leben von Juden aus Mastholt. Die Juden mussten früher weggehen. Das Bild ist von der Stadt Rietberg.
  • Auf der Messing-platte steht: "Hier wohnte Emma Mosbach. Sie hieß früher Steinberg." Auf der Platte steht auch das Jahr. In dem Jahr wurde sie ermordet. Der Stein ist jetzt im Gehweg. Der Gehweg ist in der Alten Land-straße. Das Foto hat die Stadt Rietberg gemacht.