Eigentümer behalten Gestaltungshoheit

Rüdiger Ropinski leitet die Stadt-Entwicklung.
Bürgermeister Andreas Sunder steht neben ihm.
Sie sind vor dem Historischen Rathaus.
Sunder hält ein Modell von einem Windrad.
Svenja Schröder pustet von der Seite dagegen.
Sie arbeitet für den Klima-Schutz.
Rüdiger Ropinski leitet die Stadt-Entwicklung. Er ist links auf dem Foto. Bürger-meister Andreas Sunder hat mitgearbeitet. Sie haben geprüft: Wo kann Wind-Energie entstehen? Svenja Schröder ist Klima-schutz-managerin. Auch sie hat geholfen. Das Foto ist von der Stadt Rietberg.

Die Stadt hat Flächen für Windräder gefunden

Die Stadt Rietberg hat neue Pläne gemacht.
Sie sucht Flächen für Windräder.
Sieben Flächen sind gut dafür.
Aber nur die Besitzer entscheiden.
Sie sagen, ob dort Windräder gebaut werden.

Die Flächen sind zusammen 73 Hektar groß.
Das ist weniger als 1 Prozent von Rietberg.
Das Land NRW will 1,8 Prozent für Windräder.
In Rietberg geht das nicht.
Windräder dürfen nicht überall stehen.

Die Stadt hat Abstände geprüft.
Sie hat auf Wohn-Gebiete geachtet.
Auch auf Häuser, Natur-Schutzgebiete und Wälder.
Und auf Strom-Leitungen.
Windräder müssen 200 Meter hoch sein.
Darum brauchen sie viel Abstand zu Häusern.
Der Abstand ist 450 Meter.
So bleiben nur sieben Flächen übrig.

  • Fläche nördlich von Westerwiehe.
  • Fläche nördlich von der Batenhorster Straße.
    Sie liegt im Nord-Westen von Bokel.
  • Fläche im Westen von Bokel.
    Sie heißt Theilenkamp.
  • Fläche südlich von Bokel.
    Sie heißt Am Graswinkel.
  • Emsniederungen
  • Fläche nord-östlich von Mastholte.
    Sie heißt Eichenallee.
  • Fläche zwischen Rietberg und Mastholte.
    Sie heißt Am Schwarzen Graben.

Westlich von Druffel stehen schon drei Windräder.
Diese können neu und modern gemacht werden.
Dann wären in Rietberg bis zu 12 Windräder möglich.

Die Flächen gehören privaten Besitzern.
Die Besitzer entscheiden, ob sie Windräder wollen.
Jedes Windrad braucht einen Bau-Antrag.
Dafür sind viele Gutachten nötig.
Die Stadt hat die Besitzer schon informiert.
Sie können sich beraten lassen.
Die Beratung ist neutral und heißt Bürgerwind-Beratung.
Auch Anwohner im Umkreis von 1000 Metern wissen Bescheid.

Die Stadt will die Bürger einbeziehen.
Sie wirbt für Bürgerwind-Parks.
Das sind Projekte mit Bürgern und Besitzern.
Die Bürger können mitmachen und Geld geben.
So gibt es mehr Akzeptanz.
Und die Bürger verdienen mit.
Das hat der Bürgermeister Andreas Sunder gesagt.

Die Planung ist nur ein Vorschlag.
Andere Flächen sind nicht ausgeschlossen.
Aber die Stadt findet keine weiteren guten Flächen.
Nur Unternehmen können vielleicht eigene Windräder bauen.
Das geht in Gewerbe-Gebieten oder im Außen-Bereich.

Der Ausschuss für Stadt-Entwicklung entscheidet am 26. Oktober.
Er soll die alten Pläne aufheben.
Bisher gibt es drei alte Zonen für Windräder.
Dort gelten alte Regeln.
Zum Beispiel dürfen Windräder nur 100 Meter hoch sein.
Aber neue Windräder brauchen mehr Höhe.

Die Sitzung ist öffentlich.
Sie beginnt um 18 Uhr.
Der Ort ist der Ratssaal im Alten Progymnasium.
Die Adresse ist Klosterstraße 13.