
Jan Hüttenhölscher macht die Stadt digital.
Was genau ist seine Arbeit?
In Rietberg wird vieles digital.
Sie können viele Dinge zu Hause am Computer machen.
Sie müssen nicht mehr für alles ins Rathaus gehen.
Jan Hüttenhölscher macht das möglich.
Er ist 35 Jahre alt.
Seit November 2019 ist er Digital-Beauftragter.
Das Gesetz sagt: Die Stadt muss mehr Dienste online anbieten.
Bürgermeister Andreas Sunder findet das wichtig.
Sein Stellvertreter Florian Kapp findet das auch wichtig.
Die Bürger sollen Dinge online erledigen können.
Die Mitarbeiter im Rathaus sollen leichter arbeiten können.
Dafür gibt es digitale Systeme.
Zunächst, seit 2013, war Jan Hüttenhölscher in der EDV-Abteilung der Rietberger Stadtverwaltung tätig. Als man im Rathaus den hohen Stellenwert und die Dringlichkeit des Digitalisierungsprozesses erkannte, wurde extra die Stelle eines Beauftragten für Digitalisierung eingerichtet. Seitdem ist Hüttenhölscher auf diesem Gebiet vorwiegend »Einzelkämpfer«. Er hat das sogenannte Serviceportal (https://serviceportal.rietberg.de/) konzeptioniert und vorbereitet. Dies ging vor drei Jahren online. Auf dieser Webseite finden Bürgerinnen und Bürger alle digitalen Dienstleitungen gebündelt. Angefangen mit der Möglichkeit den eigenen Hund online an- oder abzumelden über die Gartenwasserzählerstand-Mitteilung und dem Mängelmelder bis hin zu dem ganz frischen Online-Antrag für einen Fischereischein. Auch den eigenen Wohnsitz kann man inzwischen online an-, ab- oder ummelden. „Noch nutzen das nicht viele Bürgerinnen und Bürger“, sagt Jan Hüttenhölscher. Von den 166 Wohnsitzanmeldungen im Juni 2026 sind lediglich 3,6 Prozent online erfolgt. Aber er ist fest davon überzeugt, dass dieser Anteil stetig wachsen wird. „Das muss sich erst herumsprechen.“ Eine Hürde ist vielleicht, dass sich Bürgerinnen und Bürger zunächst registrieren müssen, also eine Bund-ID anlegen. Mit diesem Account sind dann aber auch Online-Dienstleitungen beim Bund, beim Land und anderen Städten und Gemeinden möglich.
Das Service-Portal ist das größte Projekt.
Alle sehen es.
Im Rathaus gibt es ein Dokumenten-System.
Alle Papiere sind nur noch digital.
Alte Papiere werden eingescannt.
Jan Hüttenhölscher sagt: Wir wollen keine Akten mehr.
Alle Kollegen können die Papiere leicht finden.
Sie müssen nicht mehr ins Archiv gehen.
Alle Abteilungen arbeiten bald mit dem System.
Jeden Tag wird die Post eingescannt.
Dann kommt sie zu den richtigen Abteilungen.
Was kommt als Nächstes?
Sie sollen mehr Dinge online machen können.
Sie sollen Ihre Daten online abrufen können.
Das ist nur ein Angebot.
Sie können auch persönlich ins Rathaus kommen.
Viele Menschen arbeiten, wenn das Rathaus offen ist.
Sie können dann abends online Dinge erledigen.
Jan Hüttenhölscher will das anbieten.
Rietberg ist gut vorbereitet.
Manche Städte sind weiter.
Andere Städte fangen erst an.
Jan Hüttenhölscher tauscht sich mit anderen aus.
Rietberg hat früh gemerkt: Digitalisierung ist wichtig.
Seit Ende 2019 gibt es den Digital-Beauftragten.
Jan Hüttenhölscher hat eine Weiterbildung gemacht.
Er ist IT-Projekt-Leiter.
Digitalisierung soll allen helfen.
Den Kollegen und den Bürgern.
Es fallen keine Stellen weg.
Aber die Stadt ist fit für die Zukunft.

