Papierfischchen fressen im Stadt-Archiv

Einige Papiere sind schon kaputt. Man sieht Löcher und Fraß-Spuren. Das Foto ist von der Stadt Rietberg.

Kleine Tiere fressen Papier in der Stadt
Die Stadt will die Tiere loswerden.

In Rietberg gibt es kleine Tiere.
Sie heißen Papier-fischchen.
Die Tiere fressen Papier.
In einem Archiv sind sie besonders schlimm.
Die Stadt hat schon etwas gemacht.
Sie sucht die Tiere jetzt.

Die Tiere mögen es trocken und dunkel.
Im Archiv ist es genau so.
Luisa von Fürstenberg lernt im Archiv.
Sie sagt: Im Archiv ist es 20 Grad warm.
Die Luft ist halb so feucht.
Das ist gut für die Tiere.
Luisa hat noch kein Tier gesehen.
Die Tiere verstecken sich schnell.
Sie mögen kein Licht.
Noch ist kein Tier in eine Falle gegangen.
Aber die Tiere haben schon Papier kaputt gemacht.
Luisa und ihr Chef haben Löcher gesehen.

Es gibt kein Gift gegen die Tiere.
Gift ist auch nicht gut für die Akten.
Die Stadt stellt Fallen auf.
Die Fallen zeigen: Wo sind die Tiere?
Aber die Fallen töten die Tiere nicht.
Thorsten Austermann ist der Chef.
Er sagt: Der Schaden ist noch klein.
Aber wir müssen ihn stoppen.
Wenn viele Akten kaputt sind,
schicken wir sie nach Münster.
Dort werden sie bei minus 20 Grad kalt gemacht.
Im Archiv sind 20.000 Akten.
Die Akten sind aus Rietberg.
Einige sind sehr alt.

Niemand weiß: Woher kommen die Tiere?
In Europa kennt man sie seit 40 Jahren.
In Deutschland seit 2007.
Luisa sagt: Vielleicht kamen sie mit Papier.
Oder mit Akten in Kartons.
Thorsten sagt: Die Tiere reisen in Kartons.
Jetzt ist wichtig: Die Tiere finden.
Dann können wir sie stoppen.

  • Die Mitarbeiter vom Archiv haben viele Fallen. Die Fallen sind zwischen den Akten aus Papier. Das Foto ist von der Stadt Rietberg.
  • Einige Papiere sind schon kaputt. Man sieht Löcher oder Fraß-Spuren. Das Foto ist von der Stadt Rietberg.