
Die Stadt baut ein neues Netz für Wärme.
Dazu kommt eine Heiz-Zentrale am Torfweg.
Die Stadt Rietberg baut ein Netz für Wärme.
Das ist viel Arbeit.
Aber es hilft später gut.
Das Netz versorgt Gebäude mit Wärme.
Auch das Freibad bekommt Wärme.
Das neue Netz und die Heiz-Zentrale sind Teil von einem Projekt.
Das Projekt heißt: Klimaneutrale Stadt-Verwaltung Rietberg 2022.
Das Ziel ist: weniger schädliche Gase.
Es gibt 5 Teile im Projekt.
Die Heiz-Zentrale und das Netz sind die ersten 2 Teile.
Dann kommen Übergabe-Stationen in den Gebäuden.
Es gibt auch ein System für Steuerung und Kontrolle.
Und es geht um E-Autos.
Die Stadt Rietberg will weniger schädliche Gase machen.
Eine klimaneutrale Verwaltung macht gar keine schädlichen Gase mehr.
Dann gibt es keine fossilen Brennstoffe mehr.
Nicht für Wärme und nicht für Autos.
Mit dem Projekt spart die Stadt 78 Prozent der Gase.
Das ist im Vergleich zu 2010.
Später wird geprüft: Wie viel wurde wirklich gespart.
Die Heiz-Zentrale ist im Oktober fertig.
In der Heiz-Zentrale gibt es 2 Kessel.
Ein Kessel verbrennt Holz-Stücke.
Der Kessel hat 850 Kilowatt.
Ein anderer Kessel verbrennt Gas.
Der Kessel hat 1.490 Kilowatt.
Die Holz-Stücke kommen auf einen Platz.
Der Platz ist 8 Meter mal 8 Meter groß.
Ein Förderer bringt die Holz-Stücke zum Kessel.
Die Heiz-Zentrale hat einen großen Speicher.
Der Speicher fasst 50 Kubik-Meter Wasser.
Dort wird die Wärme gespeichert.
In einem anderen Raum ist die Technik für Steuerung.
Das Gebäude ist bis Oktober 2021 fertig.
Dann kommt die Technik in das Gebäude.
Die Technik wird eingebaut und getestet.
Die Kosten sind 2,57 Millionen Euro.
Das Netz für Wärme ist 1,6 Kilometer lang.
Das Netz beginnt an der Heiz-Zentrale.
Es geht um den Sport-Platz herum.
Dann geht es zur alten Heiz-Zentrale am Schul-Zentrum.
Von dort geht es über den Schul-Hof.
Es geht durch die Gesamt-Schule bis zum anderen Schul-Hof.
Dann teilt sich das Netz.
Ein Teil geht nach Süden zum Bus-Bahnhof.
Dann unter dem Torfweg zum Schwimmbad.
Ein anderer Teil geht unter der Ems durch.
Dann an der Kloster-Straße zum Verwaltungs-Gebäude.
Diese Gebäude bekommen Wärme:
- Das Schul-Zentrum mit Gesamt-Schule und Gymnasium.
Auch der neue Bau bekommt Wärme. - Die Cultura
- Das Freibad mit Kessel-Haus und Umkleide-Gebäude.
- Das Progymnasium und die Emsturn-Halle.
- Die Verwaltungs-Gebäude: Rügenstraße 1, Bolzenmarkt 2 und 4-6, Rathaus.
Warmes Wasser fließt durch das Netz.
Es kommt zu den Gebäuden.
Dort gibt eine Station die Wärme weiter.
Die Wärme geht in die Heizungen der Räume.
Kaltes Wasser fließt zurück zur Heiz-Zentrale.
Das Netz kostet 1,35 Millionen Euro.
Es ist im März 2022 fertig.
80 Prozent der Kosten zahlt die Förderung.
Das sind 3,013 Millionen Euro.
Mehr Kosten muss die Stadt selbst zahlen.
Die Heiz-Zentrale hat ein großes Fenster.
Dort können Leute die Technik sehen.
Es gibt auch Erklärungen zur Technik.
Die Heiz-Zentrale zeigt: So geht Wärme ohne fossile Brennstoffe.
Das Freibad bekommt als erstes Wärme.
Ab April 2022 werden die Gebäude angeschlossen.
Zuerst kommt das Freibad dran.
Dann kann das Freibad 2022 mit der neuen Wärme heizen.
In den Sommer-Ferien wird die alte Heiz-Zentrale umgebaut.
Ab Herbst 2022 bekommen alle Gebäude die neue Wärme.
Die Holz-Stücke kommen aus der Region.
Holz ist klimaneutral.
Es setzt kein zusätzliches CO2 frei.
Das Holz kommt von Landschafts-Pflege.
Die Stadt prüft: Kann sie Holz aus eigenen Grün-Flächen nutzen.

