Die Stadt spart Geld. So gibt es keine großen Probleme.

Zwei Personen sitzen an einem Tisch.
Auf dem Tisch liegen Papiere.
Bürgermeister Andreas Sunder ist links im Bild. Florian Kapp ist Kämmerer und Beigeordneter. Beide arbeiten am Haushalt für 2027. Das Bild ist von der Stadt Rietberg.

Der Haushalts-Plan für 2027 ist da

Die Stadt Rietberg hat den Haushalts-Plan für 2027 gezeigt.
Der Plan zeigt ein Minus von 6,4 Millionen Euro.
Ohne Spar-Programm wäre das Minus fast 10 Millionen Euro.
Die Stadt hat früh mit Sparen angefangen.

Fast keine Stadt in Nordrhein-Westfalen schafft einen ausgeglichenen Haushalt.
Nur 8 von 396 Städten haben 2025 genug Geld.
Viele Städte haben alte Gebäude und Straßen.
Die müssen dringend repariert werden.
Die Städte bekommen zu wenig Geld vom Land und Bund.
In Rietberg steigt die Kreis-Umlage um 2 Millionen Euro.
2027 sind das 37,2 Millionen Euro.
Das ist mehr als die Gewerbe-Steuer von 34,3 Millionen Euro.

Die Stadt Rietberg hat 93,7 Millionen Euro Einnahmen.
Aber sie gibt 100,1 Millionen Euro aus.
Die Stadt will 46,3 Millionen Euro investieren.
10 Millionen Euro sind für eine neue Gesamt-Schule.
10 Millionen Euro sind für ein neues Feuerwehr-Haus.
Die Stadt muss Kredite aufnehmen.
Das kostet extra Zinsen und Abschreibungen.
Die Steuern steigen 2027.
Die Gewerbe-Steuer wird 424 von 100.
Die Grund-Steuer A wird 345 von 100.
Die Grund-Steuer B wird 644 von 100.

Der Haushalt ist 2027 ausgeglichen.
Die Stadt nutzt dafür Rücklagen.
Die Stadt muss kein Sicherungs-Konzept machen.
Bürgermeister Andreas Sunder sagt:
Bund und Land müssen den Städten mehr helfen.
Die Kreis-Umlage ist zu hoch.
Sie frisst die ganze Gewerbe-Steuer auf.
Das kann nicht so bleiben.

Der Rat entscheidet über den Haushalt.
Das ist am Dienstag, 15. Dezember.