
Naturschutzgebiet Rietberger Emswiesen
In Rietberg gibt es besondere Regeln.
Manche Wege sind in der Brutzeit gesperrt.
Das ist für den Schutz von seltenen Vögeln.
Im Gebiet Rietberger Ems-niederung ist ein Weg zu.
Der Weg geht von der Marken-straße bis zur Straße Zur Antfängers Mühle.
Viele Menschen halten sich nicht daran.
Luis Ritzenhoff arbeitet für den Natur-schutz.
Er sagt: Vögel brauchen Ruhe zum Brüten.
Schon kleine Störungen sind schlecht.
Der Weg ist vom 1. März bis 15. Juli gesperrt.
Bald gibt es mehr Schilder dazu.
Die Natur-wächterinnen sehen oft:
Menschen laufen, joggen oder reiten auf dem Weg.
Sie haben Hunde dabei, die frei laufen.
Die Schilder beachten sie nicht.
Das hat schlimme Folgen für die Vögel.
Die Vögel fliegen von ihren Nestern weg.
Dann werden die Eier kalt.
Die jungen Vögel können nicht schlüpfen.
Jeder soll ein Vorbild sein.
So bleiben die Vögel auch für später erhalten.
Man kann Natur und Tiere gut schützen
Es gibt immer weniger Wiesenvögel.
Darum müssen die letzten Brut-plätze geschützt werden.
Das ist der Sinn von Schutz-gebieten.
Menschen dürfen trotzdem in die Natur.
Aber sie sollen Rücksicht nehmen.
Ab Mitte Juli ist die Brutzeit vorbei.
Dann sind alle Wege wieder frei.
Luis Ritzenhoff sagt: Hunde müssen im Gebiet angeleint sein.
Bleiben Sie auf den Wegen.
Meiden Sie gesperrte Bereiche in der Brutzeit.
Pressemitteilung vom Kreis Gütersloh

