
Bei den Ausgrabungen am Klingenhagen
finden Forscher neue Dinge heraus.
Die Stadt Rietberg ist etwa 730 Jahre alt.
Sie wurde von Anfang an geplant.
Das zeigen neue Funde bei Ausgrabungen.
Früher dachten Forscher anders:
Rietberg war zuerst nur klein.
Später wurde die Stadt größer.
Das dachte man.
Jetzt weiß man:
Die Stadt war von Anfang an groß.
Ein Graben und alte Straßen zeigen das.
2022 fand man schon alte Brunnen.
Die Brunnen gaben den Bürgern Wasser.
Die Bäume für die Brunnen wurden um 1250 gefällt.
Jetzt graben Forscher am Klingenhagen.
Dort gab es Häuser um 1250.
Eine Archäologin leitet die Grabung.
Sie heißt Marianne Moser.
Ein Krug aus Siegburg zeigt:
Die Häuser sind sehr alt.
Vielleicht findet man noch mehr Daten.
Die ersten Bürger hatten Probleme.
Die ganze Fläche war sehr nass.
Der Boden war bis zu 50 Zentimeter dick.
Die Häuser standen auf Pfosten.
Die Pfosten reichten tief in den Sand.
Das sagt der Leiter der Grabung.
Man sieht Spuren von einem Haus.
Das Haus stand auf Balken.
Die Balken waren aus Holz.
Manche Holz-Teile sind noch da.
Vielleicht findet man noch mehr.
Dann weiß man, wofür die Teile waren.
Die Ems floss früher anders.
Das Gelände war oft überschwemmt.
Die Stadtmauer schützte die Bürger.
Sie schützte vor Feinden.
Sie war auch eine Grenze.
Und sie schützte vor Hochwasser.
Am Rand der Grundstücke war ein Graben.
Der Graben machte das Land trockener.
Das Ufer wurde mit Holz befestigt.
Die Bürger nutzten das Wasser.
Man weiß noch nicht wofür.
Das zeigt die Grabung später.
Text: Stadt Rietberg
Pressemitteilung von der LWL-Archäologie



