Neue Leute kommen in den Kinder-garten

Vier Personen sind in einem Raum.
Der Raum ist in einer Flüchtlings-unterkunft.
Man sieht ein Etagen-bett.
Eine Tür zum Flur ist offen.
Die Zimmer sind einfach eingerichtet. Sie haben Etagen-betten. Die Zimmer sind in einem Container. Das ist im oberen Stock-werk. Bürger-meister Andreas Sunder schaut sich die Zimmer an. Mit ihm sind Wilfried Dörhoff, Peter Kempkensteffen und Matthias Setter dabei. Wilfried Dörhoff leitet die Abteilung für Jugend, Soziales und Wohnen. Peter Kempkensteffen arbeitet im Haus-meister-Team der Stadt Rietberg. Matthias Setter leitet den Fach-bereich Bauen.

Stadt nutzt Container an der Sandfeldstraße 50a

In Rietberg leben jetzt 505 Flüchtlinge.
Bis Mitte September kommen 30 dazu.
Die Stadt muss genug Wohnungen finden.
Das schafft Bürgermeister Andreas Sunder.
Alle Menschen bekommen einen Platz zum Wohnen.
Jetzt richtet die Stadt Container ein.

Die Stadt hat die Container schon 2015 gekauft.
Damals gab es viele Flüchtlinge.
Aber die Stadt hat die Container nicht gebraucht.
Die Container standen nicht leer.
Zweimal waren dort Kinder-Tagesstätten.
Jetzt ziehen Flüchtlinge dort ein.

Vorher waren Kinder aus Druffel dort.
Ihr Kinder-Garten hatte einen Wasser-Schaden.
Jetzt ist der Garten wieder repariert.
Die Kinder gehen wieder in ihr altes Haus.

Bürgermeister Andreas Sunder sagt:
Container sind nicht schön.
Aber es kommen viele Menschen.
Die Stadt hat keine andere Wahl.

Viele Menschen helfen der Stadt.
Sie unterstützen die Flüchtlinge.
Das macht den Bürgermeister stolz.
Er ist sehr dankbar dafür.

In den Containern wohnen bis zu 80 Menschen.
In jedem Zimmer wohnen 4 Personen.
Die Zimmer sind 30 Quadrat-meter groß.
Es gibt Etagen-Betten und Schränke.
Und einen Tisch mit Stühlen.

Es gibt auch Küchen und Toiletten.
Die Stadt sucht die Bewohner genau aus.
Familien sollen zusammen bleiben.
Allein reisende Männer kommen nicht allein zusammen.

Die Stadt sucht mehr Wohnungen.
Sie will Häuser mieten oder kaufen.
Oder neue Häuser bauen.
Oder mehr Container kaufen.

Neue Häuser brauchen viel Zeit.
Deshalb sucht die Stadt auch schnelle Lösungen.
Niemand weiß, wie viele Menschen kommen.
Bürgermeister Sunder sagt:
Es werden nicht weniger.