Die Lage ist ernst. Jetzt muss etwas passieren.

Die gpaNRW und die Stadt haben einen Prüf-Bericht.
Sie zeigen den Bericht den anderen.
Das Foto zeigt diese Personen. Von links sind das: Holger Pohl, Andreas Sunder, Michael Esken, Florian Kapp, Lena Müller, Marc Neesen und Katharina Wiedemann. Sie haben den Prüf-Bericht gezeigt. Das Foto ist von der Stadt Rietberg.

Prüfung von Städten in NRW
Die Gemeinde-prüfungs-anstalt prüft Rietberg

Die Gemeinde-prüfungs-anstalt prüft Städte in NRW.
Jetzt hat sie auch Rietberg geprüft.
Die Prüfer haben dem Rat von Rietberg die Ergebnisse gezeigt.
Marc Neesen, Holger Pohl und Michael Esken sind die Prüfer.

Michael Esken sagt: Die Stadt Rietberg hat sich verbessert.
Bis 2023 hatte die Stadt jedes Jahr Geld übrig.
Die Stadt hat mehr Eigen-kapital bekommen.
Aber ab 2028 wird die Stadt wohl Schulden machen.
Dann ist das Eigen-kapital bald aufgebraucht.
Die Stadt muss jetzt handeln.

Die Gemeinde-prüfungs-anstalt sagt: Die Stadt soll die Schulden begrenzen.
Die Stadt hat noch wenig Schulden.
Darum kann sie jetzt noch Kredite aufnehmen.
Das hilft bei Geld-Engpässen.

Rietberg zahlt Rechnungen schon gut ab.
Viele Zahlungen laufen automatisch.
Viele Bürger zahlen mit Lastschrift.
Das spart Arbeit.
Die Stadt will noch mehr online bezahlen lassen.
Sie treibt ihre Forderungen gut voran.
Darum muss sie weniger Schulden eintreiben.

Die Regeln für die Gremien-Arbeit sind jetzt besser.
Die Stadt gibt den Fraktionen Geld nach den neuen Regeln.
Die Prüfer sagen: Rietberg soll weniger Sitzungen machen.
Dafür kann die Stadt Ausschüsse zusammenlegen.
Die Stadt soll auch mehr digital arbeiten.
Jetzt nutzt sie keine digitalen Sitzungen.

Die Stadt muss Personal, Organisation und IT gut verbinden.
Rietberg hat schon gute Strukturen.
Aber sie soll Ziele aufschreiben.
Dann kann sie besser planen.
Viele Mitarbeiter gehen bald in Rente.
Die Stadt muss neues Personal finden.
Sie soll Wissen weitergeben und Mitarbeiter schulen.
Mehr Digitalisierung hilft auch.
Die Stadt hat eine IT-Strategie.
Aber sie soll noch mehr Prozesse digital machen.

Rietberg will das Klima schützen.
Bis 2050 soll die Stadt kein CO₂ mehr ausstoßen.
Die Verwaltung soll das schon bis 2040 schaffen.
Die Stadt hat einen Plan für Gebäude.
Sie hat schon viel gemacht.
Die CO₂-Werte sind um ein Drittel gesunken.
Aber die Stadt braucht jedes Jahr 17,3 Millionen Euro.
Dann kann sie alle Gebäude klimaneutral machen.
Das wird schwer, weil die Stadt bald Schulden hat.

Rietberg macht viel für Krisen-Fälle.
Das ist besser als in anderen Städten.
Aber es gibt noch Dinge, die besser werden können.
Das sagt Projekt-Leiter Holger Pohl.

Die Stadt hat Gefahren geprüft.
Zum Beispiel für Menschen oder wichtige Gebäude.
Die gpaNRW sagt: Die Stadt soll Gefahren noch genauer aufschreiben.
So sieht man, welche Gefahren am wichtigsten sind.

Dann können die Verantwortlichen besser planen.
Sie können Geld sinnvoll ausgeben.
Auch wenn das Geld knapp ist.

Der Prüf-Bericht zeigt: Rietberg kann Geld sparen.
Das sagt Präsident Michael Esken.
Die gpaNRW hilft der Stadt weiter.
Sie gibt Tipps für wichtige Themen.

Bürgermeister Andreas Sunder sagt:
Die Prüfung gibt gute Hinweise.
Viele Dinge laufen schon gut.
Alle Vorschläge werden geprüft.
Dann wird entschieden, was man machen kann.

Infos zur gpaNRW und ihren Prüfungen.

Die gpaNRW hat Rietberg geprüft.
Das macht sie regelmäßig bei Städten bis 60.000 Einwohner.
Sie hat diese Themen geprüft:

  • Geld und Rechnungen.
    Zahlungen und Mahnungen.
    Arbeit von Gruppen.
    Personal, Organisation und Computer.
    Gebäude und Klima-Schutz.
    Krisen-Management.

Alle Ergebnisse und Tipps stehen im Prüf-Bericht.
Der Bericht ist für die Stadt Rietberg.

Die gpaNRW prüft Städte und Kreise.
Sie gibt es seit 2003.
Sie hat ihren Sitz in Herne.

Sie prüft 396 Städte und 30 Kreise.
Auch andere große Gruppen werden geprüft.
Michael Esken ist seit 2023 Chef der gpaNRW.

Alle Prüf-Berichte gibt es im Internet.
Die Adresse ist: www.gpa.nrw.de.