So prägt Kultur das Leben in Westfalen

Renate Bunte und Hermann-Josef Bunte kommen aus Bielefeld. Museums-Leiter Thorsten Austermann war dabei. Galerist Jan Henneken kommt aus Bad Iburg. Bürgermeister Andreas Sunder hat die Ausstellung eröffnet. Frank Ehlebracht arbeitet für die Sparkassen-Stiftung. David Riedel war auch dabei. Das Foto ist von der Stadt Rietberg.

Im Kunsthaus Rietberg gibt es eine neue Ausstellung.
Sie zeigt Werke von Heinz Lewerenz.

Heinz Lewerenz war ein Künstler.
Er lebte von 1890 bis 1939.
Man kennt ihn noch nicht gut.
Jetzt zeigt das Kunsthaus 45 Werke von ihm.
Dazu gehören Bilder, Zeichnungen und Drucke.
Sie können die Ausstellung bis zum 16. Januar sehen.

Seit fast 40 Jahren gibt es keine Ausstellung mehr nur über ihn.
Die letzte war 1981 in Bielefeld.
David Riedel freut sich, dass der Name bekannter wird.
Er leitet das Böckstiegel-Haus in Werther.
Er kennt sich gut mit Kunst in Westfalen aus.

Früher hat man Künstler aus Westfalen oft nicht beachtet.
Nur Peter August Böckstiegel war bekannt.
Aber diese Künstler waren wichtig für Westfalen.
Die Ausstellung zeigt auch Werke von anderen Künstlern.
Sie waren in Gruppen wie »Rote Erde« und »Der Wurf«.

David Riedel hofft auf mehr Infos.
Vielleicht haben Menschen Werke von Lewerenz zu Hause.
Viele Bilder und Infos über sein Leben fehlen noch.

Heinz Lewerenz wurde 1890 in Bielefeld geboren.
Er lernte erst einen Beruf im Handel.
Dann wurde er Lehrling in einem Atelier für Muster.
Ab 1909 ging er auf eine Kunst-Schule.
Dort lernte er bei Ludwig Godewols.
Im selben Jahr gründete er die Gruppe »Rote Erde«.
Seine frühen Bilder zeigen oft die Heimat.
Man sieht auch Fabriken und Gebäude aus Bielefeld.
Er mochte Künstler wie Vincent van Gogh.

Nach dem Ersten Welt-Krieg lernte er weiter in Dresden.
Er war von 1914 bis 1918 Soldat.
Bis 1923 studierte er an einer Kunst-Akademie.
Seine Heimat blieb für ihn wichtig.
Später arbeitete er als Lehrer in Kassel.
1931 wurde er Professor.

1919 gab es Streit in der Gruppe »Rote Erde«.
Heinz Lewerenz gründete eine neue Gruppe.
Sie hieß »Der Wurf«.
Die Gruppe wollte Kunst und andere Dinge verbinden.
Zum Beispiel Gedichte, Theater und Musik.
1928 gab es die letzte Ausstellung.
Ein Bericht sagte: Seine Bilder sind voller Farben.
Man weiß wenig über seine späteren Werke.
1939 starb er in Bad Wiessee.

Der Bürgermeister von Rietberg ist Andreas Sunder.
Er sagt: Mehr Menschen hätten die Eröffnung sehen sollen.
Aber wegen Corona sind große Treffen nicht erlaubt.
Frank Ehlebracht freut sich über die Ausstellung.
Er arbeitet für die Sparkassen-Stiftung.

Die Ausstellung ist bis zum 16. Januar geöffnet.
Sie können sie von Dienstag bis Sonntag besuchen.
Die Öffnungs-Zeiten sind von 14.30 Uhr bis 18 Uhr.
Am 18. November gibt es eine Führung.
David Riedel zeigt Ihnen die Ausstellung.
Sie können sich anmelden.
Rufen Sie an unter Telefon (05244) 986-373.
Oder schreiben Sie eine E-Mail an museum@stadt-rietberg.de.

www.museum.rietberg.de