Die Feuerwehr übt für viele Kranke

Das ist Matthias Setter. Er ist Stadt-brand-meister. Das Foto ist von der Frei-willigen Feuerwehr.

Interview mit Stadt-brand-meister Matthias Setter

In Rietberg gibt es die Frei-willige Feuerwehr.
Omikron macht das Corona-virus schneller.
Viele Menschen können krank werden.
Das ist gefährlich für wichtige Dinge.
Wie bereitet sich die Feuerwehr vor?
Das erklärt Matthias Setter im Interview.

Frage:Wie ruhig sind Sie jetzt?
Ihre Feuerwehr hat 193 Leute.

Matthias Setter: Ich bin gerade ruhig.
Fast alle sind geimpft.
Alle sind motiviert und gesund.
Aber die Lage kann sich schnell ändern.
Niemand weiß, wie es morgen ist.

Frage:Viele sagen: Es gibt bald Ausfälle.
Auch bei der Feuerwehr.
Ist das Panik oder Vorsicht?

Matthias Setter: Wir müssen aufpassen.
Aber wir dürfen keine Angst haben.
Wir müssen immer wissen:
Wie viele Feuerwehr-leute sind da?
Das prüfen wir oft.
Dann können wir schnell handeln.

Frage:Rufen Sie jeden Tag alle 193 Leute an?
Fragen Sie, ob sie gesund sind?

Matthias Setter: Nein, das machen wir nicht.
Die Gruppen-leiter melden mir jede Woche:
Wer kann kommen?
Früher haben wir das nur einmal im Monat gemacht.
Wenn jemand Corona hat, sagen wir das sofort weiter.
Die Kreis-leit-stelle gibt die Info an das Land.
Es gibt klare Regeln für alle Feuerwehren.
Wir sprechen oft mit den anderen Wehren.
Bald treffen wir uns wieder.

Frage:Was passiert, wenn zu wenig Leute da sind?
Matthias Setter: Zuerst helfen sich unsere Gruppen.
Wenn es wirklich eng wird, helfen andere Wehren.
Das machen wir auch ohne Corona.
Zum Beispiel bei großen Bränden.

Frage:Müssen sich die Bürger Sorgen machen?

Matthias Setter: Nichts ist sicher.
Aber wir tun alles, damit wir helfen können.
Wir halten uns an die Hygiene-regeln.
Seit November üben wir nicht mehr.
So haben wir weniger Kontakte.
Jeder kann helfen:
Halten Sie sich an die Regeln.
Machen Sie weniger Kontakte.
Lassen Sie sich impfen.
Das schützt auch uns.

Frage:Im Dezember gab es zwei große Brände.
Bei den Firmen Ellermann und Procontour.
Wie schaffen Sie das?

Matthias Setter: Das war sehr schwer.
Nach dem Löschen mussten wir aufräumen.
Wir haben Geräte gereinigt und repariert.
Es gab auch noch andere Einsätze.
Aber alle haben gut zusammengearbeitet.

Hintergrund: Rietberg hat keine Berufs-feuerwehr.
Das müsste die Stadt eigentlich.
Aber es gibt eine Ausnahme.
Die Frei-willige Feuerwehr schützt die Stadt.
Die Ausnahme gilt für 5 Jahre.
Dann kann sie verlängert werden.