Wir fahren zur Wewelsburg. Dort erinnern wir uns an die Vergangenheit.

Am 10. November 1938 war die Synagoge in Neuenkirchen abgebrannt.
Das war einen Tag nach der Pogrom-nacht.
Hier sehen Sie die Synagoge in Neuenkirchen. Sie ist am 10. November 1938 abgebrannt. Das war einen Tag nach der Pogrom-nacht. Das Foto hat Ferdinand Schröder gemacht. Er kommt aus Neuenkirchen.

Die Stadt erinnert an die Pogrome im November

Die Stadt Rietberg erinnert jedes Jahr an die Pogrome.
Das war im November 1938.
Viele Menschen litten damals.
Dieses Jahr gibt es eine Fahrt zur Gedenkstätte Wewelsburg.

Am 24. November gibt es eine Führung.
Sie sehen das alte SS-Wachgebäude.
Und den Nordturm.
Dort ist eine Ausstellung.
Die Ausstellung zeigt die Geschichte der SS.
Und die Geschichte vom Konzentrationslager.
Sie zeigt auch die schlimmen Taten der SS.
Und wie die Menschen heute über Wewelsburg denken.

Nach der Führung geht die Gruppe durch Wewelsburg.
Sie sehen das Gelände vom alten Konzentrationslager.
Und andere Orte mit Spuren von den Nationalsozialisten.

Die Fahrt beginnt am 24. November um 12.30 Uhr.
Treffpunkt ist der ZOB in Rietberg.
Um 14 Uhr beginnt die Führung.
Die Führung dauert etwa 2,5 Stunden.
Danach können Sie Wewelsburg ansehen.
Oder etwas essen.
Um 17.30 Uhr fährt der Bus zurück.
Die Teilnahme kostet nichts.
Sie müssen sich aber anmelden.
Das geht bis zum 16. November.
Rufen Sie an: (05244) 986376.
Oder schreiben Sie eine E-Mail: archiv@stadt-rietberg.de.

 

Hintergrund:

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten Synagogen.
Das war in ganz Deutschland.
Auch in Rietberg passierten schlimme Dinge.
In Neuenkirchen zerstörten Männer von der SA und SS Häuser.
Sie gehörten jüdischen Familien.
Am schlimmsten war die brennende Synagoge in Neuenkirchen.
Für alle Juden in Deutschland war das eine schreckliche Nacht.