Die Planung für klimafreundliche Wärme beginnt
Die Stadt Rietberg will weniger schädliche Gase ausstoßen.
Bis Ende 2024 sollen die Bau-Arbeiten fertig sein.
Die Stadt spart dann 500 Tonnen CO2 pro Jahr.
Das sind 78 Prozent weniger als im Jahr 2010.
Michael Kaune hat den Plan im Rat vorgestellt.
Die Stadt muss nur wenig Geld selbst bezahlen.
80 Prozent der Kosten übernimmt der EU-Fonds EFRE.
Die Stadt Rietberg zahlt nur 753.000 Euro.
Dafür bekommt die Stadt viele Klimaschutz-Maßnahmen.
Die neue Heiz-Anlage ist das wichtigste Teil.
Sie macht Wärme und Strom mit verschiedenen Techniken.
Jedes Jahr erzeugt sie 3.200.000 Kilowattstunden Wärme.
Die Heiz-Anlage kommt neben den Sport-Platz am Torfweg.
Dort ist auch das Hallenbad.
Es werden Räume für Sport-Vereine angebaut.
Dort gibt es Umkleiden, Duschen und einen Besprechungs-Raum.
Die meisten Wärme braucht das Schul-Zentrum.
Es bekommt 2,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.
Eine lange Leitung bringt die Wärme zu den Gebäuden.
Die Leitung ist fast 1,5 Kilometer lang.
Sie geht unter der Rathaus-Straße durch.
So werden 10 Gebäude in der Altstadt warm.
Die Politik muss noch entscheiden:
Sollen auch die Gaststätte Blomberg und die Südtor-Schule angeschlossen werden?
Nur Gebäude von der Stadt dürfen angeschlossen werden.
Das ist die Regel für das Förder-Geld.
Deshalb können die Förder-Schulen nicht mitmachen.
Auch das Hallenbad am Torfweg gehört nicht zur Stadt.
Ein System überwacht den Energie-Verbrauch.
Es zeigt, wie viel Energie die Gebäude brauchen.
Wenn etwas nicht stimmt, kann man schnell handeln.
Die Stadt kauft 5 Elektro-Autos.
2 Autos sind für den Bauhof.
3 Autos sind für die Verwaltung.
Dazu kommen 10 Lade-Stationen.
Das Theater Cultura wird saniert.
Es soll weniger CO2 ausstoßen.
Die Heizung wird an das neue Wärme-Netz angeschlossen.
Die Fassade soll begrünt werden.
Jetzt wird alles genau geplant.
Im Sommer sollen Firmen die Arbeiten anbieten.
Vielleicht beginnen die Arbeiten im Herbst.

